Das Geheimnis zur Verbesserung des Blutzuckerspiegels liegt in der Art und Weise, wie man isst! Ist Saft kein Freund von Obst? Der entscheidende Unterschied zwischen trinkbarem und essbarem Zucker.

Das Geheimnis zur Verbesserung des Blutzuckerspiegels liegt in der Art und Weise, wie man isst! Ist Saft kein Freund von Obst? Der entscheidende Unterschied zwischen trinkbarem und essbarem Zucker.

Einführung──Ist „Süßes = schlecht“ veraltet?

Der Begriff „Kohlenhydratreduktion“ ist schon lange in aller Munde. Aber sollten wir wirklich den „Zucker“ selbst als Feind betrachten? Eine aktuelle groß angelegte Meta-Analyse zeigt, dass die Art und Weise, wie wir Zucker konsumieren, der Schlüssel ist, und insbesondere der in Getränken gelöste „flüssige Zucker“ stört unseren Stoffwechsel mehr als gedacht.


Forschungsübersicht und Hauptdaten

Ein internationales Team unter der Leitung der Duke University analysierte 25 prospektive Kohortenstudien mit insgesamt 502.880 Teilnehmern auf fünf Kontinenten. Sie verfolgten Teilnehmer ohne Diabetes zu Beginn der Studie bis zu zehn Jahre lang und klassifizierten die „Quelle“ der Kohlenhydrate genau. Die Ergebnisse sind schockierend.

  • Wenn man täglich ein zuckerhaltiges Erfrischungsgetränk oder Sportgetränk hinzufügt, steigt das Risiko für Typ-2-Diabetes um 25 %

  • Auch bei 100% Fruchtsaft steigt das Risiko um 5 %

  • Gesamtkohlenhydrate oder aus Früchten stammende Kohlenhydrate reduzieren das Risiko um 4–5 %
    . Dies beweist, dass „das gleiche Molekül, unterschiedlich verpackt, sowohl Gift als auch Medizin sein kann“.


Drei Gründe, warum „flüssiger Zucker“ gefährlich ist

  1. Aufnahmegeschwindigkeit: Flüssigkeiten gelangen direkt in den Dünndarm, ohne gekaut oder im Magen verweilt zu werden. Glukose und Fruktose passieren schnell die Pfortader und überlasten die Leber.

  2. Fehlende Sättigungssignale: Die durch feste Nahrung ausgelöste Magenvergrößerung und Hormonausschüttung fehlen, was zu einer Unterschätzung der Kalorienaufnahme führt.

  3. Verhaltensbedingtes Risiko: Da das Stillen des Durstes mit Kalorienaufnahme verbunden ist, neigt man dazu, „unbewusst mehrere Gläser“ zu trinken.

Echte Stimmen aus den sozialen Medien

Auf dem Wissenschaftsforum von Reddit erhielt der Beitrag über 50.000 Upvotes und eine hitzige Diskussion entbrannte.

„Feste Nahrung wird durch Fett und Galle verlangsamt, aber Flüssigkeiten sind wie eine Autobahn“ (Benutzer NoblePotatoe)Reddit
„Der Westen sollte Japans Kultur des ungesüßten Flaschentees nachahmen. Cola ist fast nur für Touristen.“ (Benutzer apistograma)Reddit


Weitere Kommentare wie „Manche trinken 2 Liter Soda, was 44 Gläser Zuckerwasser an einem Tag entspricht“ und „Ich dachte, Orangensaft sei gesünder als Cola“ machten die „blinden Flecken bei Getränken“ sichtbar.

Kommentare von Experten

Dr. Karen Della Corte, Autorin der Studie, betonte, dass sich politische Maßnahmen nicht nur auf die Menge des „hinzugefügten Zuckers“, sondern auch auf die Form beziehen sollten, und schlug eine Überarbeitung der US-amerikanischen Ernährungsrichtlinien vor. Professor Malik von der Harvard School of Public Health ergänzte, dass flüssiger Zucker die Leberverfettung und Insulinresistenz beschleunigt.Food & Wine

Tipps für den japanischen Esstisch

  1. Morgensaft→ganze Früchte: Eine ganze Orange liefert mehr Ballaststoffe (4 g) als 200 ml Saft.

  2. Überdenken von süßen Kaffeegetränken: Ein mittelgroßer Latte entspricht 10 Stück Würfelzucker. Verwenden Sie Zimt oder ungesüßte Hafermilch für mehr Geschmack.

  3. Nutzung von ungesüßtem Tee aus dem Convenience Store: Ersetzen Sie Erfrischungsgetränke während der Mahlzeiten durch grünen Tee oder Gerstentee, um Kalorien zu sparen.

  4. „Belohnungen“ in fester Form: Wenn Sie unbedingt etwas Süßes wollen, wählen Sie eine Tafel Schokolade statt eines Donuts oder Fruchtjoghurt statt Eis und nutzen Sie die Zufriedenheit durch Kauen.

Implikationen für Politik und Industrie

Die „Soda-Steuer“ in Großbritannien und Mexiko führte zu einem durchschnittlichen Rückgang der Käufe um 6,3 % und es wird angenommen, dass sie kardiovaskuläre Ereignisse reduzieren könnte. Getränkeunternehmen wechseln schnell zu zuckerfreien Produkten, aber es gibt immer mehr Studien, die die metabolischen Auswirkungen von künstlichen Süßstoffen untersuchen. In Zukunft werden „Zuckerreduktion + niedriger GI + Ballaststoffzusatz“ der Schlüssel zur Entwicklung der nächsten Generation von Getränken sein.Wikipedia

Zusammenfassung──Die Welt verändert sich, wenn wir weniger „flüssigen Zucker“ konsumieren

Kohlenhydrate sind eigentlich eine Energiequelle und kein „Bösewicht“. Aber sobald sie in flüssiger Form konsumiert werden, werden sie zu einer Belastung für Leber und Bauchspeicheldrüse. Schon die Wahl eines einzigen Glases kann Ihre Gesundheitskurve in zehn Jahren entscheidend beeinflussen. Überdenken Sie Ihre heutigen Getränke und machen Sie den ersten Schritt zu einem Lebensstil, in dem „Süßes durch Kauen genossen wird“.


Referenzartikel

Möchten Sie Ihren Blutzuckerspiegel verbessern? Es geht nicht nur um das, was Sie essen, sondern auch darum, wie Sie es essen - MindBodyGreen
Quelle: https://www.mindbodygreen.com/articles/why-drinking-sugar-is-worse-than-eating-it-according-to-research