Chinas neues Versprechen zur Reduzierung von Treibhausgasen: Kann es ein echter Führer im Kampf gegen den Klimawandel werden?

Chinas neues Versprechen zur Reduzierung von Treibhausgasen: Kann es ein echter Führer im Kampf gegen den Klimawandel werden?

China kündigte am 24. September 2025 bei den Vereinten Nationen ihr erstes absolutes Reduktionsziel für die gesamte Wirtschaft an, das eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 7-10 % vom Höchststand bis 2035 vorsieht. Es wurden auch unterstützende Ziele wie ein Anteil von über 30 % an nicht-fossilen Energien genannt. Diese Ziele sollen durch die Erweiterung der bereits sechs Jahre früher als geplant erreichten Kapazität von 1.200 GW Wind- und Solarenergie (bis Ende 2024) erreicht werden. Allerdings gibt es auch viel Kritik, dass die wissenschaftliche Fundierung und der Grad der Ambition unzureichend seien. Die Organisation 350.org bewertete das Ziel als "nicht ausreichend, aber transformativ". Auch in den sozialen Medien gibt es Stimmen, die sagen, dass "die Ziele nicht mit dem Schwung der Cleantech-Industrie mithalten" (Energieexperte). Herausforderungen bei der Umsetzung bleiben, wie der Bau neuer Kohlekraftwerke und Einschränkungen im Stromnetz. Ob China als führend angesehen wird, hängt davon ab, ob man mehr Wert auf den "Umfang der bisherigen Erfolge" oder die "Ambition der Ziele" legt. Der nächste Fokus liegt auf der offiziellen Einreichung und der Ausgestaltung der Umsetzung, um zu sehen, ob China seine Ziele übertreffen kann.