Können Sie Ihren Körper ohne Fitnessstudio-Gebühren verändern? Warum "Eigengewichtstraining" neu bewertet wird

Können Sie Ihren Körper ohne Fitnessstudio-Gebühren verändern? Warum "Eigengewichtstraining" neu bewertet wird

„Ich möchte Krafttraining machen. Aber die Mitgliedschaft im Fitnessstudio ist teuer, und sich die Ausrüstung zuzulegen, ist mühsam. Außerdem habe ich keine Zeit, hinzugehen.“ — Eine Option, die all diese „Probleme“ auf einmal löst und derzeit wieder ins Rampenlicht rückt, ist das „Bodyweight-Training“.


The Independent stellt das Konzept des Krafttrainings vor, bei dem das eigene Körpergewicht anstelle von Hanteln oder Maschinen als Widerstand genutzt wird. Liegestütze, Kniebeugen, Ausfallschritte, Sit-ups, Planks und Klimmzüge — Bewegungen, die jeder schon einmal gehört hat, stehen im Mittelpunkt. Die Einfachheit, dass es „überall machbar und kostenlos“ ist, ist der Hintergrund, warum es als Trend wieder auflebt.

Was ist eigentlich Bodyweight-Training? — Es wird klarer, wenn man es nach „Bewegungen“ ordnet

Der Artikel definiert Bodyweight-Training als eine Form des Trainings, bei der „nicht externe Gewichte (wie Langhanteln oder Kurzhanteln), sondern das eigene Körpergewicht als Belastung genutzt wird“.


Der Schlüssel liegt darin, in „Bewegungsarten“ statt in „Übungsnamen“ zu denken. Für den Oberkörper gibt es Push (drücken: Liegestütze) / Pull (ziehen: Klimmzüge oder Ruderbewegungen), für den Unterkörper Kniebeugen-Typen / Scharnier-Typen (hüftbetont) / einbeinige Typen, und für den Rumpf statische (Planks) und dynamische (wie Mountain Climbers) — wenn man diese Klassifizierung versteht, kann man den ganzen Körper gleichmäßig trainieren, auch ohne Geräte.


Der Artikel bietet auch verständliche Beispiele für repräsentative Übungen nach Körperbereichen.

  • Oberkörper: Liegestütze, Klimmzüge, Handstand-Übungen

  • Unterkörper: Kniebeugen, Ausfallschritte, Step-ups, Hüftheben

  • Rumpf: Sit-ups, Planks, Mountain Climbers

  • Ganzkörper: Burpees, Bärenkrabbeln, Sprungkniebeugen
    Wenn man es so betrachtet, liegt der Vorteil des Bodyweight-Trainings darin, dass es eher eine Verlängerung alltäglicher Bewegungen als ein „Training“ ist.

Die „Stile“ des Bodyweight-Trainings — Nicht nur Calisthenics

Das Bild von Bodyweight als Liegestütze und Sit-ups ist veraltet. Der Artikel nennt die folgenden Variationen als Hauptformen des Bodyweight-Trainings.

  • Calisthenics: Dynamisch und ganzkörperorientiert im Zirkel. Hilft, funktionelle Stärke und Kraft zu verbessern und kann besonders für ältere Menschen sicher und effektiv sein.

  • Yoga: Statisch bis fließend mit Fokus auf Flexibilität und Balance. Unterstützt Verletzungsprävention und mentale Gesundheit.

  • Tai Chi: Langsame, kontrollierte Bewegungen mit Fokus auf Haltung, Balance und Achtsamkeit.

  • Suspensionstraining: Veränderung der Haltung mit Gurten oder Ringen, um Belastung durch Schwerkraft und Körpergewicht zu erzeugen. Geeignet für Anfänger bis hin zu Athleten.

  • Widerstandsbänder: Streng genommen nicht nur „Bodyweight“, aber kostengünstig, leicht zu transportieren und effektiv zur Verbesserung von Stärke, Balance und Funktion.

Bodyweight-Training wird nicht nur als „anstrengendes Krafttraining“ wahrgenommen, sondern hat sich als „Oberbegriff für Beweglichkeit, Flexibilität und Balance“ etabliert.

Wie sieht es wissenschaftlich aus? „Wird man wirklich stärker?“

Dies ist der interessanteste Punkt, aber der Artikel ist relativ klar.


(1) Muskelkraft: Bei älteren Menschen kann Bodyweight-Training ausreichend sein
The Independent verweist auf eine Netzwerk-Metaanalyse (2025), die 102 Studien mit 4.754 Teilnehmern im Durchschnittsalter von etwa 70 Jahren umfasst und besagt, dass „signifikante Muskelkraftzuwächse auch beim Bodyweight-Training beobachtet wurden und es möglicherweise keinen Unterschied zu freien Gewichten oder Maschinen gibt“.
Tatsächlich lautet das Fazit der Metaanalyse, dass „verschiedene Formen des Widerstandstrainings alle einen erheblichen positiven Effekt auf die Muskelkraft älterer Menschen haben“.


(2) Herz-Kreislauf-Funktion: Kann auch in kurzer Zeit wirksam sein
Der Artikel zitiert zudem eine Studie (2021), die zeigt, dassdreimal pro Woche 11 Minuten Bodyweight-Übungenausreichen, um die Herz-Kreislauf-Funktion zu verbessern.
Diese Studie zeigt, dass kurze Bodyweight-Intervalle mit Übungen wie Burpees und Sprüngen auch bei minimalem Zeitaufwand die Fitnessindikatoren verbessern können.


Der Artikel verschweigt jedoch auch nicht die Nachteile.

Es gibt nicht nur Vorteile. Die Realität des „Plateaus“

Bodyweight-Training hat zwei große Schwächen.


(1) Progression (schrittweise Erhöhung des Gewichts) ist schwierig
Bei einer Langhantel kann man einfach mehr Gewicht hinzufügen. Aber beim Bodyweight ist „man selbst“ das Gewicht, was eine einfache Erhöhung erschwert. Der Artikel empfiehlt, das Tempo zu verlangsamen oder zu einseitigen Bewegungen wie einbeinigen oder einarmigen Übungen überzugehen.


(2) Bei maximaler Muskelkraft sind externe Belastungen vorteilhafter und es kommt leichter zu einem Plateau
Schwere externe Belastungen sind effektiver für die Steigerung der maximalen Muskelkraft, und bei reinem Bodyweight-Training stößt man oft an Grenzen.
Das bedeutet, dass Bodyweight zwar der „beste Einstieg für jedermann“ ist, aber um „nur damit an die Spitze zu gelangen“, eine Planung erforderlich ist. Ob man das versteht oder nicht, beeinflusst die Abbruchquote.

Wie fängt man also an? Das „nachhaltige“ Design ist das stärkste

Die Sicherheitshinweise des Artikels sind einfach.

  • Bei medizinischen Bedenken einen Fachmann konsultieren

  • Klein anfangen(einfache Bewegungen → schrittweise Fortschritte)

  • Form vor Quantität(Qualität vor Quantität)

  • Schrittweise vorgehen(Knie-Liegestütze → normale → mit erhobenen Beinen, etc.)

  • Variationen mischen(nicht auf bestimmte Bereiche oder Stile beschränken)

  • Bei Bedarf Apps oder andere Guides verwenden


Um es aus der Perspektive eines „japanischen Lebensstils“ umzusetzen, ist es am einfachsten, dem Gerüst des Artikels zu folgen.


Empfohlene ultra-minimale Struktur (Beispiel)

  • Unterkörper: Kniebeugen oder Ausfallschritte

  • Oberkörper: Liegestütze (auch auf Knien möglich)

  • Rumpf: Plank (auch kurz möglich)
    Selbst das hat als Gewohnheit von zwei- bis dreimal pro Woche einen erheblichen Wert. Der Punkt ist, „es zu tun“ und nicht „es perfekt zu machen“. Die größte Stärke des Bodyweight-Trainings ist die „niedrige Einstiegshürde“ im Vergleich zu Geräten.

Reaktionen in sozialen Medien: Die „Freiheit“ begeistert, die „endgültige Stärke“ spaltet

Zu diesem Thema gibt es in den sozialen Medien hauptsächlich drei Typen von Reaktionen.


(A) Zustimmung: „Der Weg ins Fitnessstudio ist der größte Feind. Zuhause trainieren ist das Beste“
In internationalen Communities gibt es Stimmen, die sagen, „die Vorbereitung, der Weg und die Dusche im Fitnessstudio dauern länger als das eigentliche Training“, und die Meinung, dass „je mehr Hindernisse man reduziert, desto eher bleibt man dabei“, ist weit verbreitet.
Besonders Aussagen wie „Ich habe es durchgehalten, weil ich es in der Einfahrt meines Hauses machen konnte“ und „Wenn die kleinen Hürden verschwinden, steigt die Frequenz“, treffen den Kern der Beliebtheit des Bodyweight-Trainings.


(B) Gegenargument: „Letztendlich sind maximale Muskelkraft und Beine mit externen Gewichten stärker“
Im gleichen Thread gibt es auch Meinungen wie „Mit nur Körpergewicht stößt man an Grenzen“ und „Für den Unterkörper ist Bodyweight ineffizient“, die der universellen Betrachtung einen Dämpfer geben.
The Independent's Erwähnung der „Neigung zum Plateau“ und die gefühlten Stimmen in den sozialen Medien stimmen hier überein.


(C) Kompromiss: „Letztendlich ist ‚beides‘ das Stärkste“
Und schließlich gibt es viele, die sagen, „Bodyweight und Gewichte stehen nicht im Widerspruch, sondern ergänzen sich“ und „Man sollte sie je nach Ziel mischen“.
Der Artikel nennt auch die Kombination mit „Widerstandsbändern“ als praktische Lösung und ist kein Verfechter der „reinen Bodyweight-Lehre“.

Fazit: Der Körper ist ein „tragbares Fitnessstudio“. Aber für das Wachstum ist „Planung“ erforderlich

Der Wert des Bodyweight-Trainings liegt in seiner überwältigenden Praktikabilität: kostenlos, ortsunabhängig und einfach zu beginnen. Zudem zeigen Studien, dass es durchaus positive Effekte auf Muskelkraft und Herz-Kreislauf-Funktion haben kann.

Andererseits erfordert das Erreichen maximaler Muskelkraft und langfristiges Wachstum Kreativität, und manchmal ist es schneller, externe Belastungen hinzuzuziehen.


Deshalb sollte Bodyweight-Training nicht als „Sparmaßnahme“, sondern als „Designphilosophie für Kontinuität“ betrachtet werden. Ob Kniebeugen im Park, Liegestütze während man auf das Spiel der Kinder wartet, oder Yoga im Wohnzimmer — fangen Sie klein an, indem Sie es in Ihren Alltag „einfließen“ lassen. Der Körper ist ein viel zuverlässigeres „tragbares Fitnessstudio“, als man denkt.



Referenzartikel

Fitnesstrend, um Muskeln zu stärken, ohne für das Fitnessstudio zu bezahlen
Quelle: https://www.the-independent.com/life-style/health-and-families/bodyweight-free-exercises-workout-training-b2898015.html