Die Wintermüdigkeit mit "Vitamin D"... könnte Ihre Art der Einnahme gefährlich sein? "Magnesium × Vitamin D" ist in den sozialen Medien im Trend.

Die Wintermüdigkeit mit "Vitamin D"... könnte Ihre Art der Einnahme gefährlich sein? "Magnesium × Vitamin D" ist in den sozialen Medien im Trend.

An einem Wintermorgen fühlt sich der Körper schon beim Aufstehen schwer an. Die kürzeren Tageslichtstunden drücken auf die Stimmung, und man greift schnell zu den Vitamin-D- und Magnesiumpräparaten – ein typisches Phänomen unserer modernen Zeit. Tatsächlich ist der Markt für Nahrungsergänzungsmittel riesig, und im Handel sowie online gibt es unzählige Kombinationen von Vitaminen, Mineralien, Kräutern und Aminosäuren. Sie sind leicht zu kaufen und einfach einzunehmen. Doch gerade deshalb gibt es auch mehr Fallstricke.


Der Hauptpunkt des Originalartikels ist einfach: Nahrungsergänzungsmittel sind keine „harmlosen Gesundheitsprodukte“, sondern erfordern eine bestimmte „Anwendung und Dosierung“. Das Problem ist, dass man die Wirkung oft zuerst spürt. Wenn man das Gefühl hat, besser schlafen zu können oder weniger ängstlich zu sein, neigt man dazu, die Menge und die Vielfalt zu erhöhen. Doch Nährstoffe haben empfohlene Mengen (RDA) und obere Grenzwerte (UL), die von der Regierung festgelegt sind. Nahrungsergänzungsmittel können diese leicht überschreiten.



Grundsatz: Die Ernährung ist die Basis, Nahrungsergänzungsmittel sind „Ergänzungen“

Der Artikel betont immer wieder das Prinzip „ursprünglich aus der Nahrung“. Nahrung liefert Nährstoffe nicht isoliert, sondern zusammen mit anderen Elementen, die für die Aufnahme und den Stoffwechsel wichtig sind (Fette, Ballaststoffe, andere Mineralien usw.). Nahrungsergänzungsmittel hingegen sind hochkonzentriert. Während sie für Menschen mit Mangel hilfreich sein können,kann eine „Überdosierung“ bei Menschen, die sie nicht benötigen, zu einer Überdosierung führen.


Wichtig ist hier die Perspektive, dass „die eigenständige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln der eigenständigen Einnahme von Medikamenten ähnelt“. Besonders Menschen mit chronischen Krankheiten, Schwangere und Personen, die Medikamente einnehmen (z.B. Antikoagulantien), können Wechselwirkungen oder Auswirkungen auf Laborwerte erfahren. Der Originalartikel fordert dazu auf, dies medizinischem Personal mitzuteilen. Nahrungsergänzungsmittel werden oft heimlich eingenommen, aber je mehr man sie verschweigt, desto unsichtbarer werden die Risiken.



Qualitätsprobleme: Vertraue nicht blind dem Etikett

Ein weiteres „gruseliges Thema“ ist, dass (zumindest in den USA) Nahrungsergänzungsmittel nicht wie Medikamente vorab genehmigt werden müssen,was bedeutet, dass die Inhaltsstoffe und Mengen auf dem Etikett nicht garantiert sind. Daher wird empfohlen, auf Drittzertifizierungen (Inhaltsstoffprüfungen, Qualitätsgarantien) zu achten.


Das bedeutet, dass nicht nur die Menge, sondern auch die Frage, ob diese Menge tatsächlich enthalten ist, ein Thema ist. Wenn man etwas zur Gesundheitsförderung einnimmt, aber der Inhalt schwankt, ist das kontraproduktiv.



Häufige Missverständnisse und „Grenzwerte“ bei den wichtigsten Nahrungsergänzungsmitteln

Vitamin D: Der Star des Winters, aber Vorsicht vor Überdosierung

Während ein Mangel an Vitamin D oft thematisiert wird,warnt der Artikel deutlich vor den möglichen toxischen Wirkungen bei Überdosierung. Als Richtwert gilt für Erwachsene (19–70 Jahre) eine empfohlene Menge von etwa 600 IU (15 µg) und eine Obergrenze von 4.000 IU (100 µg).
Auch wenn ein Arzt es empfiehlt, sollte man nicht sofort mit einer hohen Dosis beginnen, sondern „mit der Standarddosis starten und nach einigen Monaten den Blutspiegel überprüfen“.


※ Vitamin D ist fettlöslich und kann sich im Körper anreichern. Besonders bei den auf Social Media beliebten „hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln“ ist dies ein gefährlicher Punkt.



Magnesium: Die Form (Art) beeinflusst das Empfinden und den Magen

Magnesium wird oft im Zusammenhang mit „Schlaf“, „Muskeln“ und „Stress“ erwähnt und ist ein zentrales Thema in sozialen Medien. Der Artikel erklärt, dass Magnesium in verschiedenen Formen wie Oxid oder Citrat verkauft wird unddass die Wirkung (und Nebenwirkung) je nach Art unterschiedlich ist.
Besonders Citrat wird auch als Abführmittel verwendet, sodass Menschen, die es nicht vertragen, schnell Bauchschmerzen oder Durchfall bekommen können.


Was die Menge betrifft, so ist eine Überdosierung durch die Nahrung selten,aber die Obergrenze für Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente liegt bei 350 mg/Tag. Wird diese Grenze überschritten, können Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall auftreten. Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion können es nicht ausscheiden, was das Risiko erhöht, weshalb von einer eigenständigen Einnahme abgeraten wird.



Kalzium: Lieber aufteilen als alles auf einmal

Kalzium wird stark mit Knochen in Verbindung gebracht, ist aber auch ein typisches Beispiel für übermäßige Einnahme durch Nahrungsergänzungsmittel. Der Artikel nennt als allgemeine Richtlinie für Erwachsene 1.000–1.200 mg/Tag undempfiehlt, bei einmaliger Einnahme etwa 500 mg zu begrenzen.


Gefährlich ist die „Überdosierung“. Eine übermäßige Einnahme durch Nahrungsergänzungsmittel wird mit einem erhöhten Risiko für Nierensteine in Verbindung gebracht, und obwohl die Forschung nicht einheitlich ist, gibt es Hinweise auf ein kardiovaskuläres Risiko. Zudem wird in britischen öffentlichen Informationen darauf hingewiesen, dass bei einer Einnahme von mehr als 1.500 mg pro Tag Magenbeschwerden und Durchfall möglich sind.
„Mehr ist nicht immer besser für die Knochen.“



Omega-3: Qualitätsunterschiede und das Risiko von Blutungen

Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl gelten als „gesund“, aber der Artikel weist darauf hin, dassProdukte von minderer Qualität eher Nebenwirkungen wie Sodbrennen und Übelkeit verursachen, dass der Gehalt je nach Produkt variiert und dass manchmal auch andere Inhaltsstoffe wie Vitamin A oder D enthalten sind, weshalb man das Etikett überprüfen sollte.


Da hohe Dosen das Blutungsrisiko erhöhen können, wird eine Obergrenze von insgesamt 5 g/Tag aus Nahrungsergänzungsmitteln empfohlen. Besonders Personen, die Antikoagulanzien einnehmen, sollten dies besprechen.



Vitamin C: Der „Schutz“ gegen Erkältungen kann die Nieren belasten

Vitamin C wird oft in großen Mengen eingenommen, um „auf Nummer sicher zu gehen“. Der Artikel stellt eine Studie vor, die zeigt, dass es die Erkältungsdauer leicht verkürzen kann, aber kein entscheidendes Mittel zur Vorbeugung ist, und warnt, dasseine Einnahme von mehr als 2.000 mg/Tag zu Magen-Darm-Beschwerden und einem erhöhten Risiko für Nierensteine führen kann.


„Es ist nicht sinnvoll, wenn es nicht wirkt und nur die Belastung erhöht.“



Weitere: Probiotika/Kreatin/Kollagen

freitag.de behandelt auch Nahrungsergänzungsmittel, die oft als „gesund“ angesehen werden und daher häufiger eingenommen werden.

  • Probiotika: Es gibt keine offizielle Empfehlung für gesunde Menschen, und hochdosierte Präparate könnten die Vielfalt der Darmflora sogar beeinträchtigen, weshalb Vorsicht geboten ist.

  • Kreatin: Die empfohlene Menge liegt bei 4–5 g/Tag. Eine hohe Dosis bringt nicht unbedingt zusätzliche Vorteile, und Personen mit Bedenken hinsichtlich der Nierenfunktion sollten einen Arzt konsultieren.

  • Kollagen: Die Sicherheitsmarge scheint groß zu sein, aber die Forschung ist noch nicht ausreichend, und es sollte nicht als Ersatz für vollständige Proteinquellen verwendet werden.

Letztendlich sind Nahrungsergänzungsmittel keine „Alleskönner“, sondern „Werkzeuge mit spezifischen Anwendungen und Verträglichkeiten“.



Reaktionen in sozialen Medien: Die Diskrepanz zwischen der Begeisterung für Erfahrungsberichte und der Nüchternheit der „Grenzwerte“

Dieses Thema verbreitet sich leicht, weil soziale Medien „Erfahrungen“ verstärken.


① Die Stärke der „es hat geholfen“-Berichte (besonders im Kontext von Angst und Schlaf)
Auf ausländischen Foren gibt es viele Beiträge von Menschen, die berichten, dass sie nach der Einnahme von Vitamin D und Magnesium „weniger ängstlich“ oder „positiver gestimmt“ sind. Solche kurzfristigen Erfahrungen können andere mit ähnlichen Problemen stark beeinflussen. Allerdings sind diese Erfahrungen oft von vielen Faktoren wie Schlaf, Bewegung, Jahreszeit und Placebo-Effekten beeinflusst, was zu einer Eskalation der Menge führen kann.


② Der „Set-Trend“ (im Kontext von TikTok)
Die Frage „Sollte man Magnesium und Vitamin D zusammen einnehmen?“ ist selbst ein Trend. In ausländischen Medien wird darauf hingewiesen, dass auf TikTok „hochdosierte Rezepte“ verbreitet werden, die jedoch aus Sicht der empfohlenen Mengen und Obergrenzen überdosiert sein können. Der Set wird nicht unbedingt abgelehnt, aber„für die, die es brauchen, in der richtigen Menge“ ist die Voraussetzung.


③ „Magnesium aktiviert Vitamin D“ – kategorische Aussagen
Auf Instagram gibt es auch Beiträge, die kategorisch behaupten: „Wenn du D nimmst, ist Mg ein Muss.“ Solche klaren Aussagen sind zwar leicht verständlich, ignorieren jedoch oft individuelle Mängel, Ernährung, Nierenfunktion und Medikamente. Die Verständlichkeit geht Hand in Hand mit der Gefahr.


④ Die Gegenbewegung: „Misstrauen gegenüber Nahrungsergänzungsmitteln“
Es gibt auch gegenteilige Reaktionen: „Letztendlich geht es um Ernährung, Sonnenlicht und Bewegung“, „Nahrungsergänzungsmittel sind ein Geschäft“, „Wenn man dem Etikett nicht trauen kann, ist das beängstigend“. Je mehr der Artikel über „Qualität“, „Regulierung“ und „Grenzwerte“ spricht, desto mehr distanzieren sich die Menschen von Nahrungsergänzungsmitteln insgesamt. Dies ist auch ein gesunder Skeptizismus.


Die Schlussfolgerungen in sozialen Medien neigen immer zur Polarisierung. Daher ist es in der Realität am besten, **„Erfahrungsberichte als Referenz zu nehmen, aber die Entscheidung auf Basis von Testergebnissen und Grenzwerten zu treffen“**.



„Sicherheits-Checkliste für Nahrungsergänzungsmittel“, die Sie ab heute nutzen können

  1. Zweck klar definieren: Müdigkeit? Schlaf? Mangel laut Bluttest? Ein unklarer Zweck führt zu einer kontinuierlichen Erhöhung.

  2. Empfohlene Menge (RDA) und Obergrenze (UL) überprüfen: Zuerst die „Obergrenze“ nicht überschreiten.

  3. Multivitamine und Einzelpräparate auf Überschneidungen prüfen: Wird etwas zusätzlich genommen, obwohl es bereits im Multivitamin enthalten ist?

  4. Form (Art) beachten: Besonders bei Magnesium beeinflusst die Art die Wirkung auf den Magen.

  5. Medikamente, chronische Krankheiten und Schwangerschaft zuerst besprechen: Wechselwirkungen und Kontraindikationen sind möglich.

  6. Qualität überprüfen: Wenn möglich, Produkte mit Drittzertifizierung oder Testsystemen wählen.

  7. Bei Symptomen lieber „absetzen“ als „hinzufügen“: Magen-Darm-Beschwerden, Herzklopfen, Müdigkeit können Anzeichen sein.



Quellen

  • Grundlagen zu Nahrungsergänzungsmitteln (Ernährung zuerst, RDA/UL, Konsultation von Fachleuten), Übersicht über Vorsichtsmaßnahmen bei Vitamin D, Magnesium, Kalzium, Omega-3 usw.
    https://www.freitag.de/aut