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Domino nach Venezuela: Wird Kuba wirklich zusammenbrechen? Risse in Öl, Tourismus und Allianzen

Domino nach Venezuela: Wird Kuba wirklich zusammenbrechen? Risse in Öl, Tourismus und Allianzen

2026年01月12日 00:28

„Kuba ist bereit zu fallen“. Diese provokante Aussage von Präsident Trump trifft gleichzeitig einen wunden Punkt des Inselstaates Kuba. Der Fokus liegt nicht auf einer militärischen Invasion. Es geht um Treibstoff – genauer gesagt, um die Frage, ob die Regierung in Havanna bestehen kann, wenn die Ölunterstützung aus Venezuela versiegt.


1) „Intervention ist unnötig“ – Ziel ist der „Treibstoffhahn“

Berichten zufolge antwortete Trump auf die Frage eines Reporters nach einer möglichen militärischen Intervention mit der Aussage, dass dies nicht notwendig sei, und behauptete, dass das kubanische Regime ohne die Unterstützung Venezuelas nicht lange überleben könne. Das bedeutet, dass das Abschneiden der „Ressourcen- und Geldströme“ entscheidender sein könnte als „Waffengewalt“.


Wichtig ist hier, dass Kuba strukturell von Energieimporten abhängig ist. Aufgrund einer langanhaltenden Wirtschafts- und Politikkrise herrscht bereits ein Mangel an Strom, Lebensmitteln, Medikamenten und Bargeld, und die Zahl der Menschen, die die Insel verlassen, nimmt zu. Schätzungen zufolge sind über 10 % der Bevölkerung ins Ausland abgewandert.


2) Stromausfälle als „Vorzeichen“ – Was passiert, wenn importierter Treibstoff ausbleibt

Die akuteste Krise, die im Artikel beschrieben wird, betrifft die Elektrizität. Stromausfälle sind keine „gelegentlichen Unannehmlichkeiten“, sondern haben sich zu einer chronischen Krankheit entwickelt, die die Gesellschaft auszehrt. Tatsächlich wurde berichtet, dass an einem bestimmten Tag 54 % der Haushalte ohne Strom waren.


Energieexperten weisen darauf hin, dass, wenn die Hauptlieferländer (insbesondere Venezuela) die Versorgung einstellen, die Energieversorgung innerhalb von 30 bis 45 Tagen zusammenbrechen könnte. Dies ist auf die veralteten Kraftwerke, die langsame technologische Erneuerung und die mangelnde Fähigkeit, Treibstoff mit Devisen zu kaufen, zurückzuführen.


Die Zahlen verdeutlichen die prekäre Lage noch mehr. Kuba benötigt schätzungsweise 110.000 bis 125.000 Barrel Rohöl pro Tag, um die tägliche Versorgung aufrechtzuerhalten, während die Eigenproduktion bei etwa 40.000 Barrel liegt. Früher erhielt Kuba etwa 30.000 Barrel pro Tag aus Venezuela, aber in den letzten Jahren wurde über einen Rückgang berichtet.

Wenn die Importe zurückgehen, wird es nicht nur mehr Stromausfälle geben. Die gesamte Lebensinfrastruktur – Kühlung, Gesundheitswesen, Logistik, öffentlicher Verkehr, Kommunikation – wird gleichzeitig geschwächt. Und diese Art des Zusammenbruchs erfolgt schneller als politische Entscheidungen, fast wie ein Naturgesetz.


3) „Temperaturunterschiede“ der Unterstützerländer – Veränderungen in Venezuela, Mexiko und Russland

Kuba war nicht isoliert. Trotz starker Kontrolle und Unterdrückung erhielt es Unterstützung von Ländern wie Venezuela, Mexiko und Russland. Der Artikel beschreibt jedoch, dass die Fortsetzung dieser Unterstützung auf der Kippe steht.


Insbesondere in Venezuela könnte sich nach einem Regierungswechsel (mit US-„Verwaltung“ der Industrie) die Priorität der Exporte ändern, was zu einer Einschränkung der Lieferungen an Kuba führen könnte.

Auch in Bezug auf Mexiko wird spekuliert, dass es bei zunehmenden Spannungen in den Beziehungen zu den USA unklar ist, ob es „absichtlich Trump provozieren“ und die Unterstützung für Kuba fortsetzen wird.


Und Russland. Experten weisen darauf hin, dass es angesichts der Belastungen durch den Ukraine-Krieg wenig Anzeichen dafür gibt, dass Russland bereit ist, Kuba zu retten, und dass Kuba eher als „Symbol“ denn als strategisch wichtiger Verbündeter behandelt wird.
Ein Symbol füllt keinen Magen. Wenn keine Tanker mit Treibstoff kommen, wird die Geschichte der Revolution in der Dunkelheit der Stromausfälle verschlungen.


4) Ein weiteres Lebenselixier, der „Tourismus“, versiegt

Auch der Tourismus, der Devisen bringt, wird nicht mehr der „Hauptverdiener“ sein. Laut dem Artikel sank die Zahl der Touristen von etwa 4,7 Millionen im Jahr 2018 auf weniger als die Hälfte im Jahr 2025. Zudem hat Russland aufgrund von Infektionskrankheiten (wie Dengue-Fieber und Chikungunya) Reisewarnungen ausgesprochen.

Ohne Treibstoff, ohne Rückkehr des Tourismus und mit Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung aus dem Ausland ist dies die „wirtschaftliche Bedeutung“ des Ausdrucks „bereit zu fallen“.


5) Dennoch gibt es Argumente, warum das „Regime nicht sofort fallen wird“

Allerdings ist es eine andere Frage, ob ein Zusammenbruch der Versorgung direkt zum Zusammenbruch der Regierung führt. Im Artikel wird die Meinung von Experten vorgestellt, die glauben, dass selbst wenn die Versorgung zusammenbricht, ein **„Regimewechsel von innen“** unwahrscheinlich ist. Die Gründe liegen nicht nur in der Stärke der Unterdrückung. Die Alterung der Bevölkerung durch Massenabwanderung, die Schwächung sozialer Organisationen und das Fehlen einer klaren Oppositionsbewegung führen dazu, dass es keine „Auffangstruktur“ für die Opposition gibt.


Diese Ansicht deckt sich mit anderen Berichten. Zum Beispiel berichtet Reuters, dass die Wirtschaft Kubas laut CIA-Bewertung schwer beschädigt ist, während die Aussichten, dass die Regierung tatsächlich „fällt“, unterschiedlich eingeschätzt werden. Es wird sowohl die Möglichkeit von Protesten aufgrund der Notlage als auch die Möglichkeit erwähnt, dass „das Überleben Vorrang hat und politische Bewegungen erschwert werden“.

Der britische Guardian beschreibt die aktuelle Situation als „Polykrise“, in der Sanktionen, politische Misserfolge und der Verfall öffentlicher Dienstleistungen die Krise verschärfen und die Abwanderung der Bevölkerung beschleunigen.


6) Reaktionen in den sozialen Medien: Freude, Besorgnis und „Interventionskritik“

Die jüngste Aussage hat die sozialen Medien, die an vorderster Front des Nachrichtenkonsums stehen, in Aufruhr versetzt. Allerdings sind soziale Medien nicht die „gesamte öffentliche Meinung“. Lautstarke Beiträge werden verbreitet, und extreme Positionen fallen besonders auf. Im Folgenden sind die Reaktionstendenzen zu sehen, die unter Berücksichtigung dieser Verzerrung sichtbar werden.


① „Kubanoamerikaner freuen sich“: Beiträge, die den harten Kurs begrüßen

In Beiträgen von pro-Trump-Denkern und Aktivisten wurde der Kommentar „Kuba ist bereit zu fallen“ verbreitet, mit dem Hinweis, dass „viele Kubanoamerikaner sich freuen werden“.

Hier überschneiden sich das psychologische Bedürfnis, die langjährige harte Haltung gegenüber Kuba (Sanktionen und Druck) als „Erfolg“ zu sehen, mit den historischen Erfahrungen der Exilgemeinschaft.


② „Was bedeutet ‚wir kontrollieren Venezuela‘?“: Widerstand gegen die Interventionshaltung

Auf der anderen Seite gibt es auch viele Reaktionen, die die US-amerikanische Außenintervention stark kritisieren. In einem Beitrag eines demokratischen Abgeordneten wurden Trumps Formulierungen wie „wir kontrollieren Venezuela“ und „Kuba wird fallen“ nebeneinandergestellt und in einem kritischen Kontext verbreitet, ob eine „Entführung“ gerechtfertigt werden kann.

Diese Art von Reaktion konzentriert sich eher darauf, „wie die USA souveräne Staaten behandeln“, als darauf, „eine Diktatur zu stürzen“.


③ „Nicht nur das Regime wird fallen“: Besorgnis über die humanitäre Krise

Die dritte Reaktion betrifft die humanitäre Besorgnis. Das „Zudrehen des Hahns“ in einer Gesellschaft mit wenig Treibstoff, Lebensmitteln und Medikamenten trifft das zivile Leben eher als das Regime. In getaggten Nachrichtenbeiträgen (Eilmeldungen von Medien) wurde wiederholt die Sorge geäußert, dass Sanktionen und Druck die allgemeine Bevölkerung belasten könnten. Diese Problematik steht auch im Zusammenhang mit Berichten über den aktuellen wirtschaftlichen Zusammenbruch.


7) Was kommt nach „bereit zu fallen“ – Drei Szenarien

Abschließend, wenn man über das realistische „Nächste“ nachdenkt, gibt es nicht nur ein mögliches Ergebnis.

  • Szenario A: Die Treibstoffkrise überschreitet einen kritischen Punkt, und die Regierungsführung bricht zusammen
    Wenn die Einschätzung von 30 bis 45 Tagen zutrifft, könnten Stromausfälle und logistische Störungen eine Kettenreaktion auslösen, die Sicherheit, Versorgung und Gesundheitswesen schnell verschlechtert.

  • Szenario B: Das Leben wird schwieriger, aber das Regime hält durch
    Die Unterdrückung und die gesellschaftliche Spaltung sowie die Abwanderung der Bevölkerung machen es unwahrscheinlich, dass es zu einer großen Mobilisierung der Opposition kommt.

  • Szenario C: Ersatz für externe Unterstützung sichern und überleben
    Der Artikel weist jedoch darauf hin, dass es derzeit keine Anzeichen für Unterstützung aus Brasilien, Angola oder Algerien gibt.


Ob Trumps Worte „zutreffen“, hängt weniger von der Stärke des Regimes ab als von der Realität von Energie, Devisen und Allianzen. Soziale Medien sind emotional aufgeladen, aber die Realität wird durch Treibstoff angetrieben. Kuba steht möglicherweise vor dieser grausam einfachen Gleichung.



Quellenartikel

„Kuba ist bereit zu fallen“: Warum Trump mit seiner Aussage über das Regime recht haben könnte
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/internationales/kuba-ist-bereit-zu-fallen-warum-trump-mit-seiner-aussage-uber-das-regime-recht-haben-konnte-15115857.html

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