Disneys Remake von „Schneewittchen“ ein großer Misserfolg! Wird „Schneewittchen“ zum vergifteten Apfel? Bericht über „9-stellige Verluste“ zeigt die Grenzen von Disneys Realverfilmungen auf.

Disneys Remake von „Schneewittchen“ ein großer Misserfolg! Wird „Schneewittchen“ zum vergifteten Apfel? Bericht über „9-stellige Verluste“ zeigt die Grenzen von Disneys Realverfilmungen auf.

1)Warum der Bericht über den "neunstelligen Verlust" ins Schwarze traf – Das Problem liegt mehr in der "Struktur" als in der "Höhe des Defizits"

Der Fokus liegt diesmal darauf, dass die Live-Action-Version von 'Schneewittchen' mit der Schlagzeile "Verlust von über 100 Millionen Dollar" beschrieben wurde. Der Betrag hat eine starke Wirkung, aber im Wesentlichen geht es nicht nur darum, dass der Film ein Flop war.


Der Hintergrund, der die Defizitschätzung plausibel erscheinen lässt, umfasst drei Faktoren: (1) steigende Produktionskosten, (2) die Struktur der Einnahmenverteilung und (3) die hohen Gesamtkosten einschließlich Werbung und Distribution.


Zum Beispiel wird die Steuervergünstigung (Rabatt) im Zusammenhang mit der Produktion in Großbritannien oft missverstanden als "Mit Unterstützung ist es doch in Ordnung, oder?" In der Praxis jedoch schrumpft der "aufgeblähte Gesamtbetrag" nur durch die Unterstützung, und unter Berücksichtigung der Einnahmenverteilung (die mit den Kinos geteilt wird) bleibt die kalte Realität, dass es schwierig ist, die Kosten zu decken. Forbes schätzt das Ausmaß des Verlusts basierend auf Produktionskosten und Rückgewinnungsstruktur.


Auf sozialen Netzwerken wurde diese "Überzeugungskraft der Zahlen" zum Treibstoff. Noch bevor die Vorlieben für das Werk eine Rolle spielten, gab es einen Boden, auf dem sich die Kritik an der "Trägheit des Managements" wie "Schon wieder ein riesiges Budget?" und "Warum produzieren, wenn man es nicht zurückgewinnen kann?" leicht verbreiten konnte.



2)Die Kettenreaktion der Empörung: Zu viele Streitpunkte, niemand spricht über den Film

Der Tumult um 'Schneewittchen' war nicht nur ein einzelner Funke, sondern ähnelte eher einer "kontinuierlichen Empörung", bei der mehrere Funken zeitversetzt weiter brannten.

  • Äußerungen der Hauptdarstellerin (Rachel Zegler): Die Erwähnung des alten Werks und die moderne Aktualisierung riefen Widerstand hervor und wurden leicht als "Provokation der Fans" und "Zerstörung der Werbung" kritisiert.

  • Die Behandlung der "sieben Zwerge": Die Kritik von Peter Dinklage und die Debatte über den Einsatz von CGI entwickelten sich zu einem Konflikt darüber, ob es "Rücksichtnahme" oder "Entzug von Beschäftigungsmöglichkeiten" war.

  • Politische Zündstoffe: Die Position der Mitwirkenden und internationale politische Konflikte führten zu Angriffen und Drohungen außerhalb des Werks, was eine überempfindliche Reaktion der Unternehmen hervorrief.

  • Eindruck einer reduzierten Promotion: Die Wahrnehmung, dass das Ausmaß und die Präsenz der Premiere reduziert wurden, verbreitete sich, und die Erzählung, dass "Disney eingeschüchtert ist", wurde in sozialen Netzwerken verstärkt.


Als Ergebnis näherte sich die öffentliche Meinung vor der Veröffentlichung eher der Wahl zwischen "Vergeben/Nicht vergeben" als "Ansehen/Nicht ansehen", und die Zahl des "neunstelligen Verlusts" fiel in diese Diskussion und entfachte sie erneut.



3)Die Reaktionen in sozialen Netzwerken teilten sich in etwa fünf Kategorien (repräsentative Meinungen)

Die Reaktionen in sozialen Netzwerken sind weniger eine Bewertung des Films selbst, sondern spalten sich nach den Werten, "was priorisiert werden sollte". Konkret stechen die folgenden fünf hervor.


A: Die Ablehnenden "Zu viel Veränderung am Original, zu belehrend"
Häufig unter langjährigen Fans und konservativen Zuschauern.
Die Unzufriedenheit konzentriert sich auf "die Überschreibung der Symbole des Märchens (Weißsein, Romantik, sieben Zwerge) mit der modernen Korrektheit" und endet oft mit der Überzeugung, dass "das Defizit selbstverständlich ist".


B: Die Zyniker "Empörung ist die beste Werbung, aber diesmal kontraproduktiv"
Unter der Annahme der Regel "Je mehr es brennt, desto mehr wird darüber gesprochen", wird diesmal die Ansicht vertreten, dass die "Verfestigung der Abneigung" schnell erfolgte und den Weg für Familien zerstörte. Frühere Äußerungen der Hauptdarstellerin wurden erneut hervorgehoben, und die Meinung, dass sie "selbst in die Falle getappt ist", verbreitete sich.


C: Die Verteidiger "Die Kritik ist übertrieben. Kollektiver Angriff auf einzelne Schauspieler"
Reaktionen wie "Urteilen, ohne den Film zu sehen" und "Es ist falsch, wegen Rasse oder Politik zu kritisieren". Sie sehen das Problem darin, dass sich das Zentrum der Empörung außerhalb des Werks verlagert hat und kritisieren die Verbreitung von Drohungen und Verleumdungen.


D: Diskussion über Betroffenheit "Wurde den kleinwüchsigen Schauspielern die Arbeit genommen?"
In der Debatte über den Einsatz von CGI prallen Stimmen aufeinander, die "unter dem Namen der Rücksichtnahme die Beschäftigung der Betroffenen reduziert" und "als Vermeidung von Stereotypen angemessen" finden. Da hier keine "einzig richtige Antwort" existiert, neigt die Diskussion dazu, sich zu verlängern.


E: Die Praktiker "Wie wird der Verlustbetrag berechnet, was wird einbezogen?"
Je nachdem, ob die Einnahmenverteilung, der Wert der Distribution, die Sekundäreinnahmen und die Marketingkosten einbezogen werden, schwanken die Schätzungen. Auch in sozialen Netzwerken ist es üblich, dass ein "Zahlenkampf" entsteht, mit Aussagen wie "Der Defizitbetrag ist übertrieben" oder "Es ist sogar noch größer". Da die Verlustschätzungen je nach Medium unterschiedliche Annahmen haben, ist hier eine Interpretation erforderlich.



4)Disney-Realverfilmungen passen schlecht zu "Richtigkeitswettbewerben"

Das Symbolische an 'Schneewittchen' ist, dass die Stärke der Disney-Realverfilmungen in der "Wiederherstellung der Nostalgie" liegt, während sie bei der Anpassung an die Moderne der "Bewertung der Richtigkeit" ausgesetzt sind.

  • Wenn man sich dem Original annähert, heißt es "alt" und "diskriminierend"

  • Wenn man es ändert, heißt es "Zerstörung des Originals" und "Aufzwingen von Ideologien"


In dieser Zwickmühle steigen nur die Produktionskosten, und selbst bei geringem Missfallen gerät die Bilanz ins Wanken. Zudem wird in der Ära der sozialen Netzwerke der "Eindruck" oft vor dem Inhalt des Werks festgelegt. 'Schneewittchen' wird als ein Fall beschrieben, der genau in diese Falle getappt ist.



5)Fazit: Die Lehre aus diesem Tumult liegt nicht im "Werk", sondern im "Design"

Der Bericht über den "neunstelligen Verlust" wird oft als einfache Misserfolgsgeschichte konsumiert, aber die Lehre ist eher designorientiert.

  • Das "Informationsdesign" bei Empörungen (wer was sagt)

  • Das Drehbuchdesign, das die Modernisierungsstrategie in eine "einheitliche Geschichte" bündelt

  • Das Design, das die Berücksichtigung der Vielfalt nicht mit "Beschäftigung und Betroffenheit" in Konflikt bringt

  • Und das Finanzdesign, das nicht von einem riesigen Budget ausgeht


Soziale Netzwerke beginnen gleichzeitig mit der "Bewertung der Richtigkeit" und der "Bewertung der Zahlen". Deshalb wird die nächste Frage sein, ob man eine Struktur schaffen kann, die "zurück zum Film" führt, selbst wenn es zu einer Empörung kommt, anstatt sie zu vermeiden. Das Schicksal von 'Schneewittchen' kann als Warnung nicht nur für Disney, sondern für die gesamte Filmindustrie, die auf klassische IPs angewiesen ist, gelesen werden.



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