Beeinflusst Vitamin-D-Mangel bei Babys die psychische Gesundheit? Ein Muss für Schwangere: Vitamin D könnte 15 % der Schizophreniefälle verhindern – Neueste dänische Studie

Beeinflusst Vitamin-D-Mangel bei Babys die psychische Gesundheit? Ein Muss für Schwangere: Vitamin D könnte 15 % der Schizophreniefälle verhindern – Neueste dänische Studie

Einleitung: Die Zukunft des "Herzens", erleuchtet durch das Vitamin des Lichts
Die nordischen Länder, die die Hälfte des Jahres in langen Wintern verbringen. Eine umfassende epidemiologische Studie, die über 35 Jahre hinweg den Weg des Herzens von Kindern, die unter schwachem Sonnenlicht geboren wurden, verfolgt hat, erschüttert nun die Welt. Die gemeinsame Analyse des dänischen Nationalen Serum-Instituts und der Universität Queensland, die im Mai 2025 veröffentlicht wurde, berichtet, dass ein Mangel an 25-Hydroxyvitamin D im Blut von Neugeborenen das Risiko signifikant erhöht, im Jugend- bis jungen Erwachsenenalter an psychischen Erkrankungen zu erkranken.


Kapitel 1: Was 71.793 getrocknete Bluttropfen erzählten

Das Forschungsteam analysierte "Trockenflecken" aus Nabelschnurblut von 71.793 Personen, die zwischen 1981 und 2005 geboren wurden, und klassifizierte die 25(OH)D-Konzentration in Quintilen. Kinder, die im niedrigsten Quintil (<12,5 nmol/L) geboren wurden, hatten im Vergleich zum mittleren Quintil (32,2–39,9 nmol/L)

  • Schizophrenierisiko: 1,44-fach

  • Autismus-Spektrum-Störung: 1,26-fach

  • ADHS: 1,21-fach

erreicht. Eine einfache Berechnung zeigt, dass, wenn weltweit Vitamin-D-defiziente Neugeborene ergänzt würden, 15 % der Schizophrenie- und 9 % der ADHS-Fälle vermieden werden könnten – so schätzen die Forscher.



Kapitel 2: Drei Mechanismen, wie Vitamin D die Gehirnverdrahtung beeinflusst

  1. Neuroimmunmodell – Der Vitamin-D-Rezeptor ist reichlich in Mikroglia vorhanden und hemmt das Übermaß an entzündlichen Zytokinen.

  2. Synapsenbildungsmodell – Kontrolliert das Axonwachstum im Hippocampus und Frontallappen und optimiert die Plastizität.

  3. Epigenetisches Modell – Reguliert die Transkription von Genen der neuronalen Entwicklung durch DNA-Methylierung.

Tierexperimentelle Studien berichten, dass ein Mangel im späten Stadium der Schwangerschaft die Dendriten im CA1 des Hippocampus verkürzt. Diese vielfältigen Wirkungen könnten langfristige Auswirkungen auf das Gehirn in sensiblen Phasen haben, was diskutiert wird.



Kapitel 3: Die Welt und Japan – Die Realität des "versteckten Vitamin-D-Mangels"

Nicht nur in den nordischen Ländern, sondern auch in Regionen nördlich des 35. Breitengrades mit wenig Sonnenlicht im Winter oder in Kulturen, die in sonnenreichen Gebieten rigoros UV-Schutz betreiben, ist die Mangelrate bei Schwangeren und Säuglingen hoch. Eine multizentrische Studie der Japanischen Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie im Jahr 2024 ergab

  • 80,2 % der schwangeren Frauen im Winter hatten weniger als 30 ng/mL (latenter Mangel)

  • 30,5 % hatten weniger als 20 ng/mL (deutlicher Mangel)

. Die aktuelle Situation, dass die Aufklärung nicht so weit fortgeschritten ist wie bei Folsäure und Eisen, wird deutlich.



Kapitel 4: "Echte Stimmen" in den sozialen Medien

  • X (ehemals Twitter): Der Psychiater Dr. Icchi postete: "Vitamin D ist kostengünstig und hat wenige Nebenwirkungen. Wenn auch nur eine Krankheit durch Ergänzung verhindert werden kann, sollte man es tun", was32.000 Likes erhielt.

  • Reddit /r/science: "Die Verbindung ist interessant, aber kann man Verwirrungen wie Armut und Ernährung ausschließen?" war der meist unterstützte Kommentar zur Methodologie.

  • Inländische Mütterforen: "Überlege, meinem im Winter geborenen Kind Nahrungsergänzungsmittel zu geben", "Wie balanciert man Sonnenschutz und Sonnenbaden?" waren häufige praktische Sorgen.



Kapitel 5: Expertenmeinungen – Sind Nahrungsergänzungsmittel ein Retter oder eine magische Kugel?

Studienleiter Professor John McGrath

"Um Kausalität zu beweisen, sind randomisierte kontrollierte Studien erforderlich, aber die biologische Plausibilität ist hoch. Zumindest sollte der Blutspiegel von 25(OH)D bei Schwangerenüber 30 ng/mL angestrebt werden."


Pädiatrischer Endokrinologe Dr. Tim Jones

"Man darf das Risiko vonHyperkalzämie durch Überdosierung nicht vergessen."


Die Japanische Gesellschaft für Pädiatrische Endokrinologie schlägt in den 2025 überarbeiteten Leitlinien

  • für die ersten Tage bis 12 Monate: 400 IU/Tag

  • für Frühgeborene: 600 IU/Tag

als Empfehlung vor.



Kapitel 6: Implikationen für die öffentliche Gesundheitspolitik

  • Vereinigtes Königreich: Gesetzliche Anreicherung von Vitamin D in Säuglingsnahrung und Getreide.

  • Neuseeland: Kostenlose Bereitstellung von Nahrungsergänzungsmitteln für Schwangere durch den Staat.

  • Japan: Eine Forschungsgruppe des Gesundheitsministeriums schlägt die Einführung eines Vitamin-D-Feldes im Mutter-Kind-Gesundheitsbuch und die regelmäßige Blutmessung bei Vorsorgeuntersuchungen vor.

Die sozialen Kosten von Nahrungsergänzungsmitteln werden aufetwa 1.200 Yen pro Person jährlich geschätzt, und die Einsparungen bei den Kosten für die Behandlung psychischer Erkrankungen könntenum ein Vielfaches höher sein.



Kapitel 7: Fünf Maßnahmen, die Einzelpersonen ergreifen können

#MaßnahmePunkt
1SonnenbadenSommer: 15 Minuten im Schatten / Winter: 30 Minuten um die Mittagszeit, Arme und Gesicht freilegen
2ErnährungLachs, Makrele, Sardinen, Judasohrpilze, Eigelb mindestens dreimal pro Woche
3NahrungsergänzungSchwangere 600-1.000 IU/Tag, Neugeborene 400 IU/Tag
4BlutspiegelkontrolleSelbstfinanzierte Tests etwa 3.000 Yen (25(OH)D)
5Vermeidung von ÜberdosierungObergrenze für Erwachsene 4.000 IU/Tag, bei Nierenerkrankungen etc. ärztlichen Rat einholen


Schlusskapitel: Wie man das Licht der Zukunft pflegt

Vitamin D wird auch als "Sonnenschein-Vitamin" bezeichnet, aber sein Mangel ist auch eine "moderne Krankheit", die durch soziale Strukturen und Lebensstile verursacht wird. Die aktuelle große Kohortenstudie hat lediglich eine Verbindung aufgezeigt – doch wenn man mit einem Nahrungsergänzungsmittel und ein paar Minuten im Freien die psychische Gesundheit eines Kindes schützen kann, dann ist das eine Investition in die Zukunft. Die einfachste Präventionsmaßnahme, die wir ergreifen können, ist vielleicht, mit dem Baby zusammen das Sonnenlicht zu genießen.


Referenzartikel

Möglicher Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel bei der Geburt und erhöhtem Risiko für psychische Störungen - Ärzte Zeitung
Quelle: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Wenig-Vitamin-D-bei-Geburt-erhoehtes-Risiko-fuer-psychische-Stoerungen-458872.html