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Der Stolz auf den Schutz der Vögel Hawaiis: „Indigenes Wissen ist nicht der Feind des Naturschutzes“, sondern der „Schlüssel“ — Lernen aus der Zusammenarbeit in den Feuchtgebieten Hawaiis

Der Stolz auf den Schutz der Vögel Hawaiis: „Indigenes Wissen ist nicht der Feind des Naturschutzes“, sondern der „Schlüssel“ — Lernen aus der Zusammenarbeit in den Feuchtgebieten Hawaiis

2026年01月15日 17:59

1) Warum ist die Erzählung, dass "Ureinwohner die Vögel ausgerottet haben", so stark?

Wenn Inselbewohner verschwinden, suchen wir nach einem "einfachen Schuldigen". Einwanderer mit Gewehren oder moderne Gesellschaften, die invasive Arten einführen. Doch im Fall der hawaiianischen Wasservögel hat sich ein tiefer verwurzeltes Täterbild lange gehalten: "Die ersten Menschen, die auf die Insel kamen, haben die Vögel ausgerottet." Diese Erklärung wurde fast ein halbes Jahrhundert lang als "wissenschaftliche Tatsache" gelehrt.


Eine neue Studie stellt diese Annahme nun direkt in Frage. Die Schlussfolgerung ist provokant und gleichzeitig nüchtern: Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass die einheimischen Hawaiianer (Kānaka ʻŌiwi) die Wasservögel durch übermäßige Jagd ausgerottet haben. Vielmehr ist es wahrscheinlich, dass das Aussterben nicht durch einen einzelnen Täter verursacht wurde, sondern durch eine Kombination aus Klimawandel, invasiven Arten und Veränderungen in der Landnutzung.


Wichtig ist hier, dass die Studie nicht darauf abzielt, ein "Freispruch" zu erteilen. Das Ziel ist es, die grob vereinfachte Geschichte mit Daten neu zu ordnen. Darüber hinaus soll das in der Welt des Naturschutzes vorherrschende Stereotyp, dass "Menschen überall die Natur zerstören", hinterfragt werden.


2) Die von den Daten angezeigte "Zeitpunkt des Aussterbens" ist nicht linear

Die Studie begann damit, die Grundstruktur der gängigen Theorie (Menschen kamen, jagten und die Vögel verschwanden) durch "Zeit" zu überprüfen. Anhand paläoökologischer Beweise, also Fossilien und Sedimente, wurde sorgfältig geordnet, "bis wann diese Vögel existierten". Dadurch gerät die lineare Erzählung ins Wanken.


Der entscheidende Punkt ist die zeitliche Variabilität. Betrachtet man die 18 ausgestorbenen Wasservogelarten, so sind nicht alle "unmittelbar nach der Ankunft der Menschen" verschwunden. Einige Arten verschwanden bereits vor der Ankunft der Menschen, während andere möglicherweise in der polynesischen Ära ausstarben, und es gibt Arten, die bis nach der Ankunft der Europäer in Sichtaufzeichnungen verbleiben.


Das Bild "Ankunft = Massensterben" ist also zumindest bei Wasservögeln zu grob.

Es ist wichtig, nicht zu missverstehen, dass dies nicht bedeutet, "dass Menschen nichts damit zu tun haben". Die Studie zeigt, dass auch bei den möglicherweise in der polynesischen Ära aufgetretenen Aussterben die Ursachen nicht monolithisch waren, sondern wahrscheinlich eine "komplexe Ursache" aus menschlichen und nicht-menschlichen Faktoren darstellten.


3) Eine neue Erklärung: "Regimewechsel" als Aussterben

Das Interessante an der aktuellen Studie ist, dass sie nicht mit der Widerlegung (der Schwäche der Überjagungsthese) endet, sondern eine alternative Sichtweise bietet. Vorgestellt wird das Konzept des "Regimewechsels" als Aussterben.


Feuchtgebiete verschlechtern sich nicht nur allmählich. Wenn mehrere Druckfaktoren zusammenkommen und eine "Schwelle" überschreiten, kann das Ökosystem abrupt in einen anderen Zustand übergehen. Wasserstand, Vegetation, Salzgehalt, invasive Räuber, Krankheitserreger, Änderungen in der Landnutzung – wenn diese Faktoren gleichzeitig wirken, kann ein Feuchtgebiet von einem "lebensfreundlichen Ort für Vögel" zu einem "lebensfeindlichen Ort für Vögel" werden.
Das Ergebnis ist ein scheinbar "plötzliches Verschwinden". Dies ist die Vorstellung des "Regimewechsels" als Aussterben.


Diese Erklärung ist näher an der Realität vor Ort als die Suche nach einem einzelnen Schuldigen. In der Naturschutzpraxis bricht die Situation oft plötzlich zusammen, wenn mehrere ungünstige Bedingungen zusammentreffen, anstatt durch eine einzelne Ursache.


4) Neubewertung der "Ära der meisten Vögel": Die Perspektive der einheimischen Feuchtgebietsverwaltung

Die Studie geht noch einen Schritt weiter. Sie weist darauf hin, dass die heute vom Aussterben bedrohten Wasservögel möglicherweise am reichlichsten waren, kurz bevor die Europäer ankamen, als die Feuchtgebietsverwaltung die Grundlage der Gesellschaft bildete.


Diese Umkehrung zeigt, dass es nicht darum geht, dass "Menschen da waren, also wurden es weniger", sondern dass es eine offensichtliche, aber oft übersehene Tatsache ist, dass es darauf ankommt, wie Menschen involviert sind, ob es mehr oder weniger wird.


Im Fokus steht dabei das als loʻi bekannte Feuchtgebietslandwirtschaftssystem (wie Taro-Felder). Feuchtgebiete sollten nicht nur als "von der Natur getrennte Schutzobjekte" behandelt werden, sondern als Managementsysteme, die mit dem Leben verbunden sind, neu aufgebaut werden. Die Erholung der Vögel ist sowohl eine Wiederherstellung des Ökosystems als auch eine Wiederherstellung der Beziehung zur Gemeinschaft – so die Studie.


5) Reaktionen in sozialen Medien: Eine wissenschaftliche Diskussion wird zu einer Frage des "Vertrauens"

Dieses Thema endet nicht nur in wissenschaftlichen Artikeln. Auch in den sozialen Medien verbreiten sich Reaktionen, denn letztlich geht es hier nicht nur um "Ökologie", sondern um "Geschichten der Verantwortung".


(1) Reaktionen der Fachgemeinschaft: Zunächst werden die Hauptpunkte geteilt und der "Plausibilität der Hypothese" Aufmerksamkeit geschenkt
In Vogelbeobachtungsforen wurden die Informationen der Studie recht schnell zusammengefasst und es wurde sachlich geteilt, welche Hypothesen verglichen wurden und wie die Details des Aussterbenszeitpunkts geordnet wurden. Anstatt hitzige Debatten zu führen, überwiegt der Eindruck, dass "diese Ordnung die Grundlage für zukünftige Forschungen bildet".


(2) Reaktionen in Medien/beruflichen sozialen Netzwerken: Der Naturschutz bewegt sich in Richtung "Integration des einheimischen Wissens"
In beruflichen sozialen Netzwerken wurden die Hauptpunkte des Artikels in Form von "keine Beweise für Überjagung", "Klimawandel, invasive Arten, Landnutzungsänderungen als komplexe Ursachen" und "Integration des einheimischen Wissens ist wichtig" kurz verbreitet. Der Artikel wird eher als Material gelesen, das den "kooperativen Naturschutz" unterstützt, als wegen seines eigentlichen Inhalts.


(3) Warum sich die Reaktionen von "Wissenschaft" zu "Beziehungen" verschieben
Dieses Thema trifft einen Nerv, weil die Interpretation der Vergangenheit die Entscheidungsfindung in der Gegenwart beeinflusst. Wenn die einheimischen Gemeinschaften weiterhin als "Verursacher des Aussterbens" betrachtet werden, wird das Vertrauen, das die Grundlage für Zusammenarbeit bildet, beschädigt. Umgekehrt, wenn falsche Annahmen auf der Grundlage von Beweisen zurückgezogen werden, wird die Grundlage für Zusammenarbeit geschaffen.


Die Studie bietet nicht nur eine neue Erklärung der Ursachen, sondern auch den politisch brisanten Punkt, dass "die Prämissen, mit denen wir die Geschichte lesen, die Zukunft des Naturschutzes verändern können".


6) Hinweise für japanische Leser: Der Naturschutz wird stärker, wenn man die "Schuldzuweisung" aufgibt

Was wir aus dieser Studie lernen können, geht über die spezifische Situation in Hawaii hinaus.
Wenn wir Aussterben oder Verschlechterung erklären, greifen wir oft auf "einfache Geschichten" zurück. Einfache Geschichten sind leicht zu verstehen, aber wenn sie falsch sind, bleiben sie lange bestehen. Und sie verletzen jemanden ungerecht, zerstören die Zusammenarbeit und entfernen letztendlich die Erfolge des Naturschutzes.


Deshalb ist es notwendig, (1) mit Daten zu überprüfen, (2) auf der Grundlage komplexer Ursachen neu zu strukturieren und (3) das lokale Wissen und die Praxis nicht "außen", sondern "im Zentrum" zu platzieren.


"Die Natur zu schützen" kann nicht erreicht werden, indem man nur die Natur betrachtet. Wie man die Beziehung zwischen Natur und Mensch neu gestaltet, ist die schwierige Frage, der sich die Diskussionen um die hawaiianischen Feuchtgebiete direkt stellen.



Anmerkung (Grundlage der Tatsachen im Text: öffentlich zugängliche Informationen)

  • Die Studie stellt fest, dass es keine wissenschaftlichen Beweise für die Überjagung durch einheimische Gemeinschaften gibt und nennt den Klimawandel, invasive Arten und Veränderungen in der Landnutzung als komplexe Ursachen des Aussterbens.

  • Forscherkommentare, dass das Vorurteil "Mensch = unvermeidlicher Exzidator" die Geschichten des Naturschutzes geprägt hat.

  • Die Ordnung der 18 ausgestorbenen Wasservogelarten (viele Arten verschwanden vor der Ankunft) und die vier verglichenen Hypothesen (Überjagung/Abholzung/Klimawandel/invasive Arten).

  • Die Ansicht, dass die Wiederherstellung von loʻi (Feuchtgebietslandwirtschaftssystemen) für die Erholung der Wasservögel wichtig ist, sowie Kommentare zu "Vertrauensverlust" und "Ausschluss von Entscheidungsprozessen".

  • In beruflichen sozialen Netzwerken (LinkedIn) werden die Hauptpunkte des Artikels in der oben genannten Form geteilt (Text des Beitrags, Anzahl der Reaktionen).



Referenz-URLs

  • University of Hawaiʻi System News (Pressemitteilung mit ähnlichem Inhalt):https://www.hawaii.edu/news/2026/01/13/bird-extinctions-debunk/

  • BirdForum (Thread zur Zusammenfassung der Studieninformationen):https://www.birdforum.net/threads/drivers-of-waterbird-extinction-in-hawai%CA%BBi.477401/

  • LinkedIn (Phys.org-Beitrag):https://www.linkedin.com/posts/phys-org_myth-of-native-hawaiians-causing-bird-extinctions-activity-7416961126166593537-ju6G

  • EurekAlert! (Multimedia/DOI-Angaben):https://www.eurekalert.org/multimedia/1110212

Referenzartikel

"Der Mythos, dass hawaiianische Ureinwohner das Aussterben von Vögeln verursacht haben, wurde durch Forschung widerlegt"
Quelle: https://phys.org/news/2026-01-myth-native-hawaiians-bird-extinctions.html

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