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Je älter man wird, desto wichtiger wird es! Auch bei gleichem Gewicht kann man eine andere Person werden. Warum "Muskelkraft > Muskelmasse" die Gesundheit beeinflusst.

Je älter man wird, desto wichtiger wird es! Auch bei gleichem Gewicht kann man eine andere Person werden. Warum "Muskelkraft > Muskelmasse" die Gesundheit beeinflusst.

1)„Muskelmasse“ oder „Muskelkraft“? — Der Ausgangspunkt der Diskussion

Wenn es um Krafttraining geht, steht oft der Gedanke „Muskeln aufbauen“ und „den Körper vergrößern“ im Vordergrund. In den letzten Jahren hat jedoch die Diskussion zugenommen, dass aus der Perspektive von Gesundheit und Selbstständigkeit (Sturzprävention, Treppensteigen, Tragen von Lasten, Haltung bewahren) die „Kraft, die man aufbringen kann = Muskelkraft“ wichtiger ist als das sichtbare Muskelvolumen.


Der Hintergrund ist einfach. Probleme im Alltag entstehen eher durch „fehlende Kraft“, „mangelnde Beweglichkeit“ oder „fehlende Standfestigkeit“ als durch „zu wenig Muskeln“. Mit anderen Worten, die „Leistung“ der Muskeln beeinflusst die Lebensqualität mehr als deren „Größe“.


2)Warum Muskelkraft leichter abnimmt als Muskelmasse: Der Gedanke der „Muskelqualität“

Muskelkraft scheint proportional zur Muskelmasse zu sein. In der Realität gibt es jedoch Menschen mit gleicher Muskelmasse, die unterschiedlich stark sind. Hier kommt das Konzept der „Muskelqualität“ ins Spiel.


Zur Muskelkraft tragen nicht nur die Muskeln selbst bei, sondern auch

  • wie effizient die Nerven die Muskeln aktivieren können (Aktivierungsrate, Timing)

  • die Eigenschaften der Muskelfasern (Verhältnis von schnellen und langsamen Fasern)

  • der Zustand innerhalb der Muskeln, wie z.B. Fettinfiltration

  • die Steifheit, Bewegungsumfang und Schmerzen der Gelenke und Sehnen
    sind Faktoren, die eine Rolle spielen.


Mit zunehmendem Alter nimmt zwar auch die Muskelmasse ab, aber noch stärker sinkt die „Nerven-Muskel-Koordination“ und die „Qualität“, was zu einem schnelleren Rückgang der Muskelkraft führen kann. Daher kann es sein, dass allein die „Bemühung, Muskeln aufzubauen“ nicht ausreicht, um alltägliche Bewegungen zu erleichtern.

3)Wenn man Muskelkraft misst, dann nicht das „Aussehen“, sondern „Funktionsindikatoren“

Ein häufig verwendeter Indikator im Gesundheitskontext ist die Handkraft. Es wird angenommen, dass die Handkraft nicht nur die „Kraft der Hand“, sondern auch den Zustand des gesamten Körpers widerspiegelt und in epidemiologischen Studien häufig als Risikofaktor auftaucht. Natürlich kann man nicht alles nur an der Handkraft festmachen, aber sie symbolisiert den Trend, mehr auf „Leistung und Funktion“ als auf „Masse der Muskeln“ zu achten.


Zusätzlich ist es praktisch,

  • ob man problemlos aus einem Stuhl aufstehen kann

  • ob man bei einem Stolpern standfest bleibt

  • ob man die Beine auf der Treppe heben kann

  • ob man mit einer Last gehen kann
    solche „Tests der Alltagsbewegungen“ erinnern an den Zweck des Körpertrainings.

4)Krafttraining: „Gewicht“ oder „Anstrengung“? — Die Realität, dass „das Ergebnis bei derselben Person unterschiedlich sein kann“

Muskelkraft und Muskelmasse wachsen grundsätzlich leicht zusammen. Aber selbst bei demselben Trainingsprogramm gibt es individuelle Unterschiede wie „stärker werden, aber nicht größer“ oder „größer werden, aber die Stärke nimmt nicht zu“. Hier spielen Genetik, Erfahrung, Ernährung, Schlaf und das tägliche Aktivitätsniveau eine Rolle.


In jüngsten Studien und Erklärungen wird wiederholt betont, dass es wichtiger ist, „die gezielten Muskeln richtig zu ermüden“ und „es in einer Form zu halten, die man fortsetzen kann“, als das Gewicht zu erhöhen. Für Menschen mit Gelenkproblemen ist es letztlich effektiver, innerhalb eines Bereichs zu arbeiten, in dem die Form nicht zusammenbricht, als sich unnötig mit hohen Gewichten zu belasten.


5)Und das oft übersehene dritte Element: „Power (schnell Kraft aufbringen)“

Wenn die Diskussion über „Muskelkraft“ fortschreitet, taucht als nächstes das Thema „Power“ auf. Power ist „Kraft × Geschwindigkeit“. Je schneller man dieselbe Kraft aufbringen kann, desto höher ist die Power.


Wenn man zu stürzen droht, ist die Fähigkeit, „sofort standfest zu bleiben“, wichtiger als die Fähigkeit, langsam die maximale Muskelkraft zu entfalten. Dies könnte das nächste Update im „Krafttraining“ sein. Allerdings neigt die Form dazu, umso mehr zusammenzubrechen, je schneller man wird, und die Belastung auf Gelenke und Sehnen nimmt ebenfalls zu. Eine schrittweise Planung ist unerlässlich.


6)Reaktionen in sozialen Medien: Zustimmung und Kritik gleichzeitig

In den sozialen Medien (hauptsächlich in Fitness-Communities für ältere Menschen), in denen dieses Thema geteilt wurde, gab es drei Hauptreaktionen.


Reaktion A: Befürworter „Stärke im Alltag statt Aussehen“
„Es geht nicht darum, Muskeln zu zeigen, sondern darum, sich bewegen zu können.“
Solche Kommentare kommen besonders von Menschen, die schon lange trainieren. Besonders häufig wird das Gefühl eines „verletzungsfreien Körpers“ und eines „schnell regenerierenden Körpers“ geäußert.


Reaktion B: Realisten „Letztendlich braucht man auch Muskelmasse“
Andererseits gibt es auch viele nüchterne Kommentare wie „Wenn man die Muskelkraft trainiert, nimmt auch die Muskelmasse zu“ und „Es ist falsch, nur eine Seite zu propagieren“. Tatsächlich ist Muskelmasse auch für den Stoffwechsel, die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur und die „Reservekraft“ bei Krankheiten oder Krankenhausaufenthalten wichtig, sodass es unvernünftig ist, die „Masse“ völlig zu vernachlässigen.


Reaktion C: Vorsichtige „Ist der Fokus auf Geschwindigkeit nicht gefährlich?“
Besonders hitzig wurde die Diskussion über „schnelles Bewegungstraining (Power)“.


Bedenken wie „Es ist gefährlich, schwere Dinge schnell zu bewegen“ wurden mit Argumenten wie „Die Definition von ‚schwer‘ ist relativ“, „Niemand sagt, man solle 90 % 1RM unkontrolliert und schnell ausführen“ und „Ein angemessenes Programm und Technik sind Voraussetzung“ entgegnet.
Kurz gesagt, Power ist wichtig, aber wenn man die Einführung falsch angeht, kann es kontraproduktiv sein — darin sind sich sowohl die sozialen Medien als auch die Praxis einig.


7)Wie trainiert man dann? — Eine praktische Umsetzung mit „Muskelkraft-Priorität“

Hier verlassen wir die Wahl zwischen „Muskelmasse oder Muskelkraft“ und ordnen die „Prioritäten“ je nach Ziel.


(1) Wenn Sturzprävention und Selbstständigkeit das Ziel sind: Beinmuskelkraft + Balance + etwas Power

  • Squat-Übungen (auch Aufstehen vom Stuhl möglich)

  • Hüftgelenk-Übungen (leichte Deadlift-Bewegungen, Hüftheben usw.)

  • Einbeinstand, Übung, um die Schrittlänge zu vergrößern

  • Wenn es leichter wird, „schnell und leicht“ aufstehen / den Fuß schnell auf eine Stufe setzen
    „Geschwindigkeit“ beginnt mit leichten Belastungen und sicheren Bewegungen.


(2) Wenn Gesundheitswerte und Stoffwechsel wichtig sind: Die gesamte Muskelmasse nutzen
Muskelmasse spielt eine große Rolle bei der Kontrolle des Blutzuckers und anderen Stoffwechselfunktionen. Schon zweimal pro Woche den ganzen Körper zu trainieren, kann das Leben erheblich verändern. Auch beim Training zur Steigerung der Muskelkraft nimmt oft die Muskelmasse zu.


(3) Wenn auch das Aussehen wichtig ist: Muskelkraftbasis + Volumen für „das Beste aus beiden Welten“
Man kombiniert die Achse zur Steigerung der Muskelkraft (relativ hohe Belastung, niedrige bis mittlere Wiederholungen) mit der Achse des Muskelwachstums (mittlere Belastung, mittlere Wiederholungen, Gesamtvolumen). Diejenigen, die in den sozialen Medien „beides ist wichtig“ sagen, praktizieren meist diesen Kompromiss.

8)Fazit: Muskeln sind eher „nutzbare Währung“ als „Sparguthaben“

Muskelmasse ist sozusagen das Vermögen des Körpers. Muskelkraft ist die Fähigkeit, dieses Vermögen „bei Bedarf abzurufen“. Und Power ist die „Schnelligkeit des Abrufs“.
Es ist klüger, die Prioritäten je nach Alter und Ziel neu zu ordnen, anstatt eines dieser Elemente zu idealisieren.


Das Motto ab heute kann so lauten:
„Bewegliche Muskeln“ statt „große Muskeln“.
Der erste Schritt besteht darin, nicht mit auffälligen Programmen zu beginnen, sondern in einer Frequenz, die man beibehalten kann, ohne die Form zu verlieren, und sicherzustellen, dass es „wirkt“.



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