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Verbot von Echtgeldspielen in ganz Indien: Rettung der Jugend oder Tötung der Industrie?

Verbot von Echtgeldspielen in ganz Indien: Rettung der Jugend oder Tötung der Industrie?

2025年11月28日 00:29

1. Was hinter dem "explosiven Wachstum" verborgen lag

Indien gilt mittlerweile als der zweitgrößte Online-Gaming-Markt der Welt, nach China. Ungefähr 480 Millionen Menschen genießen irgendeine Form von Online-Spielen, wobei das "Online-Geldspiel", bei dem um Geld oder Punkte gespielt wird, im Mittelpunkt steht.Lexology


Kartenspiele wie Rummy, Online-Poker, Fantasy-Sportarten, Cricket-Vorhersagespiele…. Mit einem Smartphone kann man in wenigen Minuten teilnehmen, und auffällige Werbung, die verspricht, "mit ein paar Hundert Rupien Träume zu verwirklichen", hat das Fernsehen und die sozialen Netzwerke überflutet. Doch hinter diesem glamourösen Image gibt es Menschen, deren Leben stillschweigend zerstört wird.


Laut Schätzungen der Regierung verlieren etwa 450 Millionen Menschen in Indien jährlich 200 Milliarden Rupien (über 2 Milliarden Euro) durch Online-Geldspiele.Phys.org


Und die Verluste sind nicht nur "Unterhaltungskosten". Schulden, Familienzerfall, Depressionen und Selbstmord - diese Kette von Ereignissen ist in den letzten Jahren als soziales Problem sichtbar geworden.


2. Forscher enthüllen "Abhängigkeit als Geschäftsmodell"

Eine aktuelle Analyse, die auf Phys.org berichtet wurde, beschreibt dieses Problem mit dem Begriff "Ausbeutung". Ein Forscherteam um Gaurav Pathak von der Jindal Global Law School in Indien hat die Finanzdaten großer Online-Geldspielunternehmen und Suizidstatistiken analysiert und kommt zu dem Schluss, dass das Geschäftsmodell im Wesentlichen auf der Abhängigkeit der Nutzer beruht.Phys.org


Ihnen zufolge investieren einige Unternehmen bis zu 70 % ihres Umsatzes in Promotionskosten.Phys.org


Boni, Cashback, Gratiswetten…. In der Anfangsphase wird den Nutzern ein "Gewinnerlebnis" vermittelt, das sie mit dem Belohnungsgefühl "hakt", und dann werden die Einsätze schrittweise erhöht. Auch wenn sie verlieren, erhalten sie Push-Benachrichtigungen oder E-Mails, die sie dazu verleiten, "mit einem weiteren Sieg alles zurückzugewinnen".

In klinischen Umgebungen wird bei immer mehr jungen Menschen die Diagnose "Internet Gaming Disorder" gestellt.Phys.org


Einige Psychiater warnen, dass "die Essenz fast identisch mit Spielsucht ist, nur dass der Smartphone-Bildschirm zum Casino geworden ist".


3. Das Ende der 150-jährigen Debatte über "Fähigkeit vs. Glück"

Die Glücksspielregulierung in Indien geht auf das 19. Jahrhundert zurück, zum "Public Gambling Act, 1867". Dieses Gesetz verfolgt den Ansatz, dass "reine Geschicklichkeitsspiele" kein Glücksspiel sind, und verbot nur Spiele, die vom Glück dominiert werden.Phys.org


Infolgedessen dauerten Debatten wie "Ist Rummy ein Geschicklichkeitsspiel?" oder "Was ist mit Fantasy-Sportarten?" endlos an, und die Gerichte mussten für jedes Spiel entscheiden, ob es sich um "Geschicklichkeit oder Glück" handelt. Die Urteile variierten von Bundesstaat zu Bundesstaat, was dazu führte, dass ein Spiel in einem Bundesstaat legal und in einem anderen illegal war.Phys.org


Doch durch die Digitalisierung hat sich die Situation grundlegend verändert. In einer Zeit, in der eine App Nutzer im ganzen Land verbindet und sogar von ausländischen Servern bereitgestellt wird, reicht die "bundesstaatliche" oder "spielweise" Abgrenzung nicht mehr aus.


4. Das PROG-Gesetz: Ein pauschales Verbot von Spielen mit Einsätzen

Um diesem Chaos ein Ende zu setzen, verabschiedete das indische Bundesparlament im August 2025 das "Promotion and Regulation of Online Gaming Act, 2025" (PROG-Gesetz).King Stubb & Kasiva


Der Punkt dieses Gesetzes ist einfach.

  • Spiele, bei denen Einsätze (stake) oder Teilnahmegebühren gezahlt werden, um finanzielle Gewinne zu erzielen, sind unabhängig von Geschicklichkeit oder Glück verboten

  • Verstöße können mit bis zu drei Jahren Haft oder hohen Geldstrafen geahndet werden

  • Auch Dienstleistungen, die aus dem Ausland angeboten werden, unterliegen der Regulierung, wenn sie sich an Einwohner Indiens richten
    King Stubb & Kasiva


Gleichzeitig sind folgende Formen erlaubt:

  • Kostenlose "Free-to-Play"-Modelle

  • Abonnementmodelle wie monatliche Gebühren

  • Werbemodelle, die sich durch Werbeeinnahmen finanzieren

Das bedeutet, dass die Regierung das Vergnügen an "Spielen" als solches nicht ablehnt. Vielmehr versucht sie, die Kombination aus Einsätzen und hochgradig süchtig machenden Monetarisierungsmethoden zu trennen.Phys.org


5. Die Sicht der Forscher: Ein Schritt als Wohlfahrtsstaat

Pathak und sein Team positionieren das neue Gesetz nicht nur als "anti-business", sondern als "Neugestaltung des Spielmarktes im Sinne eines Wohlfahrtsstaates".Phys.org


Online-Geldspiele neigen dazu, eine Struktur zu haben, in der eine kleine Anzahl von "Heavy Usern" den Großteil des Umsatzes trägt. Ein Geschäft, das auf Nutzer angewiesen ist, die im Verhältnis zu ihrem Einkommen übermäßig viel setzen, ist aus der Perspektive des "Verbraucherschutzes" sicherlich "strukturell schädlich".


Das Forschungsteam weist darauf hin, dass das PROG-Gesetz auch für andere Länder ein "Modell zur Nachahmung" sein könnte. Tatsächlich verschärfen sich in Europa und Südostasien die Regulierungen rund um kostenpflichtige Gacha- und Lootboxen, und die "Grenze zwischen Spiel und Glücksspiel" wird zu einem internationalen politischen Thema.King Stubb & Kasiva


6. Der Widerstand der Branche: "200.000 Arbeitsplätze" und ein "2,5 Billionen Yen Markt" in Gefahr

Die Spieleindustrie und einige Wirtschaftsanalyse kritisieren diese Regulierungen als "übertrieben".

Die indische Online-Spieleindustrie, einschließlich Online-Geldspiele, wird auf einen Markt von etwa 2,5 Billionen Yen geschätzt, und es wird angenommen, dass sie 200.000 Arbeitsplätze schafft.mint


Unternehmen für Real-Money-Games investieren jährlich über 450 Milliarden Rupien allein in Werbung und sind große Kunden für Sportsponsoring und Influencer-Marketing.IPLF


Wenn das PROG-Gesetz Real-Money-Games faktisch "Game Over" bedeutet──

  • Schließung oder Rückzug bestehender Apps

  • Großangelegte Entlassungen (einige Unternehmen erwägen Berichten zufolge, 60 % ihrer Mitarbeiter in Indien abzubauen)

  • Rückgang der Sponsoreneinnahmen für Sportligen und Medien

Solche "Nebenwirkungen" werden zunehmend Realität.IPLF


7. Verfassungsdebatte: Freies Geschäft oder zu schützendes Gemeinwohl?

Die Gesetzesänderung hat auch vor Gericht heftige Auseinandersetzungen ausgelöst. Die Betreiber argumentieren, dass sie gegen die "Berufsfreiheit" und "Freiheit des Handels" (Artikel 19 Absatz 1(g) der indischen Verfassung) verstoße und haben eine Verfassungsklage eingereicht.King Stubb & Kasiva


Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob die Glücksspielregulierung nicht eigentlich in die Zuständigkeit der "Bundesstaaten" fällt. Die Kritik lautet, dass die Zentralregierung mit einer einheitlichen nationalen Regulierung ihre gesetzgeberische Kompetenz überschreitet.SSRN


Die Regierung betont hingegen, dass "Online-Geldspiele nicht nur Unterhaltung bieten, sondern ein nationales Risiko darstellen, das zu Finanzkriminalität, Steuerhinterziehung und Geldwäsche führen kann".The Economic Times


Aus der Perspektive des öffentlichen Interesses und des Schutzes der Schwächeren sei ein starkes Eingreifen gerechtfertigt.


8. Reaktionen in den sozialen Netzwerken: Applaus und Buhrufe auf der Timeline

Die Debatte über die Vor- und Nachteile des Gesetzes wird nicht nur in Fernsehdiskussionen, sondern auch intensiv in den sozialen Netzwerken geführt.

Auf X (ehemals Twitter) sind die Hashtags #OnlineGamingBill2025 und #RealMoneyGaming häufig in den Trends, und die Timeline ist voll von kontroversen Meinungen.

  • "Ich habe einen Bruder, der sein Geld jeden Zahltag beim Online-Rummy verloren hat. Ehrlich gesagt, bin ich über dieses Gesetz

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