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In Verschwörungstheorien zu verfallen, ist kein "Kopfproblem" — Der Schlüssel liegt im "Gerechtigkeitsempfinden" und der "Toleranz gegenüber Ungewissheit".

In Verschwörungstheorien zu verfallen, ist kein "Kopfproblem" — Der Schlüssel liegt im "Gerechtigkeitsempfinden" und der "Toleranz gegenüber Ungewissheit".

2026年01月07日 11:44

Sind Menschen, die an Verschwörungstheorien glauben, informationsschwach?——Zwei psychologische Merkmale, die vor der "Persönlichkeit" stehen

"Die Regierung verbirgt die Wahrheit", "Jemand zieht im Hintergrund die Fäden". Verschwörungstheorien, die im Internet kursieren, sind heute nicht mehr nur "seltsame Theorien einiger weniger", sondern haben Einfluss auf gesellschaftliche Entscheidungen und Spaltungen. Warum fühlen sich Menschen von Erklärungen angezogen, die schwache Beweise haben?


Am 5. Januar 2026 berichtete Phys.org über eine Studie, die psychologische Merkmale identifizierte, die mit einer verschwörerischen Denkweise (conspiracist mindset) verbunden sind. Der Punkt ist überraschend einfach: Die Forscher zeigten, dass zwei Merkmale stark damit zusammenhängen: **das Gefühl der Ungerechtigkeit (das Gefühl, dass die Welt unfair ist)** und die geringe Toleranz gegenüber Mehrdeutigkeit (die Tendenz, schwer mit unklaren Situationen umzugehen).** Phys.org



Worauf konzentrierte sich die Studie: Der Fokus lag auf "Vertuschung"

Diese Studie konzentrierte sich auf den zentralen Gedanken von Verschwörungstheorien——den Glauben an "Organisationen oder Regierungen verbergen absichtlich die Wahrheit". Das Forschungsteam befragte 253 Personen aus mehreren Ländern zu ihrer Zustimmung zu Aussagen über Misstrauen gegenüber Politikern und Regierungsbehörden (z.B. "Politiker geben die wahren Motive ihrer Entscheidungen nicht preis", "Regierungsbehörden überwachen die Bürger"). Phys.org


Darüber hinaus wurden 14 Variablen, einschließlich Alter und Geschlecht, statistisch untersucht, um Faktoren zu identifizieren, die die Neigung zu Verschwörungstheorien erklären könnten. Einige Faktoren traten besonders hervor, und der Artikel berichtet, dass "drei herausragende Faktoren etwa 20% der Neigung, an Verschwörungstheorien zu glauben, erklärten". Phys.org



Merkmal 1: Menschen mit geringer Toleranz gegenüber Mehrdeutigkeit fühlen sich von der "Einfachheit der Erzählung" angezogen

Der erste Schlüssel ist die geringe Toleranz gegenüber Mehrdeutigkeit (tolerance of ambiguity: TA). Je mehr "Grauzonen" eine Situation hat, desto unsicherer fühlen sich diese Menschen und desto schwieriger fällt es ihnen, "Zufall", "Komplexität" oder "noch unbekannt" zu akzeptieren. Phys.org


Die Stärke von Verschwörungstheorien liegt genau hier. Gesellschaftliche Probleme sind oft multifaktoriell und komplex, während Verschwörungstheorien meist einfach sind: "Es gibt einen Drahtzieher", "Es wird etwas verborgen", "Die Medien sind Komplizen". Sie reduzieren Komplexität auf einfache "Handlungsstränge" und geben unsichtbaren Ängsten Konturen.


Diese "Einfachheit" erzeugt zudem psychologische Sicherheit, unabhängig von der Genauigkeit der Informationen. Der Artikel erklärt, dass Menschen mit geringer Toleranz gegenüber Mehrdeutigkeit eher von der scheinbaren "Gewissheit" von Verschwörungstheorien angezogen werden. Phys.org



Merkmal 2: Ein starkes Gefühl der Ungerechtigkeit lässt "Manipulation durch andere" plausibler erscheinen

Der zweite Schlüssel ist das Gefühl der Ungerechtigkeit. Je stärker das Gefühl, dass die Welt unfair ist oder dass man selbst (oder die eigene Gruppe) benachteiligt wird, desto höher die Affinität zu verschwörerischen Erklärungen, so der Artikel. Phys.org


Wichtig ist hier, dass Verschwörungstheorien manchmal als "Erlösung" fungieren. Die Vorstellung, dass die Welt zufällig ist und Pech einfach zusammenkommt, ist für Betroffene schwer zu ertragen. Doch wenn man glaubt, dass "jemand die Fäden zieht", ergibt sich zumindest ein "Sinn". Ein greifbarer Feind entsteht, und der Zorn kann gezielt werden.


Diese Psychologie macht es schwierig, Verschwörungstheorien als "lächerliche Fantasien" abzutun. Für die Gläubigen sind sie nicht nur Informationen, sondern möglicherweise auch emotionale Verarbeitungsmechanismen.



Begleitende Tendenzen: Zusammenhang mit Jugend und Religiosität

Der Artikel erwähnt auch, dass jüngere Menschen und Menschen mit hoher Religiosität eher zu verschwörerischen Tendenzen neigen. Phys.org


Dies bedeutet jedoch nicht, dass "junge Menschen oder Gläubige Verschwörungstheoretiker sind". Es handelt sich um eine "statistische Korrelation", und viele kulturelle, politische und gemeinschaftliche Faktoren spielen eine Rolle. Wichtig ist zu erkennen, dass Verschwörungstheorien kein "Problem bestimmter Gruppen" sind, sondern dass jeder unter bestimmten Bedingungen anfällig sein kann.



Einfach nur "Fakten präsentieren" kann kontraproduktiv sein

Der Artikel von Phys.org geht hier weiter. Die Forscher schlagen vor, dass Maßnahmen gegen Verschwörungstheorien nicht nur auf der Präsentation von Fakten beruhen sollten, sondern auch auf der Bewältigung von Unsicherheiten und der Pflege von Gefühlen der Ohnmacht. Phys.org


"Es ist ein Gerücht, also korrigieren wir es" reicht nicht aus. Denn die Anziehungskraft von Verschwörungstheorien liegt nicht nur im "Inhalt der Informationen", sondern auch im "Füllen emotionaler Lücken".


Auch in psychologischen Übersichtsarbeiten wird festgestellt, dass Verschwörungstheorien mit dem menschlichen Bedürfnis nach Gewissheit (epistemisch), dem Bedürfnis nach Kontrolle und Sicherheit (existentiell) und **Zugehörigkeit und Selbstbild (sozial)** verbunden sind. PMC


Das bedeutet, dass es bei Menschen, die von Verschwörungstheorien angezogen werden, nicht nur um "richtige Informationen" geht, sondern auch darum, "wie man mit Angst und Wut umgeht" und "Techniken, um mit Unsicherheit zu leben".



Einschränkungen: Verzerrungen in der Stichprobe und Erklärungsstärke

Der Artikel weist auch auf die Einschränkungen der Studie hin. Die Stichprobengröße war nicht groß, und viele Teilnehmer waren mittleren Alters und hochgebildete Fachleute. Phys.org


Auch wenn "etwa 20% erklärt werden", bedeutet das umgekehrt, dass der Großteil auf andere Faktoren zurückzuführen ist. Politisches Misstrauen, soziale Isolation, Gruppendruck, algorithmische Verstärkung……Verschwörungstheorien sind ein komplexes Problem, und es gibt keinen einzelnen "Schuldigen".


Der Wert dieser Studie liegt jedoch darin, dass sie Verschwörungstheorien nicht als "Intelligenzproblem", sondern als Problem der Unsicherheit und des Ungerechtigkeitsgefühls betrachtet. Es geht mehr um Verständnis als um Angriff, mehr um Gestaltung als um Verurteilung. Sie hat das Potenzial, die Diskussion auf eine neue Ebene zu heben.



Reaktionen in sozialen Medien: Verbreitung und "typische Muster"

Der Artikel zeigt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung "157 shares" und hat Kommentare auf Phys.org (angezeigt als "Load comments (4)"). Phys.org


Auch auf dem offiziellen LinkedIn-Post von Phys.org sind "Like 3" sichtbar, selbst ohne Anmeldung. LinkedIn


Auf X (ehemals Twitter) gibt es ebenfalls einen Beitrag vom Phys.org-Account, und mindestens "5 likes" sind in den Suchergebnissen sichtbar. X (formerly Twitter)

 



Aufgrund von Anzeigeeinschränkungen der Plattform ist eine umfassende Überprüfung aller Kommentare schwierig. Daher werden im Folgenden keine "tatsächlichen persönlichen Beiträge" zitiert, sondern häufige Reaktionsmuster auf solche Artikel in sozialen Medien zusammengefasst (alle Beispiele sind fiktiv).


Reaktionsmuster 1: "Pathologisiert Verschwörungstheoretiker nicht"

  • Beispiel (fiktiv): "Es ist herablassend, alles auf 'Merkmale' zu reduzieren. Es gab Zeiten, in denen die Macht gelogen hat."
    Diese Reaktion ergibt sich aus der Verbindung von Verschwörungstheorien mit einem Gefühl der "Machtüberwachung". Tatsächlich gab es in der Geschichte echte Verschwörungen. Daher kann die pauschale Abwertung als "alles Lüge" zu Widerstand führen.


Reaktionsmuster 2: "Ich fühle mich selbst betroffen und das macht mir Angst"

  • Beispiel (fiktiv): "Manchmal will ich klare Antworten. Besonders wenn ich erschöpft bin, sehne ich mich nach 'einfachen Lösungen'."
    Das Thema "Toleranz gegenüber Mehrdeutigkeit" im Artikel kann als Selbstprüfung wirken. Es zieht Verschwörungstheorien von einem "fernen Problem anderer" zu einem "Muster im eigenen Denken" heran.


Reaktionsmuster 3: "Maßnahmen sollten 'emotionale Pflege' statt nur 'Fakten' umfassen"

  • Beispiel (fiktiv): "Nur Faktenchecks reichen nicht aus. Wir brauchen Unterstützung, die gegen Ohnmacht wirkt."
    Der Vorschlag des Artikels, sich auf "Umgang mit Unsicherheit" und "Bewältigung von Ohnmacht" zu konzentrieren, ist auch im Kontext von Bildung, Medizin und Organisationskommunikation gut aufnehmbar. Phys.org


Reaktionsmuster 4: "Vorsicht bei der Erwähnung von Jugend und Religiosität"

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