"Gründe, nicht zu trinken, nehmen zu – Forschung und soziale Medien zeigen die Abkehr vom Alkohol: Ernährung ist 'Addition', Vorlieben werden 'neu definiert'"

"Gründe, nicht zu trinken, nehmen zu – Forschung und soziale Medien zeigen die Abkehr vom Alkohol: Ernährung ist 'Addition', Vorlieben werden 'neu definiert'"

Während weltweit der Trend zu einer proteinreichen Ernährung zunimmt und funktionale Kategorien wie Milchprodukte, Fleisch und Sportnahrung expandieren, stagniert das Wachstum bei großen Unternehmen, die sich auf Genussmittel wie Snacks, Schokolade und Alkohol konzentrieren. Dies liegt nicht nur an einem zunehmenden Gesundheitsbewusstsein, sondern auch an Verhaltensänderungen durch die Verbreitung von GLP-1 (einem Medikament zur Behandlung von Fettleibigkeit), das das Verlangen nach Süßem und Alkohol reduziert. Studien belegen den Rückgang des Alkoholkonsums, und in sozialen Netzwerken verbreiten sich Erfahrungsberichte über „weniger trinken“ sowie Beiträge, die eine proteinreiche Ernährung unterstützen. Auf der anderen Seite besteht ein Risiko für negative Reaktionen bei übertriebenen Proteinangaben. Unternehmen sollten eine Neuformulierung mit höherer Nährstoffdichte, praktische Produkte in kleinen Portionen mit hohem Protein- und Ballaststoffgehalt sowie transparente Kennzeichnungen und die Nutzung von edukativem UGC in Betracht ziehen, um Vertrauen und Umsatz in Einklang zu bringen. Alkohol sollte durch niedrigeren ABV und funktionale Eigenschaften „neu definiert“ werden, und Investoren sollten auf die Rohstoffe, Lösungen im oberen Bereich der Wertschöpfungskette und den Fortschritt bei der Monetarisierung von Neuformulierungen achten.