„Der Schock der Schließung von 400 Großgeschäften“ — Die Erhöhung der britischen „Business Rates“ führt zur Verödung der Innenstädte

„Der Schock der Schließung von 400 Großgeschäften“ — Die Erhöhung der britischen „Business Rates“ führt zur Verödung der Innenstädte

Die britische Regierung erwägt eine "Zuschlag auf Geschäftssteuern für hochpreisige Immobilien", die auf große Geschäfte mit einem Steuerwert von über 500.000 Pfund angewendet werden könnte. Dies könnte zur Schließung von bis zu 400 Geschäften führen, warnte der britische Einzelhandelsverband BRC. Die Auswirkungen würden Supermärkte und Kaufhäuser, die als "Anker" der Städte gelten, betreffen und könnten im schlimmsten Fall den Verlust von rund 100.000 Arbeitsplätzen sowie einen Rückgang der Steuereinnahmen der Kommunen von über 100 Millionen Pfund pro Jahr zur Folge haben. Hintergrund sind zusätzliche Kosten von etwa 7 Milliarden Pfund, die den Einzelhandel belasten, darunter Sozialversicherungsbeiträge und neue Verpackungssteuern. Während die Regierung versucht, Mittel für dauerhafte Steuersenkungen für kleine und mittlere Unternehmen zu sichern, befürchten Einzelhändler eine "Kette von Preiserhöhungen, Personalabbau und Rückzug". In den sozialen Medien ist die Debatte über "angemessene Belastung für große Unternehmen" und die "Verödung der Stadtzentren" entfacht. Der entscheidende Punkt wird die Haushaltsansprache am 26. November sein, bei der es um die Gestaltung der Steuersätze geht, wobei eine Ausnahme für den Einzelhandel, eine stufenweise Anwendung und regionale Unterschiede berücksichtigt werden sollen.