„Die bittere Wahrheit“: Sowohl Zucker als auch künstliche Süßstoffe erhöhen das MASLD-Risiko - Die Leber spricht über Beweise

„Die bittere Wahrheit“: Sowohl Zucker als auch künstliche Süßstoffe erhöhen das MASLD-Risiko - Die Leber spricht über Beweise

Laut einer prospektiven Kohortenstudie der UK Biobank (n=123,788 / medianer Nachbeobachtungszeitraum von 10,3 Jahren), die auf der UEG Week 2025 in Berlin vorgestellt wurde, sind sowohl zuckerhaltige Getränke (SSB) als auch Getränke mit niedrigem/ohne Zuckerzusatz (LNSSB) mit einem erhöhten Risiko für metabolische assoziierte Lebererkrankungen (MASLD) verbunden. Der Konsum von mehr als 250 g pro Tag erhöhte das Risiko bei SSB um etwa 50 % und bei LNSSB um etwa 60 %. Darüber hinaus wurde LNSSB auch mit einer Zunahme der leberbezogenen Mortalität in Verbindung gebracht. Im Gegensatz dazu verringerte der Ersatz durch Wasser das MASLD-Risiko um etwa 12,8 % bei SSB und um etwa 15,2 % bei LNSSB. Als Mechanismen werden Veränderungen der Darmmikrobiota, Störungen des Sättigungsgefühls, Verstärkung der Vorliebe für Süßes und Stimulation der Insulinsekretion angeführt. Die Schlussfolgerung ist klar: **“Zucker → künstliche Süßstoffe” ist nicht die Lösung, sondern “süße Getränke → Wasser”** ist der optimale Ansatz.