Zum Hauptinhalt springen
ukiyo journal - 日本と世界をつなぐ新しいニュースメディア Logo
  • Alle Artikel
  • 🗒️ Registrieren
  • 🔑 Anmelden
    • 日本語
    • English
    • 中文
    • Español
    • Français
    • 한국어
    • ภาษาไทย
    • हिंदी
cookie_banner_title

cookie_banner_message Datenschutzrichtlinie cookie_banner_and Cookie-Richtlinie cookie_banner_more_info

Cookie-Einstellungen

cookie_settings_description

essential_cookies

essential_cookies_description

analytics_cookies

analytics_cookies_description

marketing_cookies

marketing_cookies_description

functional_cookies

functional_cookies_description

Die Entwicklung des Gehirns durchläuft fünf Phasen: "Wirklich erwachsen" erst ab 32? Die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften zeichnen fünf Lebensphasen.

Die Entwicklung des Gehirns durchläuft fünf Phasen: "Wirklich erwachsen" erst ab 32? Die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften zeichnen fünf Lebensphasen.

2025年11月29日 17:42

„Das Gehirn erneuert sich fünfmal im Leben“ – Eine Studie, die weltweit für Aufsehen sorgt

„Das menschliche Gehirn führt im Laufe des Lebens fünf große ‚Verkabelungsarbeiten‘ durch“ – mit dieser Schlagzeile sorgten europäische Medien und Wissenschaftsseiten seit Ende November für Aufsehen.op-online.de


Die Forschung wurde von einem Neurowissenschaftsteam der University of Cambridge durchgeführt. Sie scannten die Gehirne von etwa 3800 „nicht neurologisch erkrankten“ Personen im Alter von 0 bis 90 Jahren mit einer speziellen Art von MRI (Diffusions-MRI) und verglichen die Verbindungen der Gehirnnetzwerke nach Altersgruppen. Dabei fanden sie im Durchschnitt vier Wendepunkte, an denen sich die Verkabelungsmuster erheblich umstrukturierten: im Alter von etwa 9, 32, 66 und 83 Jahren. Diese vier Kurven teilen das Leben des Gehirns in fünf „Epochen“.University of Cambridge


Deutsche Nachrichtenseiten und internationale Medien stellten diese Forschung als „Das Gehirn durchläuft fünf Phasen von der Kindheit bis ins hohe Alter“ vor. Besonders die Teile „Die Pubertät dauert bis 32“ und „Der Erwachsenenmodus beginnt mit 32“ hinterließen einen starken Eindruck in den sozialen Medien.op-online.de



Die fünf Phasen aus dem Alltag heraus verstehen

Zunächst wollen wir die fünf vom Forschungsteam identifizierten Epochen des Gehirns in alltagsnahen Begriffen ordnen.University of Cambridge

  1. Phase 1: 0–9 Jahre „Vollgas-Baustellenphase“

  2. Phase 2: 9–32 Jahre „Superlange Pubertät & Wachstumsphase“

  3. Phase 3: 32–66 Jahre „Stabiler Erwachsenenmodus“

  4. Phase 4: 66–83 Jahre „Leise reorganisierte ‚Frühalterungs‘-Phase“

  5. Phase 5: Ab 83 Jahren „Reduzierte Verbindungen ‚Auswahlmitgliedersystem‘-Phase“

Was passiert in jeder dieser Phasen im Gehirn?



Phase 1: 0–9 Jahre „Erstmal alles verbinden“-Baustellenmodus

Das Gehirn eines Neugeborenen verkabelt zunächst massenhaft, auch Leitungen, deren Notwendigkeit noch unklar ist. Es werden übermäßig viele Synapsen, also Nervenverbindungen, gebildet, und dann beginnt die Phase des „Prunings“, bei der nur die häufig genutzten Verbindungen erhalten bleiben.University of Cambridge

  • Genutzte Schaltkreise = Überlebende Leitungen

  • Nicht genutzte Schaltkreise = Allmählicher Rückbau

Infolgedessen werden häufig gehörte Worte, oft gesehene Personen und häufig genutzte Bewegungen zu breiten, schnellen Autobahnen im Gehirn.

Die Forschung zeigte, dass diese Netzwerkorganisation etwa im Alter von 9 Jahren einen Meilenstein erreicht. Dieser Zeitpunkt fällt mit einer Phase zusammen, in der die schulischen und kognitiven Fähigkeiten stark zunehmen, aber auch Entwicklungsbesonderheiten sowie mentale Probleme wie Angst und Depressionen auftreten können.op-online.de


Aus der Sicht von Eltern und Lehrern,

  • „Nicht das ‚Wie lehren‘, sondern ‚Welche Erfahrungen häufig machen lassen‘ entscheidet über die Gehirnverkabelung“

  • Die Zeit um das 9. Lebensjahr ist sowohl eine „Wachstumsphase“ als auch eine „Stolperphase“

Wenn man sich dessen bewusst ist, könnte man das Verhalten von Kindern anders wahrnehmen.



Phase 2: 9–32 Jahre Die Welt öffnet sich, superlange Pubertät

Nach dem 9. Lebensjahr wechselt das Gehirn von der „Inhaltsorganisation“ zur „Effizienz der Kommunikation“.
Die Analyse der Diffusions-MRI zeigt, dass das Gehirnnetzwerk in dieser Phase

  • schnelle Informationsübertragung zwischen entfernten Regionen ermöglicht

  • insgesamt mehr „Abkürzungen“ aufweist und die Wege kürzer werden

Diese effiziente Struktur entwickelt sich in dieser Phase.University of Cambridge


Laut dem Forschungsteam „steigt die Effizienz nur in dieser Pubertätsphase“. Schnelle Informationsverarbeitung, flexible Ideen und Multitasking-Fähigkeiten entwickeln sich in dieser goldenen Phase besonders gut.University of Cambridge


Andererseits

  • sind emotionale Schwankungen häufig

  • Impulsives und risikoreiches Verhalten tritt häufiger auf

  • Angststörungen und Depressionen treten oft erstmals auf

Diese „Zerbrechlichkeit“ ist ebenfalls charakteristisch. Da das Gehirn dynamisch umstrukturiert wird, ist es in dieser Phase besonders anfällig für Umwelteinflüsse.


Überraschend ist, dass diese Phase bis etwa 32 Jahre andauert.
Obwohl viele Länder „18 Jahre als Erwachsen“ und „20 Jahre für Alkohol erlaubt“ als Grenze setzen, bleibt das Gehirn bis in die frühen 30er Jahre im „Pubertätsmodus“.University of Cambridge



Phase 3: 32–66 Jahre Eintritt in den Erwachsenenmodus und lange Stabilitätsphase

Um das 32. Lebensjahr herum erfährt das Gehirnnetzwerk eine große Richtungsänderung. Forscher bezeichnen dies als den „größten Wendepunkt im Leben aus struktureller Sicht“.University of Cambridge


Die beginnende Erwachsenenphase ist dadurch gekennzeichnet, dass

  • die Gehirnverkabelung relativ stabil wird und dramatische Veränderungen seltener sind

  • Intelligenz und Persönlichkeit oft ein „Plateau“ erreichen

  • das Netzwerk sich allmählich „aufteilt und spezialisiert“

Diese Phase ist durch diese Merkmale gekennzeichnet.


Diese „Stabilität“ bedeutet im Umkehrschluss auch, dass „Gewohnheiten sich verfestigen“.
Denkmuster, Arbeitsweisen und Beziehungsstile werden in dieser Zeit, im Guten wie im Schlechten, zur eigenen Identität.


Allerdings bedeutet Stabilität nicht, dass „keine Veränderung mehr möglich ist“.
Es ist bekannt, dass die Plastizität des Gehirns ein Leben lang anhält, und viele Menschen lernen auch nach 30 neue Sprachen oder Fähigkeiten.


In dieser Phase ist es wichtig,

  • bewusst „neue Reize“ zu suchen

  • oder

  • sich in vertrauten Mustern zu verschließen

Diese Entscheidung könnte beeinflussen, wie man die späteren Alterungsphasen erlebt.



Phase 4: 66–83 Jahre Die stille „Netzwerk-Reorganisation“

Um das 66. Lebensjahr herum tritt ein Wendepunkt ein, den das Forschungsteam als „nicht so auffällig, aber bedeutend“ beschreibt.University of Cambridge


In dieser Phase

  • beginnt die weiße Substanz (Verkabelung) allmählich zu degenerieren

  • wird die Gesamtstruktur des Netzwerks leise umgebaut

  • steigt das Risiko für körperliche Erkrankungen, die das Gehirn beeinflussen, wie Bluthochdruck

Diese frühen Anzeichen der Alterung werden sichtbar.op-online.de


Dennoch bedeutet dies nicht, dass „sofort Demenz eintritt“.
Vielmehr wird diese Phase alsZone beschrieben, in der der Lebensstil und soziale Verbindungen das Alterungstempo stark beeinflussen.

  • Moderate Bewegung

  • Kontrolle von Salz und Blutdruck

  • Soziale Interaktion durch Hobbys oder Arbeit

  • Gelegenheiten, Neues auszuprobieren

Diese Faktoren tragen dazu bei, die „Reserve“ der Gehirnnetzwerke zu unterstützen.



Phase 5: Ab 83 Jahren Die Verbindungen nehmen ab, und es wird auf „ausgewählte Schaltkreise“ gesetzt

Um das 83. Lebensjahr herum tritt das Gehirn in die letzte Phase, die späte Alterungsphase, ein. Die Forschungsdaten reichen nur bis zum 90. Lebensjahr, aber in dieser Zone

  • nehmen die Verbindungen insgesamt weiter ab

  • wird stärker auf einige wichtige Netzwerke gesetzt

Diese Merkmale wurden beob

← Zurück zur Artikelliste

Kontakt |  Nutzungsbedingungen |  Datenschutzrichtlinie |  Cookie-Richtlinie |  Cookie-Einstellungen

© Copyright ukiyo journal - 日本と世界をつなぐ新しいニュースメディア Alle Rechte vorbehalten.