„Zwischen den Zeilen von ‚mangelnder Rücksichtnahme‘ und ‚tiefstem Bedauern‘ lesen – Die tiefere Ebene des Shitstorms um die Bezeichnung ‚China (Taiwan)‘ bei 7-Eleven“

„Zwischen den Zeilen von ‚mangelnder Rücksichtnahme‘ und ‚tiefstem Bedauern‘ lesen – Die tiefere Ebene des Shitstorms um die Bezeichnung ‚China (Taiwan)‘ bei 7-Eleven“

Am 11. Juli 2025 veröffentlichte Seven & i Holdings auf ihrer offiziellen X-Seite (ehemals Twitter) ein Bild mit dem Titel "Beliebtheitsabstimmung über die Uniformen von 7-Eleven weltweit". Allerdings wurde die taiwanesische Uniform als "China (Taiwan)" bezeichnet, was zu heftigen Reaktionen von Nutzern aus Japan und Taiwan führte, die darauf bestanden, dass "Taiwan nicht Teil Chinas ist". Der Beitrag wurde innerhalb von weniger als 24 Stunden gelöscht. In der Nacht des 12. Juli veröffentlichte das Unternehmen eine Entschuldigung und räumte ein, dass es an Rücksichtnahme gemangelt habe, und entschuldigte sich aufrichtig. Doch da im Text das Wort "Taiwan" völlig fehlte, kam es erneut zu Kritik. Der "Unmut" blieb bestehen, da mehrere Faktoren miteinander verflochten waren: ① der historische und politische Kontext der Taiwan-Bezeichnung, ② die Rücksichtnahme auf den chinesischen Markt und das Dilemma globaler Unternehmen, ③ das Krisenmanagement in Zeiten von Social-Media-Kontroversen, ④ die Unterschiede in den "unausgesprochenen Signalen", die japanische Muttersprachler und Ausländer teilen. In diesem Artikel werden die Ereignisse zusammengefasst und die sozialen Hintergründe und das Wesen der Unternehmensrisiken, die das "Bezeichnungsproblem" aufzeigt, für ausländische Leser verständlich erläutert.