Um Schwangere nicht zu beunruhigen - Ist Paracetamol wirklich gefährlich? Trumps Äußerungen und wissenschaftliche Widerlegungen weltweit

Um Schwangere nicht zu beunruhigen - Ist Paracetamol wirklich gefährlich? Trumps Äußerungen und wissenschaftliche Widerlegungen weltweit

US-Präsident Trump behauptete, dass "Paracetamol (Tylenol) während der Schwangerschaft das Risiko für Autismus erhöhen könnte", und die FDA kündigte an, das Verfahren zur Überprüfung der Kennzeichnung in Bezug auf diese "Möglichkeit" einzuleiten. Doch Gesundheitsbehörden und Fachgesellschaften weltweit widersprachen einstimmig. Die britische MHRA und die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) erklärten, dass ihre Empfehlungen unverändert bleiben, und die WHO betonte, dass die Beweise inkonsistent seien. Der Amerikanische Kongress der Geburtshelfer und Gynäkologen (ACOG) und die Gesellschaft für maternale und fetale Medizin (SMFM) erklärten, dass es keine kausale Verbindung gebe, gestützt auf eine große schwedische Studie (JAMA, 2024), die unter anderem einen Vergleich von über 750.000 Geschwistern beinhaltete. Auf sozialen Netzwerken verbreiteten Politiker, Wissenschaftler und Medien Faktenchecks, und es gab wachsende Bedenken über die zunehmende Angst unter schwangeren Frauen. Abschließend lässt sich sagen, dass das Ignorieren von Schmerzen oder Fieber während der Schwangerschaft auch Risiken für den Fötus birgt. Daher ist es am besten, Paracetamol gemäß den bestehenden Richtlinien in der "minimal notwendigen Dosis und Dauer" zu verwenden und bei Unsicherheiten einen Arzt zu konsultieren.