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„Mitgefühl“ ist nicht angeboren – Eine Fähigkeit, die Kinder lernen und Erwachsene wiederentdecken können: Die Vorteile und Fallstricke des Mitgefühls aus der Sicht der Neurowissenschaften

„Mitgefühl“ ist nicht angeboren – Eine Fähigkeit, die Kinder lernen und Erwachsene wiederentdecken können: Die Vorteile und Fallstricke des Mitgefühls aus der Sicht der Neurowissenschaften

2025年11月30日 10:27

1. Warum "Mitgefühl" ein globales Thema ist

Der 28. November ist der "World Compassion Day", vorgeschlagen von dem indischen Dichter und Aktivisten Pritish Nandy. Es ist ein Tag, um Gandhis Konzept der "Ahimsa" (Gewaltlosigkeit) ins Zentrum zu stellen und unser Mitgefühl für Menschen, Tiere und die Natur neu zu überdenken.Wikipedia


Die deutsche Zeitung 'WELT' veröffentlichte anlässlich dieses Gedenktages einen Artikel mit dem Thema "Wie Kinder Mitgefühl lernen und Erwachsene es wiederentdecken können". Der Hintergrund ist der "chronische Stress", der die Welt aufgrund von Kriegen, Klimakrisen, Ungleichheit und Spaltung beherrscht. In einer Atmosphäre, in der man von täglichen Nachrichten und sozialen Medien überwältigt wird und kaum noch in der Lage ist, mit dem Schmerz anderer mitzufühlen, ist es von großer Bedeutung, das Thema "Mitgefühl" bewusst aufzugreifen.


Der Dalai Lama bezeichnete Mitgefühl einst als die "einzige Religion der Menschheit". In jeder Religion, Kultur und Philosophie wird das Mitgefühl für andere als Grundlage der menschlichen Gesellschaft angesehen. Gleichzeitig zeigen moderne Psychologie und Neurowissenschaften, dass Mitgefühl keine angeborene Eigenschaft ist, sondern eine "erlernbare Fähigkeit".



2. Ist "Mitleid" kein Mitgefühl? Die Definition von Compassion

Die Neurowissenschaftlerin Olga Klimecki, die im Artikel der 'WELT' zitiert wird, definiert "Mitgefühl (Compassion)" folgendermaßen:
Es ist die innere Bewegung, die den Wunsch weckt, das Leiden anderer zu lindern, während man Wärme und Verbundenheit mit ihrem Schmerz empfindet.DIE WELT


Der entscheidende Punkt ist, dass es sich von einem bloßen "Mitfühlen" unterscheidet.

  • Mitleid (pity): Neigt dazu, den anderen von oben herab als "armen Menschen" zu betrachten

  • Empathie (empathy): Der Zustand, die Gefühle des anderen wie die eigenen zu empfinden. Kann manchmal zu "Mitgefühlserschöpfung" führen

  • Mitgefühl (compassion): Sich des Leids des anderen bewusst sein und konstruktiv überlegen, "wie man helfen kann"

Mitgefühl hat auch die Funktion, "Mitgefühlserschöpfung" zu verhindern, bei der sowohl der andere als auch man selbst in das Leid hineingezogen werden. Studien mit Gehirnbildern zeigen, dass Menschen, die Meditationen oder Trainings zur Förderung von Mitgefühl durchführen, eine erhöhte Aktivität in den Bereichen des Gehirns aufweisen, die mit positiven Emotionen und Belohnungen verbunden sind, während ihre Stressreaktionen abnehmen.Frontiers



3. Wie lernen Kinder "Mitgefühl"?

Der Artikel der 'WELT' betont, dass Mitgefühl eine "sozial erlernte Fähigkeit" ist. Schon im Säuglingsalter sind Kinder erstaunlich sensibel für die Gesichtsausdrücke und Stimmlagen von Erwachsenen. Wenn jemand weint, machen sie oft ein besorgtes Gesicht oder bringen Taschentücher.DIE WELT


Dahinter steckt folgender Lernprozess:

  1. Erwachsene als Vorbilder
    Wie Eltern oder Betreuer reagieren, wenn jemand in Not ist.
    Kinder, die es gewohnt sind, dass jemand sanft fragt "Geht es dir gut?", neigen eher dazu, sich genauso zu verhalten.

  2. Beziehung als sichere Basis
    Wie man behandelt wurde, wenn man geweint hat, geschimpft wurde oder einen Fehler gemacht hat.
    Erfahrungen, bei denen man nicht bedingt, sondern "als Mensch" akzeptiert wurde, schaffen das Gefühl, dass "Menschen einander helfen dürfen".

  3. Akkumulation kleiner Erfolgserlebnisse
    Wenn man einem Freund hilft und dafür ein "Danke, das hat mir geholfen" erhält, wird das Hilfsverhalten als "angenehm" im Gehirn verankert.

Laut den Forschungen von Klimecki und Kollegen zeigt sich, dass zusätzlich zu solchen Umgebungen Programme für Achtsamkeit und Mitgefühl für Kinder die Häufigkeit von kooperativem Verhalten und Teilen erhöhen können.DIE WELT


Jedoch entwickelt nicht jedes Kind Mitgefühl auf die gleiche Weise. Familiärer Stress, Mobbingerfahrungen oder wirtschaftliche Unsicherheit können dazu führen, dass "sich selbst zu schützen" zur Priorität wird und die Fähigkeit, die Gefühle anderer aufzunehmen, beeinträchtigt wird. Der Unterschied im Mitgefühl ist nicht nur eine Frage des "Charakters", sondern auch stark von der Umgebung beeinflusst.



4. Kann man als Erwachsener noch "Mitgefühl" trainieren?

Wie sieht es mit Erwachsenen aus, die bereits im sozialen Umfeld stehen und deren Herzen erschöpft sind?
In der von 'WELT' vorgestellten Forschung von Klimecki und Kollegen wurde ein fünfwöchiges "Mitgefühlstraining" mit 108 Personen durchgeführt, die Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen hatten. Die Teilnehmer stellten sich schwierige Beziehungen mit Kollegen, Familienmitgliedern oder Partnern vor und übten, sich sanft auf das menschliche Umfeld und die Gemeinsamkeiten mit diesen Personen zu konzentrieren und sowohl dem eigenen als auch dem Leid des anderen Aufmerksamkeit zu schenken.DIE WELT


Das Training führte zu folgenden Veränderungen:

  • Ein Rückgang von schadenfrohen Gefühlen gegenüber anderen

  • Die "psychologische Distanz" zu diesen Personen verringerte sich, und es fiel leichter, Nähe zu empfinden

  • Auch im tatsächlichen Verhalten wurden die Teilnehmer kooperativer und eskalierten Konflikte weniger

In einer Studie mit Paaren wurde berichtet, dass Paare, die ein mehrwöchiges Mitgefühlstraining absolviert hatten, nach einem Streit ein besseres Gefühl hatten und sowohl ihre Bedürfnisse klarer äußern als auch dem Partner besser zuhören konnten.DIE WELT


Interessant ist, dass diese Veränderungen nicht nur "Stimmungsfragen" sind, sondern auch als Veränderungen in den Aktivitätsmustern des Gehirns bestätigt wurden. Langfristige Meditationen und Achtsamkeitsinterventionen zeigten eine Verringerung des Gefühls der Einsamkeit und Veränderungen in der Reaktion auf sozialen Ausschluss, was darauf hindeutet, dass Mitgefühl nicht nur für zwischenmenschliche Beziehungen, sondern auch für die allgemeine psychische Gesundheit ein wichtiger Puffer sein kann.ResearchGate



5. Die "dunkle Seite" der Freundlichkeit – Hat Mitgefühl auch Schattenseiten?

Der Artikel der 'WELT' spricht zuletzt die "Schattenseite" des Mitgefühls an. Forscher der Universität Ulm zeigen, dass starkes Mitgefühl für bestimmte Gruppen manchmal die Feindseligkeit gegenüber "Außenseitern" verstärken kann.DIE WELT


Ein anschauliches Beispiel wäre:

  • Das übermäßige Bedürfnis, "nur die eigene Familie zu schützen", kann dazu führen, dass man Entscheidungen rechtfertigt, die andere Menschen opfern

  • Mitgefühl für "Mitbürger" oder "Glaubensgenossen" kann zur Ausgrenzung von "Anderen" führen

Dies sind Phänomene, die auftreten können.


Je stärker die "Zuneigung zu jemandem" wird, desto größer kann die Kälte oder Aggressivität gegenüber Menschen außerhalb dieses Kreises werden.

Beim Training von Mitgefühl ist es wichtig, den "Umfang zu erweitern". Es ist notwendig, nicht nur auf die eigene Familie, Freunde und Kollegen, sondern auch auf "Menschen in anderen Positionen" und "schwer verständliche Personen" den Blick zu erweitern. Der World Compassion Day, der "universelles Mitgefühl" jenseits von Religion und Grenzen fördert, ist ein Versuch, diese Gefahren zu überwinden.Wikipedia



6. Die Resonanz auf "Mitgefühl" in den sozialen Medien

Rund um den 28. November nehmen die Beiträge zu World Compassion Day auf Plattformen wie X (ehemals Twitter), Instagram und Facebook stark zu. Nachrichten wie "Heute ist World Compassion Day. Sei nett zu mindestens einer Person" oder "Mitgefühl beginnt bei einem selbst" werden von vielen Konten geteilt.Instagram


Im Großen und Ganzen lassen sich die Reaktionen in den sozialen Medien in folgende Tendenzen einteilen:

  1. Positive Empathie-Befürworter

    • "Dank dieses Tages kann ich bei Dingen innehalten, die ich normalerweise übersehen würde."

    • "Wenn man nur Nachrichten und Skandale sieht, wird das Herz hart. Es ist eine gute Gelegenheit, sich auf Mitgefühl zu konzentrieren."
      Besonders Menschen, die in Pflege, Bildung oder im Gesundheitswesen arbeiten, äußern sich häufig.

  2. Selbstmitgefühl-Befürworter

    • "Vergiss nicht, dir selbst Mitgefühl zu zeigen, bevor du es anderen gegenüber zeigst."

    • "Sich selbst für Fehler zu verurteilen, könnte die am nächsten liegende Form von Gewalt sein."
      Auf Facebook gibt es Kommentare wie "World Compassion Day sollte auch eine Gelegenheit sein, sich selbst zu vergeben und freundlicher mit sich selbst zu sprechen."

  3. Skeptiker der "Pflicht zur Freundlichkeit"

    • "Ist es nicht kontraproduktiv, von erschöpften Menschen mehr Mitgefühl zu verlangen?"

    • "Kampagnen, die strukturelle Probleme ignorieren und nur individuelle Freundlichkeit betonen, sind ermüdend."
      Es gibt auch kritische Stimmen, die davor warnen, Mitgefühl auf eine Frage der persönlichen Manieren oder des Charakters zu reduzieren.


Diese Reaktionen zeigen, dass Mitgefühl kein Thema ist, das einfach als "schöne Geschichte" endet. In einer komplexen Verflechtung von persönlichem Innenleben, gesellschaftlichen Strukturen und der Online-Kultur der Empörung wird die Frage "Welches Mitgefühl, wem gegenüber und in welchem Umfang?" ständig auf sozialen Medien neu verhandelt.##HTML_TAG_362

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