Aichi, die Stadt Toyoake, schlägt "Smartphone-Nutzung bis zu 2 Stunden pro Tag" vor - Was ändert die unverbindliche "Richtlinienverordnung" ohne Strafen?

Aichi, die Stadt Toyoake, schlägt "Smartphone-Nutzung bis zu 2 Stunden pro Tag" vor - Was ändert die unverbindliche "Richtlinienverordnung" ohne Strafen?

Die Stadt Toyoake in der Präfektur Aichi hat dem Stadtrat einen Verordnungsentwurf vorgelegt, der die Nutzung von Smartphones und ähnlichen Geräten in der "Freizeit", ausgenommen Arbeit und Schule, auf maximal zwei Stunden pro Tag beschränken soll. Es gibt keine Strafen; das Ziel ist es, übermäßige Nutzung zu verhindern und negative Auswirkungen auf Schlaf sowie körperliche und geistige Gesundheit zu vermeiden. Schülern der Grund-, Mittel- und Oberschule wird empfohlen, die Nutzung vor dem Schlafengehen einzuschränken (Grundschüler ab 21 Uhr, Mittel- und Oberschüler ab 22 Uhr). Im Internet gibt es zwar Widerstand mit Kommentaren wie "unrealistisch", aber die Stadt betont, dass es sich lediglich um eine freiwillige Richtlinie handelt. Tätigkeiten wie Pendeln, Lernen, Hausarbeit, das Ansehen von Rezept- oder Trainingsvideos sowie das Üben von E-Sport werden nicht als **"Freizeit"** betrachtet. Der Entwurf wird in der regulären Sitzung im September diskutiert und, falls er angenommen wird, soll er im Oktober 2025 in Kraft treten. Laut einer Umfrage, die von der Kinder- und Familienbehörde im März 2025 veröffentlicht wird, verbringen japanische Jugendliche an Wochentagen durchschnittlich mehr als fünf Stunden online. Der Entwurf wird als neues Modell für die "gesunde Nutzung von Smartphones" auf kommunaler Ebene betrachtet. Ähnlich wie das "Spielgesetz" der Präfektur Kagawa in der Vergangenheit hat auch dieser Entwurf nur begrenzte Bindungskraft**, aber der Fokus liegt darauf, ob er als Anlass dient, Regeln in Familien, Schulen und Gemeinden zu diskutieren.