Der Tag, an dem KI zu einem "asymmetrischen Verstärker" wird – KI ist an sich keine Waffe. Doch die "Bewaffnung" ist erstaunlich einfach geworden.

Der Tag, an dem KI zu einem "asymmetrischen Verstärker" wird – KI ist an sich keine Waffe. Doch die "Bewaffnung" ist erstaunlich einfach geworden.

Die "asymmetrische Verstärkung" durch die Demokratisierung der KI

Ein Artikel, der am 14. Dezember 2025 auf MarketBeat veröffentlicht wurde (Quelle: AP), deutet stark darauf hin, dass, obwohl extremistische Organisationen erst beginnen, KI "auszuprobieren", die Risiken in Zukunft erheblich zunehmen könnten. Der Punkt ist einfach: KI stärkt nicht nur "starke Organisationen", sondern ermöglicht es auch "schwächeren Parteien", einen gewissen Einfluss zu erlangen. Gruppen mit begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen können durch generative KI "ansprechende Inhalte" und "mehrsprachige, massenhafte Verbreitung" erreichen, sodass Propaganda nicht mehr durch "Produktionsfähigkeit", sondern durch "Verbreitungsdesign" erfolgreich sein kann. MarketBeat


Der AP-Artikel erwähnt auch Beiträge in pro-IS-Online-Communities, die dazu auffordern, "KI in ihre Aktivitäten zu integrieren". Das Beängstigende daran ist, dass KI nicht als "fortschrittliche Militärtechnologie", sondern als "Werkzeug" im Sinne eines Smartphones betrachtet wird. Mit anderen Worten, die gesunkenen Eintrittsbarrieren erweitern die Bedrohungsbasis. AP News



Aktuelle "Experimente": Deepfakes, Übersetzungen und Cyber

Der Artikel hebt als zentrales Anliegen hervor, dass generative KI "realistisch wirkende Bilder, Videos und Audiodateien" in Massen produzieren kann, die für Rekrutierung und Störung verwendet werden könnten. Tatsächlich wurden in der Vergangenheit im Kontext von Konflikten und Terroranschlägen Fälle dokumentiert, in denen KI-generierte Inhalte Wut und Spaltung schürten und reale Tragödien verdeckten. Wichtig ist hier, dass Fälschungen nicht "vollständig glaubwürdig" sein müssen. Es reicht aus, die Timeline frühzeitig zu überfluten und den "ersten Eindruck" zu dominieren, um effektiv zu sein. AP News


Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass Extremisten KI nutzen, um synthetische Stimmen zu erzeugen oder Nachrichten schnell in mehrere Sprachen zu übersetzen. Übersetzungen sind unscheinbar, aber effektiv. Wenn die "Sprachbarriere" als natürliche Reibung verschwindet, kann Propaganda grenzüberschreitend und gleichzeitig verbreitet werden. AP News


Im Cyberbereich wird im Artikel auch darauf hingewiesen, dass generative KI Phishing (Identitätsdiebstahl) und die teilweise Automatisierung von Schadcodeerstellung unterstützen könnte. Generative KI verkürzt den "Angriffserfahrungsweg" und reduziert den Arbeitsaufwand. Besonders der Einsatz von synthetischen Stimmen und Videos, die "authentisch" wirken, kann genutzt werden, um Genehmigungsprozesse innerhalb von Organisationen zu untergraben. AP News



"Noch nicht ausgereift" — Warum die Gefahr dennoch zunimmt

Im AP-Artikel wird auch darauf hingewiesen, dass die Nutzung von KI durch Extremisten derzeit nicht so fortgeschritten ist wie die von staatlichen Akteuren (wie China, Russland, Iran) und dass "ausgereiftere Anwendungen vorerst 'aspirational' (wünschenswert) bleiben". Gleichzeitig wird jedoch betont, dass die Gefahr auf ein nicht zu ignorierendes Niveau ansteigen wird, wenn KI günstiger und leistungsfähiger wird. AP News


Diese "zweistufige" Realität ist realistisch. Auch wenn die Bedrohung heute "unreif" erscheint, könnte sie morgen "geschickt betrieben" werden. KI ist weniger eine Waffe an sich, sondern ein Motor für Verbreitung, Überzeugung und Automatisierung. Sobald das Betriebs-Know-how geteilt und standardisiert wird, beschleunigt sich die Nachahmung rapide.


Tatsächlich wird in der Forschungsgemeinschaft seit langem über das Potenzial generativer KI zur Ausnutzung durch gewalttätigen Extremismus (Propaganda, Training, Planungsunterstützung usw.) und die "Schlupflöcher" in Modellen diskutiert. Die von AP berichteten Entwicklungen können als Zeichen dafür gelesen werden, dass sie sich der "realen Anwendung" nähern. Combating Terrorism Center at West Point


Auf der anderen Seite gibt es aus der Perspektive der Plattformen die Einschätzung, dass "KI nützlich ist, aber nicht unbedingt ein 'entscheidender Game-Changer'". Zum Beispiel analysiert die Bedrohungsintelligenz von Google die Nutzung von KI durch staatliche Bedrohungsakteure und zeigt, dass KI in bestimmten Situationen hilfreich sein kann, aber Übertreibungen vermieden werden sollten. Deshalb ist es wichtig, nicht durch Angst zu schüren, sondern sich auf "wirksame Maßnahmen" vorzubereiten. Google Cloud



Politik und Unternehmenskooperation: "Betrieb" muss die "Technologie" einholen

Im AP-Artikel wird als Vorschlag im US-Kongress die Einführung eines Gesetzes erwähnt, das eine jährliche Bewertung durch die Heimatschutzbehörden vorschreibt, sowie die Notwendigkeit eines Rahmens, der es KI-Entwicklungsunternehmen erleichtert, "Anzeichen von Missbrauch" zu teilen. Es geht darum, nicht nur "KI-Modelle klüger zu machen", sondern auch Signale von Missbrauch zu erkennen und gemeinsam zu blockieren. AP News


Die Schwierigkeit liegt hier darin, dass Meinungs- und Ausdrucksfreiheit, Bedenken hinsichtlich verstärkter Überwachung, Geschäftsgeheimnisse und internationale rechtliche Unterschiede eine Rolle spielen. Daher ist es schwierig, "universelle Vorschriften" zu schaffen. Die realistische Lösung wird wahrscheinlich eine Kombination der folgenden Ansätze sein.


  • Erkennung und Kennzeichnung von synthetischen Inhalten als UI/UX umsetzen

  • Groß angelegte Missbrauchsmuster (Massenproduktion, Massenveröffentlichung, Bot-Integration) auf Verhaltensbasis unterdrücken

  • Mehr Kanäle schaffen, um Beobachtungsdaten zu Missbrauch zwischen Forschern, Unternehmen und Regierungen zu teilen

  • Vor allem ein schnelles "Verifikationssystem" in Krisenzeiten einrichten



Reaktionen in den sozialen Medien: Auffällige Diskussionen in den Kommentaren auf LinkedIn

In den sozialen Medien, in denen dieser Artikel geteilt wurde, fiel auf, dass der Fokus weniger auf dem großen Thema "Gefahren der KI" lag, sondern mehr auf den **"Stellen, an denen Reibung verschwindet"**.


  • Übersetzungen werden unterschätzt
    Es gab Kommentare im Sinne von "Wenn die natürliche Reibung der Sprachbarriere verschwindet, ändert sich die Geschwindigkeit der Radikalisierung". Technisch unscheinbar, aber gesellschaftlich effektiv — eine intuitive Einschätzung. LinkedIn

  • Die Schwachstelle liegt weniger in der Modellleistung als in der "Verzögerung der Governance"
    Es gab mehrere Reaktionen, die besagten, dass "das Risiko weniger in der Fähigkeit selbst liegt, sondern darin, dass Betrieb und Governance nicht Schritt halten". Die Frage ist, wie man den Moment verhindern kann, in dem die Geschwindigkeit der Verbreitung die "Richtigkeit" überholt. LinkedIn

  • Inmitten einer Krise sind "ruhig gesprochene Fälschungen" besonders wirkungsvoll
    Es gab auch Stimmen, die die Gefahr betonten, dass plausible Erzählungen in Zeiten der Verwirrung Menschen in die Irre führen können. Sobald ein Video oder eine Stimme "Autorität" ausstrahlt, reagieren die Emotionen schneller als die Überprüfung. LinkedIn


Hierbei ist hervorzuheben, dass viele Reaktionen in den sozialen Medien nicht "KI ist an allem schuld" lauteten, sondern die Diskussion auf **"Design von Verifikation und Anzeige" und "Verhaltensweisen der Informationsverbreitung in Krisenzeiten"** lenkten. Es geht mehr um konkrete Maßnahmen als um Angst.



Was Einzelpersonen tun können: Checkliste zur "Minimierung von Schäden" in Zeiten der Verbreitung

Abschließend werden wirksame Maßnahmen für die Leser zusammengefasst. Nicht spektakulär, aber in Krisenzeiten umso effektiver.

  • Bilder und Videos, die als Eilmeldungen verbreitet werden, in den ersten 5 Minuten nicht glauben (zuerst zurückhalten)

  • Nach der "Primärquelle" suchen (offizielle Ankündigungen, mehrere vertrauenswürdige Medien)

  • Zusammengeschnittene Videos unter der Annahme ansehen, dass der Kontext fehlt

  • Je "authentischer" eine Stimme klingt, desto skeptischer sein (die Kosten für synthetische Stimmen sind gesunken) AP News

  • Je mehr ein Beitrag Wut oder Angst schürt, desto mehr sollte man vor der Verbreitung tief durchatmen (Emotionen sind der Treibstoff der Verbreitung)



Zusammenfassung: Die "Missbrauch" von KI ist sowohl ein technisches als auch ein gesellschaftliches Betriebsproblem

Der Artikel von MarketBeat/AP zeigt nicht die einfache Geschichte, dass "Extremisten durch KI plötzlich Superkräfte erlangen". Vielmehr geht es darum, dass durch KI der Aufwand reduziert, die Verbreitung beschleunigt und die Überprüfung vernachlässigt wird, was eine Verzerrung der Informationsumgebung darstellt, die gefährlich ist. AP News


Und der Schlüssel zur Korrektur dieser Verzerrung liegt nicht nur im Wettbewerb um die Leistungsfähigkeit der Modelle, sondern auch in "unscheinbaren Operationen" wie Kennzeichnung, Teilen, Überprüfung und Bildung. Da KI tief in die Gesellschaft eingedrungen ist, wird entscheidend sein, ob wir zu einem Design übergehen können, das nicht nur auf "guter Absicht" basiert. Das wird der Wendepunkt nach 2026 sein. Combating Terrorism Center at West Point



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