Menschen, bei denen nur der Bauch herausragt, sollten besonders vorsichtig sein: Die neue Geschichte über das "Bierbauch" und das Risiko einer Herzinsuffizienz

Menschen, bei denen nur der Bauch herausragt, sollten besonders vorsichtig sein: Die neue Geschichte über das "Bierbauch" und das Risiko einer Herzinsuffizienz

Warum sich die Zukunft des Herzens trotz gleichem Gewicht unterscheiden kann

Auch wenn Sie bei einer Gesundheitsuntersuchung Ihr Gewicht oder Ihren BMI (Körpermassindex aus Größe und Gewicht) betrachten und denken, dass alles in Ordnung ist, könnte es anders sein, wenn Sie vor dem Spiegel einen auffälligen "Bauch" bemerken. Neuere Studien zeigen, dass nicht das "Gewicht" an sich, sondern "wo sich das Fett ansammelt" die Struktur des Herzens beeinflussen kann.


Der sogenannte "Bierbauch" wird nicht nur durch Bier verursacht. Gewohnheiten wie Alkoholkonsum, nächtliche Snacks, verminderte Aktivität, Schlafmangel und Stress tragen dazu bei, dass sich Fett im Bauchbereich ansammelt. Diese Ansammlung kann für das Herz problematisch sein – das ist der entscheidende Punkt.



Gefährlicher als "subkutanes Fett" ist "viszerales Fett"

Es gibt zwei Hauptarten von Bauchfett: das direkt unter der Haut tastbare Fett (subkutanes Fett) und das Fett, das sich tief im Bauchraum um die Organe ansammelt (viszerales Fett). Viszerales Fett ist nicht nur ein "Speicher", sondern neigt dazu, Substanzen zu produzieren, die Entzündungen und Stoffwechselprozesse im Körper beeinflussen, und ist mit Anomalien bei Blutzucker, Lipiden und Blutdruck verbunden. Diese Zustände belasten das Herz über lange Zeit.


Mit zunehmendem viszeralem Fett neigt der Körper zu einem chronischen "niedrigen Entzündungszustand", was Insulinresistenz (ein Zustand, bei dem der Blutzucker schwerer gesenkt werden kann), Dyslipidämie und Bluthochdruck begünstigt. Diese sind jeweils kardiovaskuläre Risiken, aber wenn sie gleichzeitig auftreten, kann dies zu einem "Umbau" des Herzens führen, um weiterarbeiten zu können, was problematisch ist.



Das Herz wird "dicker" – ein stiller Umbau

Jüngste Studien zeigen, dass abdominale Fettleibigkeit mit der "Dicke des Herzmuskels" und dem "Volumen der Herzkammern" in Verbindung stehen kann. Einfach ausgedrückt, werden die Wände der Herzkammern, die als Pumpen fungieren, dicker, während der Innenraum kleiner wird, was die Fähigkeit, Blut zu speichern und zu pumpen, verringert.


Diese Art von Veränderung kann in der Anfangsphase wenige Symptome aufweisen. Der Körper kompensiert durch eine erhöhte Herzfrequenz oder andere Mechanismen. Wenn dieser Zustand jedoch anhält, kann dies zu einer Herzinsuffizienz führen, bei der das Herz zwar kontrahieren, aber nicht richtig entspannen kann, um Blut aufzunehmen. Das Beängstigende ist, dass die strukturellen Veränderungen möglicherweise beginnen, bevor eine Krankheit diagnostiziert wird.



Ist das Verhältnis "Taille zu Hüfte" aussagekräftiger als der BMI? Vergleich in Studien

Gewicht und BMI sind praktisch, können jedoch nicht zwischen Muskel- und Fettmasse unterscheiden und spiegeln die Fettverteilung schlecht wider. Bei gleichem BMI kann es Unterschiede im Stoffwechselzustand und in der Herzbelastung geben, je nachdem, ob das Fett im Bauch konzentriert oder gleichmäßig verteilt ist.


Hier kommt das "Taille-Hüft-Verhältnis (Taille÷Hüfte)" ins Spiel. Es kann zu Hause mit einem Maßband gemessen werden und bietet eine einfache Schätzung, ob sich Fett im Bauchbereich konzentriert. In dem in diesem Artikel behandelten Forschungskontext wird angedeutet, dass ein höheres Verhältnis mit einem unerwünschten "Umbau des Herzens" verbunden ist.



Warum es bei Männern stärker ausgeprägt sein kann

Die stärkere Auswirkung der abdominalen Fettleibigkeit bei Männern könnte auf die Fettverteilung (bei Männern sammelt sich Fett eher im Bauchbereich) und hormonelle Einflüsse zurückzuführen sein. Vor der Menopause neigen Frauen dazu, Fett eher im Unterkörper zu speichern, was zu relativ weniger viszeralem Fett im Bauch führen kann. Außerdem wird diskutiert, dass Östrogen eine schützende Wirkung auf den Stoffwechsel und die Blutgefäße haben könnte. Allerdings ist es nicht ungewöhnlich, dass sich die Fettverteilung bei Frauen nach der Menopause ändert und das Risiko steigt.


Wichtig ist, nicht pauschal zu sagen "weil man ein Mann ist" oder "weil man eine Frau ist", sondern seine eigene Fettverteilung zu kennen und frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen.



"Checks" und "Maßnahmen", die Sie ab heute ergreifen können

1) Zuerst messen (sichtbar machen)
Messen Sie den schmalsten Teil der Taille und den breitesten Teil der Hüfte und berechnen Sie das "Taille÷Hüfte"-Verhältnis. Auch das regelmäßige Aufzeichnen des Taillenumfangs erleichtert das Verfolgen von Veränderungen.


2) Nicht nur den Alkohol verantwortlich machen (aber den Alkoholkonsum überdenken)
Der Bierbauch ist weniger auf Bier allein zurückzuführen, sondern auf die Gesamtkalorienaufnahme, nächtliche Snacks, Schlafstörungen und Bewegungsmangel. Dennoch kann Alkohol den Appetit steigern und die Auswahl der Snacks beeinträchtigen, daher lohnt es sich, Menge, Häufigkeit und Trinkweise (nicht auf leeren Magen trinken, Snacks ändern) zu überdenken.


3) Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining
Um viszerales Fett zu reduzieren, ist es sinnvoll, leicht durchführbare Ausdauerübungen (wie schnelles Gehen) mit Krafttraining zu kombinieren, um die Stoffwechselbasis zu schaffen. Nur Bauchmuskelübungen reduzieren nicht das Bauchfett, daher ist es der schnellste Weg, die "Gewohnheiten des gesamten Körpers" neu zu gestalten.


4) Schlaf und Stress nicht unterschätzen
Schlafmangel und chronischer Stress beeinflussen das Essverhalten und die hormonelle Umgebung und fördern die Zunahme von viszeralem Fett. Nach Ernährung und Bewegung ist Schlaf und Erholung die "dritte Säule".


5) Frühzeitig medizinischen Rat einholen
Wenn Sie mehr Atemnot, Schwellungen, Herzklopfen oder Verschlechterungen bei Blutdruck, Blutzucker oder Lipiden bemerken, sollten Sie nicht allein damit umgehen, sondern einen Arzt konsultieren. Es ist einfacher, Maßnahmen zu ergreifen, bevor Symptome auftreten.



Reaktionen in sozialen Medien (Tendenzen aus öffentlichen Beiträgen und Threads, hauptsächlich aus dem Ausland)

Das Thema zieht auch in sozialen Medien viel Aufmerksamkeit auf sich, mit Diskussionen über "Bauch statt Gewicht", "zu viel Schuld auf Bier", "versteckte Risiken bei schlanken Menschen mit Bauch" und "Veränderungen durch Alkoholverzicht". Auf Plattformen wie Reddit sind folgende Reaktionen besonders auffällig:

  • "Nicht nur Bier, sondern flüssige Kalorien und Lebensstil": Die Ansicht, dass nicht nur Bier, sondern die erhöhte Kalorienaufnahme durch Alkohol und nächtliche Snacks eine Rolle spielen.

  • "Unterschiedliche Fettarten (subkutanes vs. viszerales Fett)": Die Erklärung, dass Männer eher viszerales Fett ansammeln und einen "harten, runden Bauch" entwickeln.

  • Erfahrungen mit "Bauchveränderungen nach Alkoholverzicht": Berichte, dass die Reduzierung des Alkoholkonsums sichtbare Veränderungen im Bauchbereich bewirkt und das Krafttraining verbessert.

  • Warnung vor "Bierbauch nicht nur durch Fett": Kommentare, die auf andere Gesundheitsprobleme wie alkoholbedingte Leberschäden und Aszites hinweisen.

  • "Schwierigkeiten bei der Formulierung, da es leicht zu Body Shaming führen kann": Besorgnis darüber, dass Gesundheitsinformationen leicht in Body Shaming umschlagen können.


Der Vorteil von sozialen Medien ist, dass sie Erklärungen in einfacher Sprache und persönliche Erfahrungen bieten. Allerdings gibt es auch viele medizinisch unbestätigte Aussagen, weshalb der Ansatz "messen, aufzeichnen, bei Bedarf einen Arzt aufsuchen" oft als der stärkste angesehen wird.



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