NASA verbietet chinesischen Staatsangehörigen die Teilnahme am Raumfahrtprogramm - Zweites Weltraumrennen erreicht kritischen Punkt

NASA verbietet chinesischen Staatsangehörigen die Teilnahme am Raumfahrtprogramm - Zweites Weltraumrennen erreicht kritischen Punkt

Die NASA hat interne Maßnahmen ergriffen, um Personen mit chinesischer Staatsangehörigkeit, die über ein gültiges US-Visum verfügen, in ihrer Teilnahme an Programmen der Agentur sowie im Zugang zu Einrichtungen und Netzwerken einzuschränken. Am 5. September wurde berichtet, dass bestehende Beteiligte auch von Konferenzen und Datensystemen ausgeschlossen wurden, und ein NASA-Sprecher bestätigte das Vorhandensein dieser Maßnahmen. Während die USA und China um bemannte Mondlandungen konkurrieren, erklärte Sean Duffy, der unter der Trump-Regierung als kommissarischer Administrator tätig war, den Sieg im „zweiten Weltraumrennen“. Auf institutioneller Ebene verbietet der Wolf Amendment von 2011 die bilaterale Zusammenarbeit mit China, wobei sich die aktuelle Maßnahme dadurch auszeichnet, dass sie auch auf Auftragnehmer und Doktoranden in den Randbereichen ausgeweitet wird. In den sozialen Medien stehen Stimmen, die diese Maßnahmen aus sicherheitspolitischen Gründen als selbstverständlich erachten, im Gegensatz zu Bedenken hinsichtlich der internationalen Zirkulation von Forschung und Industrie sowie des Talentabflusses. Universitäten und Unternehmen sind gezwungen, ihre Compliance, einschließlich der Lieferketten und der Fernteilnahme, zu überprüfen, und das Gleichgewicht der wissenschaftlichen Diplomatie wird erneut in Frage gestellt.