Warum Tennis leicht zu einem "Gesundheitskapital" wird ─ Muskelkraft, Gehirn und soziale Interaktion arbeiten gleichzeitig

Warum Tennis leicht zu einem "Gesundheitskapital" wird ─ Muskelkraft, Gehirn und soziale Interaktion arbeiten gleichzeitig

„Was sollte man beginnen, um länger zu leben?“ Auf diese Frage antwortet die Welt oft mit „Spazierengehen“. Sicherlich ist Gehen extrem einfach und leicht zur Gewohnheit zu machen. Doch in letzter Zeit wird ein Sport im Zusammenhang mit der Lebensdauer besonders hervorgehoben: Tennis.


In der brasilianischen Wirtschaftsmedienplattform InfoMoney (ein Nachdruck eines Artikels der New York Times) wird unter der Annahme, dass Bewegung mit einem verringerten Risiko für Krebs, Depressionen, Demenz, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist, die Perspektive vorgestellt, dass „die Art des Sports die Verbindung zur Langlebigkeit etwas unterschiedlich beeinflusst“.


Warum Tennis in „Lebensdauerdaten“ auffällt: Der Punkt ist das „Dreier-Set“

Der Artikel betont, dass Tennis nicht nur ein aerobes Training ist, sondern dass es leicht mit den folgenden Elementen kombiniert wird.


1) Ganzkörperbewegung + Richtungswechsel = Wirksam gegen Sturz- und Frakturrisiken

Tennis beinhaltet Bewegungen nach vorne, hinten und zur Seite sowie plötzliche Richtungswechsel und ständige Anstrengung. Dies kann die Balancefähigkeiten trainieren und zur Sturzprävention beitragen. Außerdem kann der moderate Aufprall zur Erhaltung der Knochendichte beitragen.

2) Angemessene „Intervall“-Struktur

Während Rallies oft intensiv sind, gibt es zwischen den Punkten kurze Pausen. Dies erzeugt letztendlich eine Belastungswelle, die dem Intervalltraining ähnelt, und kann das Herz-Kreislauf-System effektiv stimulieren.

3) Kognitive Belastung und Geselligkeit sind integriert

Man liest die Gewohnheiten, die Richtung, die Art des Balls und die Punktesituation des Gegners und trifft sofort Entscheidungen. Außerdem ist immer ein Gegner da, was zu Gesprächen führen kann. Der Artikel positioniert diese Stimulation von „Gehirn“ und „zwischenmenschlichen Beziehungen“ als wichtig für ein gesundes Altern.


Es gibt überraschend wenige Sportarten, die dieses „Dreier-Set“ vereinen. Laufen und Schwimmen sind großartig, aber der Anteil an Geselligkeit und Entscheidungsfähigkeit ist relativ gering. Golf hingegen hat eine starke soziale Komponente, aber die Zeit, in der der Puls steigt, kann je nach Person variieren. Tennis kann als eine Art Mittelweg angesehen werden.


„Verlängert Tennis das Leben?“—Der wichtigste Punkt

Hier warnt der Artikel ausdrücklich: „Es kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, dass Tennis die Ursache für eine verlängerte Lebensdauer ist.“ Menschen, die regelmäßig Tennis spielen, haben möglicherweise bereits ein hohes Gesundheitsbewusstsein, besseren Zugang zu medizinischer Versorgung oder bessere Lebensbedingungen und könnten im Durchschnitt einen höheren sozioökonomischen Status haben. Das heißt, ein Teil dessen, was als „Tenniseffekt“ erscheint, könnte auf Hintergrundfaktoren (Konfundierung) zurückzuführen sein.


Dennoch gibt es Gründe, warum man sagen möchte, dass „Tennis gut für die Gesundheit ist“. In einer prospektiven Kohortenstudie aus Dänemark (Copenhagen City Heart Study) wurde berichtet, dass Tennis im Vergleich zu einer nicht-sportlichen Gruppe eine geschätzte Lebensdifferenz von etwa 9,7 Jahren aufweist. Auch andere Sportarten (wie Badminton, Fußball, Radfahren usw.) zeigen positive Effekte, aber Tennis war am ausgeprägtesten.


Wichtig ist, dies nicht als „Jeder, der Tennis spielt, lebt 9,7 Jahre länger“ zu interpretieren. Richtig ist, dass „eine solche Tendenz beobachtet wurde“ und dass auch Unterschiede im gesamten Lebensstil eine Rolle spielen können. Dennoch ist es als Hinweis zur Sportwahl durchaus interessant.


Wie sieht es mit anderen Sportarten aus? „Was gewinnt“ ist weniger wichtig als „Was bleibt“

Der Artikel stellt auch Daten vor, die zeigen, dass andere Aktivitäten als Tennis mit der Lebensdauer und dem Sterberisiko in Zusammenhang stehen. Beispielsweise zeigen groß angelegte Studien an älteren Menschen, dass Radfahren, Schwimmen und Golf ebenfalls mit einem verringerten Sterberisiko verbunden sind.


Und die Schlussfolgerung ist einfach: „Eine Aktivität, die man gerne macht und lange durchhalten kann.“ Der Artikel fasst zusammen: „Es ist nicht nötig, eine unterhaltsame Aktivität nur aufgrund von Daten zu wechseln.“


Der oft übersehene Hauptakteur: Krafttraining (1 Stunde pro Woche ist „effizient“ und im Gespräch)

Wenn es um Langlebigkeit geht, steht oft aerobes Training im Vordergrund, aber der Artikel betont auch die Bedeutung von Krafttraining. Eine Meta-Analyse legt nahe, dass etwa 60 Minuten Widerstandstraining pro Woche mit einem um bis zu 20–30 % geringeren Sterberisiko verbunden sind.


Während Tennis leicht den Unterkörper und den Rumpf stimuliert, ist Krafttraining stark, um die „Drück- und Zieh“-Bewegungen des Oberkörpers und den altersbedingten Muskelabbau zu schützen. Anders ausgedrückt, „Tennis + leichtes Krafttraining“ könnte eine sehr realistische „doppelte Gesundheitsstrategie“ sein.


„Tägliches intensives Training“ ist nicht erforderlich: Auch kleine Mengen summieren sich zu Vorteilen

Der Artikel stellt auch vor, dass „selbst wenige Minuten intensiver Aktivität mit Langlebigkeit in Verbindung stehen“. Eine verwandte Studie zeigt, dass kurze, intensive Alltagsaktivitäten (VILPA) möglicherweise mit gesundheitlichen Ergebnissen in Verbindung stehen (z. B. die Verbindung zwischen VILPA in Minuten und dem Krebsrisiko).


Daraus lässt sich ableiten, dass es nicht darum geht, „bis man die perfekten 150 Minuten pro Woche erreicht, hat es keinen Sinn“, sondern dass es auch schon wertvoll ist, „das Null zu reduzieren“. Eine Botschaft, die besonders für vielbeschäftigte Menschen hilfreich ist.


Reaktionen in den sozialen Medien: Begeisterung und Kritik gleichzeitig

Solche Themen wie „Sport, der das Leben verlängert“ verbreiten sich in den sozialen Medien. Auch diesmal wurden Zahlen wie „+9,7 Jahre mit Tennis“ auf X (ehemals Twitter) und Instagram leicht verbreitet.

Die Reaktionen lassen sich grob in folgende Typen einteilen:

1) Die „Ich habe mehr Gründe, es zu tun“-Gruppe (Motivation steigt)

„Ich fange an, weil ich länger leben möchte“ oder „Ich habe einen Vorwand, um zurückzukehren“ – solche motivierenden Reaktionen. Besonders die „starken Zahlen“ können den letzten Anstoß zur Entscheidung geben.

2) Die „Es ist verständlich, dass Schlägersportarten stark sind“-Gruppe

Nicht nur Tennis, sondern auch Badminton und andere Schlägersportarten werden als „Schlägersportarten kombinieren Schnelligkeit, Köpfchen und Interaktion“ zusammengefasst. Diese Reaktionen sind intuitiv leicht verständlich, wenn man die Eigenschaften der Sportarten betrachtet.

3) Die nüchterne Kritik: „Das ist doch kein Kausalzusammenhang“

Gleichzeitig gibt es auch die Kritik: „Sind es nicht nur gesunde und wohlhabende Menschen, die es leichter fortsetzen können?“ oder „Einkommen und Umfeld könnten Einfluss haben“. Dies ist genau der Punkt, auf den der Artikel von Anfang an hinweist.

4) Die realistische Gruppe: „Es gibt keinen Platz / Es ist teuer / Es ist schwer, einen Partner zu finden“

„Ich möchte, aber es gibt keinen Ort“, „Die Kosten für die Schule sind hoch“, „Es gibt niemanden, mit dem ich spielen kann“ – solche Themen über die Hürden beim Starten. Dies hebt die Bedeutung eines „nachhaltigen Designs“ hervor.

5) Die praktische Gruppe: „Krafttraining sollte auch dabei sein“

„Letztendlich ist auch Krafttraining notwendig“, „Tennis für Beine und Hüfte, Krafttraining für die Basis“ – solche Vorschläge zur Kombination. Es geht nicht darum, mehr zu tun, sondern die minimalste Struktur zu finden, die man aufrechterhalten kann.


Praktische Umsetzung ab heute: Tennis-Management für Langlebigkeit

Die „Tipps für Bewegung, um länger zu leben“ im Artikel sind auf jeden Sport anwendbar. Hier wird es für Tennis übersetzt.


- Sozial werden: Wenn man feste Tage und feste Mitglieder hat, steigt die Kontinuitätsrate (das Gefühl, „dass man jemanden trifft, wenn man geht“, ist stark).
- Den Schwierigkeitsgrad anpassen: Nur Rallies, hauptsächlich Doppel, kurze Zeit – auf eine „nicht aufhörende Intensität“ reduzieren.
- Ganzkörper + Krafttraining hinzufügen: Einmal pro Woche etwa 60 Minuten Ergänzung (Kniebeugen, Rücken, Drückbewegungen) einfügen.
- Einfach weitermachen: Auch wenn es kurz ist, „über Jahre hinweg nicht aufhören“ ist das Beste.


Zum Schluss noch einmal: Tennis garantiert keine längere Lebensdauer. Aber ein Sport, der Körper, Geist und Soziales auf einem Platz vereint, ist wertvoll. Ohne die Zahlen misszuverstehen, profitieren diejenigen, die es in eine „fortsetzbare Form“ umsetzen können, allmählich – das ist wahrscheinlich die Realität, die sowohl der Artikel als auch die Begeisterung in den sozialen Medien gleichzeitig gezeigt haben.



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