„Sind Hotdogs ungesund?“ Die geheime Schutzkraft von Senf für Herz und Gehirn: Gründe, warum er kalorienarm ist und bei der Blutzuckerpflege helfen kann

„Sind Hotdogs ungesund?“ Die geheime Schutzkraft von Senf für Herz und Gehirn: Gründe, warum er kalorienarm ist und bei der Blutzuckerpflege helfen kann

Die Nebenrolle des Hotdogs, die sich als „Hauptdarsteller“ entpuppte

In den Tribünen des Baseballstadions, die langen Schlangen vor den Ständen. Auf dem Papptablett mit dem Hotdog, neben dem Ketchup, darf der gelbe Senf nicht fehlen.
In den USA wird geschätzt, dass etwa 300 Millionen Menschen gelben Senf als Gewürz verwenden, was ihn zu einer „nationalen Sauce“ macht.The Independent


Allerdings wird Senf oft in einen Topf geworfen mit dem Image von Hotdogs als Junkfood, und man fragt sich: „Ist Senf nicht auch ungesund?“ Doch laut einem Artikel der britischen Zeitung The Independent zeigt neueste Forschung, dass diese gelbe Sauce eher ein „Musterschüler“ unter den Gewürzen ist, der die Gesundheit von Herz und Gehirn unterstützt.The Independent


Hier fassen wir die Nährstoffe, Geschichte und Reaktionen in den sozialen Medien zu Senf zusammen und überlegen, wie man den Schuldgefühlen beim Hotdog-Essen ein wenig entgegenwirken kann.



„Kleine, verlässliche Fettquelle“ mit Omega-3

Was das Gesundheitsimage von Senf stark verbessert hat, ist die Präsenz von Omega-3-Fettsäuren. Senfkörner und -pulver sind reich an ungesättigten Fettsäuren, von denen einige als Omega-3 wirken.The Independent

  • 1 Esslöffel Senf

    • Ungesättigte Fettsäuren: über 2g

    • davon Omega-3: etwa 0,6g

  • Empfohlene Tagesdosis (Richtwert)

Im Vergleich zu Fisch oder Nüssen ist die Menge gering, aber wenn man Senf großzügig auf Hotdogs verwendet oder ihn als Salatdressing oder Marinade einsetzt, kann man die Basisaufnahme von Omega-3 über den Tag hinweg erhöhen.


Omega-3-Fettsäuren werden für ihre gesundheitlichen Vorteile wie die Verringerung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die Hemmung von Entzündungen und die Unterstützung der Gehirn- und kognitiven Funktionen erforscht.
Natürlich ist es unrealistisch, den gesamten Bedarf nur durch Senf zu decken, aber als zusätzliche Quelle in der täglichen Ernährung ist er ziemlich nützlich.



Auch Vitamine und Mineralstoffe sind beeindruckend

Senf enthält nicht nur Omega-3, sondern auch eine Vielzahl von Nährstoffen. Laut Informationen aus medizinischen Einrichtungen, die im Artikel zitiert werden, liefern Lebensmittel mit hohem Omega-3-Gehalt (einschließlich Senfkörner) die folgenden Nährstoffe:The Independent

  • Vitamin A: Unterstützt die Augengesundheit und das Immunsystem

  • Selen: Hat antioxidative Eigenschaften und ist an der Immun- und Schilddrüsenfunktion beteiligt

  • Folsäure (Vitamin B9): Notwendig für Zellteilung und Blutbildung

  • Phosphor, Kalzium, Magnesium: Unverzichtbare Mineralien für Knochen, Zähne und Muskelfunktion

Die Menge an Senf, die man in einer Portion verwendet, ist gering und deckt nicht den gesamten Tagesbedarf. Aber für diejenigen, die sagen: „Wenn ich schon Sauce verwende, dann lieber etwas, das wenigstens ein bisschen nützlich ist“, ist Senf eine kluge Wahl.


Außerdem ist er extrem kalorienarm, was nicht übersehen werden sollte.

Im Vergleich zur gleichen Menge Mayonnaise oder cremigem Dressing ist der Kalorienunterschied offensichtlich. Allein durch den Austausch von Gewürzen gegen Senf während einer Diät kann man die tägliche Kalorienaufnahme allmählich senken.



Auch für den Blutzucker positiv? Ein Teelöffel „Experiment“ und Tierversuche

Interessant im Artikel ist die Beziehung zwischen Senf und Blutzucker.

  • In einem britischen Fall wurde berichtet, dassbei drei Personen mit Prädiabetes, die einen Teelöffel Vollkornsenf konsumierten, der Blutzucker um fast die Hälfte sank.The Independent

  • Auch in einem Tierversuch indischer Forscher im Jahr 2019 wurde festgestellt, dass Senf eine positive Wirkung auf die Blutzuckerkontrolle bei 24 Ratten mit Diabetes-Modell hatte.The Independent

Allerdings waren beide Studien mit einer kleinen Stichprobengröße oder Tierversuchen, sodass die Evidenz noch in einem frühen Stadium ist.
Es geht keineswegs darum, dass „Senf allein Diabetes heilen kann“.


Dennoch,

・Wenn man auf kalorienreiche Saucen verzichtet und Senf verwendet, wird man weniger zunehmen
・Man kann Gewürze wählen, die den Blutzuckerspiegel nicht verschlechtern

In diesem Sinne könnte Senf als „Wahl, die das Negative nicht erhöht“ für Menschen, die auf Kohlenhydrate und Blutzucker achten, wertvoll sein.



Eine Existenz zwischen Nahrung und Medizin mit über 3000 Jahren Geschichte

Die Geschichte des Senfs reicht weit zurück, lange vor den heutigen Hotdog-Ständen,bis etwa 3000 v. Chr.Laut Artikel verwendeten die Sumerer im alten Mesopotamien Senf bereits in der Küche und als Gewürz, um den Geruch verdorbener Lebensmittel zu überdecken.The Independent


Darüber hinaus wurde Senf lange Zeit auch in derVolksmedizinverwendet.

  • Es wurde angenommen, dass er desinfizierende Eigenschaften hat und zur Wundpflege eingesetzt wurde.

  • Es wurde geglaubt, dass er bei der Behandlung und Linderung von Erkältungen und Grippe hilfreich sei.The Independent

Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelten die Brüder French in Rochester, New York, die **„French's Classic Yellow Mustard“**, indem sie weiße und braune Senfkörner mit Kurkuma kombinierten. Diese wurde auf der Weltausstellung in St. Louis als Hotdog-Topping serviert und verbreitete sich in ganz Amerika.The Independent


Heute sind über18 Senfsortenbekannt, darunter Körnersenf, Dijon und Honigsenf, die in Käse, Charcuterie, Sandwiches, Salaten und Fleischgerichten verwendet werden.The Independent


In einer einzigen gelben Flasche steckt also eine 3000-jährige Geschichte und Kultur.



Auf sozialen Medien kreuzen sich „Freibrief erhalten?“ und „nüchterne Kommentare“

Solche Artikel führen schnell zu Diskussionen in den sozialen Medien. Wenn man die tatsächlichen Beiträge und Tendenzen zusammenfasst, zeigen sich grob folgende Reaktionen (zusammengefasst ohne Nennung der Verfasser):


1. Die Fraktion „Das schlechte Gewissen beim Hotdog-Essen ist etwas gemildert“

Auf X (ehemals Twitter) und Instagram sind solche Stimmen auffällig.

  • „Ich dachte, Hotdogs seien schlecht, aber Senf ist tatsächlich gut für den Körper?“

  • „Ich bin auf Diät, aber Senf hat nur 3 kcal, also kann ich ihn doch reichlich verwenden, oder?“

  • „Bisher war es Ketchup + Mayo, aber jetzt wechsle ich zu Ketchup + Senf!“

Es scheint, als ob Hotdogs, das „Symbol für Junkfood“, ein wenig „Freibrief“ erhalten haben.


2. Die Fraktion „Wenn man das Gewürz ändert, ist es eine Option“

Andererseits ist die nüchternere Gruppe so eingestellt:

  • „Hotdogs werden dadurch nicht gesund, aber Senf ist besser als Mayo.“

  • „Wenn der Kaloriengehalt durch den Wechsel der Sauce sinkt, könnte das ein realistischer Anfang sein.“

„Wenn man schon isst, dann wenigstens ein bisschen Schadenkontrolle“, ist die pragmatische Sichtweise.


3. Die Fraktion „Zu viel von einem Gewürz zu erwarten, ist gefährlich“

Aus der Gesundheits- und Ernährungs-Community kommen solche Einwände:

  • „Der Bericht über drei Personen und das Experiment an Ratten sind nur auf der Ebene einer ‚Möglichkeit‘.“

  • „Omega-3 sollte nicht nur aus Senf, sondern auch aus Fisch und Nüssen ausgewogen aufgenommen werden.“

Die Sichtweise ist, Senf nicht zu überschätzen und ihn im Kontext der gesamten Ernährung und Lebensweise zu sehen.


Insgesamt scheint sich auf den sozialen Medien die Meinung zu festigen, dass

„Senf ist kein Wundermittel, aber als einfache ‚etwas gesündere Wahl‘ nicht schlecht.“

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