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„Ist es wirklich wahr, dass wir uns nicht verstehen können?“: Ein neues Tool zur Messung der Dialogbereitschaft enthüllt die Wahrheit hinter den individuellen Unterschieden

„Ist es wirklich wahr, dass wir uns nicht verstehen können?“: Ein neues Tool zur Messung der Dialogbereitschaft enthüllt die Wahrheit hinter den individuellen Unterschieden

2026年01月08日 00:29

Nicht "ob man kommunizieren möchte", sondern "wie viel man tolerieren kann" – Die von WEDO sichtbare "Grenzlinie der Spaltung"

Jedes Mal, wenn auf sozialen Netzwerken ein kontroverses Thema auftaucht, sehen wir zwei Typen von Menschen.
Menschen, die sich nicht vor Unterschieden fürchten und in Diskussionen einsteigen. Im Gegensatz dazu diejenigen, die Abstand halten und sich entscheiden, durch Stummschalten oder Blockieren "nicht involviert" zu sein.


Eine häufige Erklärung ist, dass es ein Problem "auf der Seite des Themas" ist, weil politische oder gesellschaftliche Themen oft hitzig sind oder leicht zu Kontroversen führen. Doch die im Januar 2026 auf Phys.org vorgestellte Forschung der Universität Basel fokussiert sich auf eine tiefere Ebene. Zusammengefasst lautet das Fazit, dass die Bereitschaft zum Dialog weniger von der Kontroversität des Themas als vielmehr von "individuellen Unterschieden" abhängt. Phys.org



1) Die Hauptrolle der Forschung spielt "WEDO" – Die Bereitschaft zum Dialog als "Bandbreite" messen

Das Forschungsteam entwickelte ein Messinstrument namens **WEDO (Willingness to engage with differently minded others)**. Das Ziel ist nicht eine einfache "Zustimmung/Ablehnung" oder "Kommunizieren/Nicht-Kommunizieren" Entscheidung.


Im realen Leben verhalten sich Menschen manchmal so.

  • Man kann mit leicht abweichenden Meinungen sprechen

  • Gegensätzliche Ansichten sind anstrengend

  • Auch innerhalb der gleichen Gruppe möchte man extreme Personen vermeiden


Das bedeutet, dass wir unbewusst unseren Dialogspielraum anpassen, je nachdem, wie groß die Unterschiede zum Gegenüber sind. WEDO formt dies in messbare Szenarien.


Das Verfahren ist wie folgt: Die Teilnehmer geben zunächst ihre Position zu Themen wie Nachhaltigkeit oder Migration auf einer Skala an. Dann, in einem simulierten "Diskussionsgruppenszenario", bestimmen sie den "Meinungsbereich", den sie akzeptieren würden. Extreme Positionen werden ausgeschlossen, während moderat abweichende Positionen einbezogen werden können. Phys.org


Der Vorteil dieses Designs liegt darin, dass Dialog nicht als "Mögen/Nicht-Mögen", sondern als "Wie unterschiedlich kann es sein, bis es nicht mehr akzeptabel ist" behandelt wird.



2) Vier Studien: Überprüfung nicht nur mit Studenten, sondern auch mit US- und UK-Stichproben

Die Forschung wurde nicht nur mit einer Stichprobe von Studenten der Universität Basel durchgeführt, sondern auch mit Stichproben aus den USA und Großbritannien, insgesamt in vier Studien. Phys.org


Wichtig ist hier, dass das Design eine gewisse Breite bietet, um der häufigen Skepsis auf sozialen Netzwerken entgegenzuwirken, dass "psychologische Experimente mit Studenten nicht der Realität entsprechen" (obwohl, wie später erwähnt, Grenzen bestehen bleiben).



3) Ergebnisse: Offenheit wurde mehr durch "Denkstil" als durch "Kontroversität" unterschieden

Die Botschaft der Forschung ist klar.

  • Menschen, die offener für Dialoge sind, neigen dazu, analytisch zu denken und haben ein starkes Bedürfnis, Dinge zu durchdringen

  • Menschen mit starkem Schwarz-Weiß-Denken und diejenigen, die sich auf ihr Bauchgefühl verlassen, sind weniger dialogbereit Phys.org


Und es gibt noch ein weiteres, "überraschendes Ergebnis", das eine Schlagzeile wert ist. Die Forscher gingen ursprünglich davon aus, dass kontroverse Themen eher vermieden werden, aber zumindest in einer der Studien zeigte sich eine Tendenz, dass kontroverse Themen die Bereitschaft erhöhen, sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen. Phys.org


Hier sollte man nicht missverstehen, dass "politische Themen nicht hitzig sind" oder "kontroverse Themen kein Problem darstellen". Der Punkt ist, dass die "Hitze" eines Themas nicht einheitlich den Dialog zerstört, sondern je nach individueller Wahrnehmung sowohl als "Lernmotivation" als auch als "Auslöser zur Vermeidung" wirken kann.



4) Reaktionen auf sozialen Netzwerken: Verbreitung ist leise, aber "trifft die richtige Zielgruppe"

Wie wurde diese Forschung auf sozialen Netzwerken aufgenommen?


Auf Phys.org "0 shares" – zumindest anfangs keine große Verbreitung

Die Artikel-Seite von Phys.org zeigt die Anzahl der geteilten Beiträge an, und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war sie mit **"0 shares"** angegeben. Zumindest laut dem Zähler von Phys.org gab es keine Anzeichen für einen anfänglichen Hype. Phys.org


Diese "Stille" könnte nicht nur daran liegen, dass das Forschungsthema unscheinbar ist. Obwohl Dialog und Spaltung wichtig sind, verlieren sie im Wettbewerb um Verbreitung auf den Timelines oft gegen emotional starke Inhalte wie "Wut", "Verurteilung" oder "schnelle Siege". Das heißt, der Wert der Forschung und die Stärke der Verbreitung auf sozialen Netzwerken verlaufen oft auf unterschiedlichen Achsen.


Auf der anderen Seite wird es auf LinkedIn als "typisch für Familientreffen zum Jahresende" beschrieben und konkret diskutiert

Es ist nicht so, dass es überhaupt keine Verbreitung gibt. Auf LinkedIn beispielsweise wurde die WEDO-Forschung von einem politischen Psychologie-Account in Verbindung mit "typischen" Familientreffen zum Jahresende (wie einem Aktivisten als Verwandten oder einem verschwörungstheoretischen Schwager) vorgestellt. Der Beitrag fasste zusammen, dass Menschen, die sich nicht zu sehr auf Emotionen und Intuition verlassen, nuanciert denken können und eine höhere Toleranz gegenüber negativen Gefühlen wie Unbehagen haben, eher zum Dialog bereit sind. LinkedIn


Ein Merkmal der Reaktionen auf sozialen Netzwerken ist, dass sie sich mehr an **"ob man es in die eigene Lebenssituation übersetzen kann"** orientieren als an "dem Inhalt der Forschung selbst".


Wenn das große Thema der politischen Spaltung auf den Familientisch, den Arbeitsplatz oder die Gemeinschaftsorganisation heruntergebrochen werden kann, entsteht plötzlich ein "Grund zum Lesen".



5) Praktische Fragen, die diese Forschung aufwirft

Die Faszination von WEDO liegt darin, dass es nicht um "Techniken zur Überzeugung von Menschen" geht, sondern darum, **den "Eingang" zu messen, durch den Menschen überhaupt in den Dialog treten wollen**. Daraus lassen sich praktische Erkenntnisse ableiten.


  • Der Feind des Dialogs ist nicht nur das Thema: Selbst bei demselben Thema gibt es Menschen mit einem breiten oder engen Toleranzbereich (daher löst ein "Themenverbot" allein das Problem nicht) Phys.org

  • Kurztext- und Schnellantwort-Umgebungen verstärken den Intuitionsmodus: Wenn der Raum für analytisches Denken eingeschränkt wird, neigt man eher zu Schwarz-Weiß-Denken (es gibt Raum, dies als Designproblem zu betrachten) Phys.org

  • Kontroverse Themen können für einige Menschen eine "Lernmotivation" sein: Je nach Zweck des Ortes (ob man sich anfreunden oder das Verständnis vertiefen möchte) kann sich der Zugang zum Dialog ändern Phys.org


6) Grenzen und Zukunft: WEDO beleuchtet "bis zur Tür"

Natürlich gibt es auch Grenzen. Da WEDO Präferenzen in virtuellen Szenarien misst, reproduziert es nicht direkt emotionale Ausbrüche, angesammelte Beziehungen, Machtunterschiede oder das Vorhandensein von persönlichen Angriffen, die in realen Gesprächen auftreten können.


Das Forschungsteam gibt an, dass es noch "Hausaufgaben" gibt, wie zum Beispiel zu verstehen, warum die Dialogbereitschaft bei kontroversen Themen manchmal steigt, welche Kontexte politische Diskussionen fördern und welche Rolle andere Persönlichkeitsmerkmale oder Stereotypen spielen. Phys.org


Anders ausgedrückt, WEDO ist ein starker Schritt, um die "Bereitschaft, die Dialogtür zu öffnen" zu messen, aber um "jenseits der Tür erfolgreich zu kommunizieren", sind andere Fähigkeiten und Umgebungen erforderlich. Gerade deshalb ist es wertvoll als Grundlage, um Spaltung nicht als "Charakterfrage", sondern als "Designproblem" zu behandeln.



Referenzartikel

Warum wir mit Menschen mit unterschiedlichen Ansichten sprechen oder nicht sprechen
Quelle: https://phys.org/news/2026-01-people-differently-dont.html

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