Nicht nur Vitamin D! B12, Folsäure, C und Mg beeinflussen Schmerzen - Schockierende Daten: Das Rätsel chronischer Schmerzen durch Vitaminmangel lösen: Neue Perspektiven aus der aktuellen Forschung

Nicht nur Vitamin D! B12, Folsäure, C und Mg beeinflussen Schmerzen - Schockierende Daten: Das Rätsel chronischer Schmerzen durch Vitaminmangel lösen: Neue Perspektiven aus der aktuellen Forschung

1. Einführung – „Ist Schmerz ein Zeichen von Mangelernährung?“

„Nichts hilft –“ Der Klageruf von chronischen Schmerzpatienten, die im Dreieck von Schmerzmitteln, Physiotherapie und Nervenblockaden umherirren. Doch die vierte Perspektive, **„Ernährung“**, hat endlich Aufmerksamkeit erlangt. Eine groß angelegte Querschnittsstudie der Health Sciences der Universität Arizona hat die wechselseitige Beziehung zwischen Schmerz und Vitamin-/Mineralstoffmangel aufgezeigt.


2. Überblick über die Studie und Hauptbefunde

  • Teilnehmer: 93.445 Erwachsene in den USA (in drei Gruppen nach Schmerzgrad)

  • Untersuchungsparameter: Vitamin D, B12, C, Folsäure, Magnesium

  • Hauptergebnisse

    • Die Gruppe mit starken Schmerzen hatte signifikant niedrigere Werte von D, B12 und Folsäure

    • Auch die Häufigkeit von Mg-Mangel war hoch

    • Bei Männern war ein Mangel an Vitamin C besonders auffällig

    • Je stärker der Schmerz, desto schwerwiegender der Mangel, und je schwerwiegender der Mangel, desto stärker der Schmerz – eine „negative Spirale“

Dr. Julie Pilitsis, eine der Autorinnen, betonte: „Ernährungsinterventionen sind kostengünstig und haben wenige Nebenwirkungen. Eine personalisierte Ernährungstherapie ist das Schmerzmanagement der nächsten Generation.“


3. Die Realität laut deutscher Berichterstattung

Die Augsburger Allgemeine berichtete über die Studie und stellte fest, dass in Deutschland 28 % der Bevölkerung, etwa 23 Millionen Menschen, an chronischen Schmerzen leiden. Der Artikel schlussfolgerte, dass die Ergänzung von Vitamin D, B12, Folsäure, C und Mg eine mögliche Strategie zur Schmerzlinderung sein könnte.


4. Warum verursacht ein Mangel Schmerzen? – Die Rolle der fünf wichtigsten Mikronährstoffe

NährstoffPhysiologischer Mechanismus (vereinfacht)Erwartete Schmerzverstärkungswege bei Mangel
Vitamin DEntzündungshemmend, neuroprotektivErhöhte Entzündungszytokine, Knochen- und Muskelschmerzen
Vitamin B12Erhalt der MyelinscheidenVerminderte Nervenleitung, Kribbeln, Nervenschmerzen
FolsäureDNA-ReparaturVerlängerte Entzündung, Hyperalgesie
Vitamin CAntioxidans, KollagenproduktionErhöhter oxidativer Stress, myofasziale Schmerzen
MgRegulation der NMDA-RezeptorenZentrale Sensibilisierung, Muskelkrämpfe

5. Reaktionen in den sozialen Medien: Drei typische Muster

 


  1. Medizin- und Forscherkreis

    • Der offizielle Account von @UAZHealth erklärte, dass „die Zeit für präzise medizinische Behandlung von chronischen Schmerzen durch Ernährung gekommen ist.“X (ehemals Twitter)

  2. Patientengemeinschaft

    • @snakeyesV1 teilte seine Erfahrung: „Durch die Ergänzung von Vitamin D nahm der Schmerz innerhalb weniger Wochen stark ab.“X (ehemals Twitter)

  3. Gesundheitsbewusste Gruppe

    • @KevinMFinnegan postete positiv: „Jetzt kann ich nicht mehr ausreden, kein D zu nehmen.“X (ehemals Twitter)

Die Hashtags #ChronicPain #VitaminDeficiency #食べる鎮痛剤 erreichten die Spitzenpositionen der Gesundheitstrends auf Twitter.

6. Experten sprechen von „vorsichtigem Optimismus“

Das Pain News Network wies darauf hin, dass „Mangelkorrektur nicht gleichbedeutend mit einer Reduzierung von Opioiden sein sollte“.
Zwar ist die Kausalität noch nicht etabliert, aberdie Strategie „Ernährungsbewertung→Ergänzung bei Mangel“ ist eine „risikoarme, potenzialreiche“ Strategie, die in der Praxis leicht umsetzbar ist.

7. Hinweise für Japaner: Reicht die traditionelle japanische Küche aus?

Auch in Japan ist die Rate des Vitamin-D-Mangels aufgrund von Lichtmangel im Winter und einer alternden Bevölkerung hoch. Während Fisch, Pilze und Seetang betont werden,sollte der 25-OH-D-Spiegel im Blut gemessen und bei Mangel eine Ergänzung von 1000 IU/Tag angestrebt werden. Bei Nierenerkrankungen oder Hyperkalzämie ist jedoch eine ärztliche Beratung erforderlich.

8. Zukünftige Herausforderungen und Perspektiven

  • Randomisierte Ergänzungsstudien zur Überprüfung von Veränderungen der Schmerzwerte

  • Berücksichtigung von Geschlechts- und Rassenunterschieden bei der personalisierten Ergänzung

  • Integration von Ernährung, Bewegung und psychosozialen Interventionen in ein hybrides Behandlungsmodell

9. Zusammenfassung

„Wenn Schmerzmittel nicht wirken, schauen Sie auf den Teller.“ Die vorderste Front der Schmerzbehandlung dringt in die mikroskopische Welt der Mikronährstoffe im Blut vor. Schmerzbewältigung, die am Esstisch beginnt, birgt auch das Potenzial, das Selbstwirksamkeitsgefühl der Patienten zu steigern – das ist die Botschaft, die die aktuelle Forschung und die leidenschaftlichen Reaktionen der Gesellschaft vermitteln.



Referenzartikel

Chronische Schmerzen durch Vitaminmangel? Forscher entdecken Zusammenhang mit Vitaminmangel - Augsburger Allgemeine
Quelle: https://www.augsburger-allgemeine.de/gesundheit/chronische-schmerzen-durch-fehlende-vitamine-forscher-27-7-25-110474506