Haben Sie genug von der "Arbeit mit Überstunden als Voraussetzung"? – Der Hintergrund und die praktische Umsetzung der unter jungen Menschen verbreiteten "Überstunden-Stornierungsgemeinschaft"

Haben Sie genug von der "Arbeit mit Überstunden als Voraussetzung"? – Der Hintergrund und die praktische Umsetzung der unter jungen Menschen verbreiteten "Überstunden-Stornierungsgemeinschaft"

Im Jahr 2025 ist in den sozialen Netzwerken der Begriff „残業キャンセル界隈“ (Überstunden-Stornierungs-Community) aufgekommen. Diese Bewegung junger Arbeitnehmer teilt und lobt das pünktliche Verlassen des Arbeitsplatzes als selbstverständliches Recht. Sie hat sich schnell über X (ehemals Twitter), Sammelseiten und persönliche Essays verbreitet. Im Hintergrund stehen folgende Faktoren: ① Widerstand gegen die Kultur der langen Arbeitszeiten und das Bewusstsein für Gesundheitsrisiken, ② Klarstellung der Überstundenobergrenzen durch Gesetzesänderungen, ③ ein Wertewandel, der mit dem „Quiet Quitting“ (stilles Kündigen) einhergeht, und ④ strukturelle Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, in dem Jobwechsel und frühe Kündigungen unter Personalmangel zur Normalität geworden sind. Gleichzeitig gibt es in der Praxis Reibungen, da die Planung von Fristen, Übergaben und Bewertungen nicht Schritt hält. Dieser Artikel ordnet die neuesten Entwicklungen und die wichtigsten Punkte der Regelungen und bietet konkrete Maßnahmen (Arbeitsgestaltung, Bewertung, Kommunikation, gesetzliche Compliance) für Unternehmen, Vorgesetzte und junge Mitarbeiter, um Produktivität und Zufriedenheit zu vereinen und dabei Shitstorms und illegale Überstunden zu vermeiden.