Beeinflusst das „Wann“ des Frühstücks die Lebensdauer? Unsichtbare Verbindungspunkte zwischen Mahlzeitenzeiten und Alterung - Eine groß angelegte Studie zeigt die Korrelation zwischen „spätem Frühstück“ und Risiken

Beeinflusst das „Wann“ des Frühstücks die Lebensdauer? Unsichtbare Verbindungspunkte zwischen Mahlzeitenzeiten und Alterung - Eine groß angelegte Studie zeigt die Korrelation zwischen „spätem Frühstück“ und Risiken

Laut einer aktuellen Studie, die in der japanischen Ausgabe von Newsweek vorgestellt wurde, wurden 2945 Personen mittleren und höheren Alters über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren beobachtet. Dabei wurde festgestellt, dass „mit zunehmendem Alter das Frühstück und Abendessen später eingenommen werden“ und „die Zeitspanne der täglichen Mahlzeiten enger wird“. Besonders bei Personen, die ihr Frühstück später einnahmen, zeigte sich ein höheres Sterberisiko während des Beobachtungszeitraums. Die Analyse ergab, dass körperliche und psychische Symptome wie Depressionen, Müdigkeit und Mundbeschwerden mit einem „späten Frühstück“ in Verbindung stehen, ebenso wie genetische Tendenzen zur Abendaktivität. Beim Vergleich der 10-Jahres-Überlebensrate lag die „späte Gruppe“ bei 86,7 % und die „frühe Gruppe“ bei 89,5 %, was einen Unterschied von etwa 3 Punkten ausmacht. Dies beweist zwar keinen Kausalzusammenhang, doch die Forscher interpretieren vorsichtig, dass ein spätes Frühstück ein Anzeichen für eine Verschlechterung der Gesundheit sein könnte. Für ältere Menschen ist es praktisch, die Frühstückszeit konstant zu halten und ein leichtes, aber nährstoffreiches Frühstück „ohne Zwang frühzeitig“ einzunehmen. Da Intervallfasten je nach Alter und Gesundheitszustand unterschiedlich geeignet sein kann, sollte eine einheitliche Anwendung vermieden werden.