Weibo und X schreien auf: Der Rückgang der Neubaupreise um -0,3 % spiegelt die Realität der chinesischen Wirtschaft wider.

Weibo und X schreien auf: Der Rückgang der Neubaupreise um -0,3 % spiegelt die Realität der chinesischen Wirtschaft wider.

Die im Juni von der chinesischen Nationalen Statistikbehörde veröffentlichten Preise für neu gebaute Wohnungen verzeichneten mit einem Rückgang von -0,3 % gegenüber dem Vormonat den größten Rückgang seit acht Monaten und blieben mit -3,2 % im Jahresvergleich weiterhin im negativen Bereich. Die Immobilieninvestitionen von Januar bis Juni fielen um -11,2 %, und die Neubauten gingen um -20 % zurück, während auch der Immobilienaktienindex schwach blieb. In verschiedenen Städten wurden Kaufbeschränkungen und Anforderungen an Anzahlungen gelockert, und lokale Regierungen treiben Maßnahmen zum Aufkauf von Beständen sowie die Sanierung von Stadtvierteln voran, doch die Nachfragebelebung bleibt begrenzt. Auf Weibo verbreiten sich „Erfahrungsberichte über Preisrückgänge“ wie <#大家买的房子都跌了多少#>, und auch auf X nehmen pessimistische Threads wie „Ein Boden ist noch nicht in Sicht“ stark zu. Experten weisen darauf hin, dass sich die Polarisierung zwischen erstklassigen und unteren Städten sowie zwischen staatlichen und privaten Unternehmen verschärft, und schlagen umfassende Maßnahmen vor, einschließlich einer Immobiliensteuer und der Behandlung notleidender Kredite. Da Immobilien, einst ein Trumpf zur Unterstützung der Konjunktur, nun zur Belastung werden, sieht sich die Politik gezwungen, zusätzliche Stimulusmaßnahmen mit Schwerpunkt auf der Nachfrageseite zu ergreifen, um das BIP-Wachstumsziel von „rund 5 %“ zu halten.