Dramatische Senkung des Risikos eines Wiederauftretens von Darmkrebs durch ein alltägliches rezeptfreies Medikament! Neue Möglichkeiten von Aspirin

Dramatische Senkung des Risikos eines Wiederauftretens von Darmkrebs durch ein alltägliches rezeptfreies Medikament! Neue Möglichkeiten von Aspirin

Die schwedische ALASCCA-Phase-III-Studie berichtete, dass **niedrig dosiertes Aspirin (160 mg/Tag für 3 Jahre)** das Wiederauftreten bei Patienten mit Darm- und Rektumkrebs mit genetischen Veränderungen im PI3K-Signalweg signifikant reduziert. In der Gruppe mit PIK3CA-Hotspot-Mutationen (Exon 9/20) betrug die 3-Jahres-Rezidivrate 7,7 % bei Aspirin und 14,1 % bei Placebo, mit einem Hazard Ratio von 0,49 (ca. 51 % Reduktion). Auch bei anderen Mutationen im PI3K-Signalweg (wie PIK3R1, PTEN) wurde ein ähnlicher Effekt gezeigt (HR 0,42). Mutationen im PI3K-Signalweg wurden bei etwa 37 % aller Patienten nachgewiesen. Als Nebenwirkungen traten schwerwiegende unerwünschte Ereignisse bei 16,8 % der Aspirin-Gruppe und 11,6 % der Placebo-Gruppe auf, was eine sorgfältige Berücksichtigung der Sicherheit, wie z.B. des Blutungsrisikos, erfordert. Die Studie wurde in der Ausgabe vom 18. September 2025 des 'New England Journal of Medicine' veröffentlicht. Auch in den US-Medien wurde über eine "Halbierung der Rezidive" berichtet, und in den sozialen Medien wird lebhaft über Themen wie "Präzisionsmedizin mit kostengünstigen Medikamenten" und "Änderung der Richtlinien?" diskutiert. Zusammenfassend könnte dies eine neue Option für die adjuvante Therapie nach der Operation darstellen, jedoch sollte die Anwendung durch genetische Tests eingegrenzt und unter ärztlicher Aufsicht erwogen werden.