Nach dem Sex weinen, lachen, Schmerzen empfinden... das könnte keine Fehlfunktion des Körpers sein, sondern "Vielfalt".

Nach dem Sex weinen, lachen, Schmerzen empfinden... das könnte keine Fehlfunktion des Körpers sein, sondern "Vielfalt".

1. „Es fühlt sich gut an, aber ich weine“, „Ich kann nicht aufhören zu lachen“ — Je schwieriger die Reaktion zu beschreiben ist, desto mehr beunruhigt sie

Der Orgasmus wird oft als „Höhepunkt des Vergnügens“ beschrieben, aber in Wirklichkeit ist er vielschichtiger. Direkt nach dem Höhepunkt fließen plötzlich Tränen, man kann nicht aufhören zu lachen oder man hat Kopfschmerzen……. Besonders Betroffene fühlen sich oft „Bin ich die Einzige?“, „Ist das seltsam?“


Eine aktuelle Studie, die von The Independent berichtet wurde, betont, dass solche Reaktionen **„selten, aber innerhalb des normalen Spektrums sexueller Reaktionen“** liegen können. Das Forschungsteam bezeichnet diese als peri-orgasmic phenomena (peri-orgasmische Phänomene) und ordnete sie als vielfältige körperliche und geistige Reaktionen ein, die neben der „Standardreaktion“ des Orgasmus auftreten können. The Independent



2. Wie wurde die Studie durchgeführt? — Der „moderne Einstieg“ über SNS-Videos→anonyme Umfragen

Der Einstieg in diese Studie war weder eine akademische Konferenz noch ein Krankenhaus, sondern SNS. Die Gynäkologin Lauren Streicher postete ein kurzes Video, in dem sie Phänomene wie Lachen, Weinen, Niesen und Kopfschmerzen erklärt, und bat die Zuschauer, an einer anonymen Umfrage (6 Fragen) teilzunehmen. The Independent


Die Ergebnisse sind wie folgt:

  • Frauen, die das Video angesehen haben:3.800 Personen

  • Personen, die angaben, peri-orgasmische Phänomene zu erleben und an der Umfrage teilnahmen:86 Personen (über 18 Jahre)

  • Prozentsatz der Gesamtzahl:ca. 2,3% (basierend auf Selbstauskunft) The Independent


Wichtig ist, dass es sich hierbei um eine bequeme Stichprobe über SNS handelt und nicht um eine genaue Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung (die Forscher haben diese Einschränkung ebenfalls hervorgehoben). Dennoch ist es von großer Bedeutung, dass in einem Bereich, der bisher hauptsächlich auf Fallberichten basierte, eine „Karte“ in Bezug auf „Häufigkeit“, „Auftreten“ und „Unterschiede in den Umständen“ erstellt wurde. SAGE Journals



3. Welche Reaktionen sind häufig? — Tränen sind am häufigsten, gefolgt von Kopfschmerzen. Nasenbluten und Halluzinationen sind „nicht ausgeschlossen“

Von den 86 Befragten berichteten 61% über körperliche Symptome, 88% über emotionale Reaktionen. Darüber hinaus hatten 52% zwei oder mehr Symptome und 21% erlebten sowohl körperliche als auch emotionale Reaktionen. The Independent


Hauptsächliche „körperliche“ peri-orgasmische Phänomene (Anteil)

  • Kopfschmerzen:ca. 1/3

  • Schwäche:ca. 1/4

  • Beinschmerzen/-kribbeln:ca. 1/5

  • Nasenbluten:2% The Independent

Hauptsächliche „emotionale“ peri-orgasmische Phänomene (Anteil)


Wörter wie „Nasenbluten“ und „Halluzinationen“ fallen auf, aber der Kern der Botschaft der Forscher ist, dass **„unerwartete Reaktionen nicht sofort als abnormal angesehen werden müssen“**. The Independent



4. Wann treten sie häufiger auf? — Häufiger beim „Geschlechtsverkehr mit einem Partner“ als bei der Selbstbefriedigung

Ein weiterer interessanter Aspekt ist der Unterschied in den „Situationen“, in denen sie auftreten.


51% der Personen erlebten peri-orgasmische Phänomene nur beim Geschlechtsverkehr mit einem Partner. Im Gegensatz dazu traten sie bei nur 9% nur bei der Selbstbefriedigung und bei 14% nur bei der Verwendung eines Vibrators auf. The Independent


Außerdem ist das Auftreten nicht festgelegt.


Das deutet darauf hin, dass peri-orgasmische Phänomene für viele Menschen nicht „immer dabei“ sind, sondern wahrscheinlich von Faktoren wie körperlichem Zustand, Stress, Beziehung und psychischem Zustand in der jeweiligen Situation beeinflusst werden.



5. Was sind die Ursachen? — Eine definitive Aussage ist nicht möglich, aber „körperliche Reaktionen + emotionale Verarbeitung + Beziehung“ spielen zusammen

Derzeit kann keine einzelne Ursache definitiv bestimmt werden. Der Artikel stellt Hypothesen vor, wie die Freisetzung von Oxytocin während des Orgasmus oder die Möglichkeit, dass mit vergangenen belastenden Erfahrungen verbundene Emotionen hervorgebracht werden. The Independent


Zusätzlich wurde in einem Literaturüberblick von 2017 eine breite Palette von Berichten über peri-orgasmische Phänomene wie Schwäche (kataplexieartig), Weinen, Schmerzen, Panik, Niesen, Anfälle zusammengefasst. PubMed


Angesichts dieser Vielfalt ist es natürlicher, den Orgasmus nicht nur als ein Ereignis im Beckenbereich zu betrachten, sondern als ein **„ganzheitliches Ereignis“, bei dem das autonome Nervensystem, Muskelspannung, Atmung, Kreislauf und emotionale Verarbeitung gleichzeitig aktiviert werden**.



6. Reaktionen auf SNS: Manche fühlen sich durch Empathie gerettet, andere werden ängstlicher

Diese Studie ist symbolisch dafür, dass SNS sowohl ein „Ort der Entdeckung“ als auch ein „Ort der Diskussion“ ist. Tatsächlich sind die Reaktionen in SNS und Foren sehr unterschiedlich.


① Empathie und Erleichterung: „Ich habe das auch“, „Es war nicht seltsam“

In mehreren Reddit-Threads gibt es viele Erfahrungsberichte wie „Nach einem starken Orgasmus habe ich geweint“ oder „Es passiert häufiger, wenn ich gestresst bin“, und Stimmen, die dies als **„emotionale Freisetzung“** interpretieren, sind auffällig. Reddit

„Manchmal haben Menschen nach einem Orgasmus eine emotionale Freisetzung, das ist normal.“ Reddit

② Nützliche Etikettierung: „PCD“ und „peri-orgasmic phenomena“ als Suchbegriffe

Ein weiterer Trend ist, dass Menschen sagen: „Das könnte PCD (postkoitale Dysphorie) sein“ oder „Es gibt das Konzept der peri-orgasmischen Phänomene“, und Suchbegriffe zur Unterstützung anbieten. Die Sicherheit, einen Namen zu haben, ist stärker als die Unsicherheit des Unbekannten —— SNS ist darin stark. Reddit


③ Diskussionen, die im Gegenteil Ängste schüren: „Machst du dir keinen Druck?“, „Passt du dich nicht an den Partner an?“

Auf der anderen Seite gibt es Stimmen, die fragen: „Könnte es sein, dass die Tränen durch Missverständnisse oder Kommunikationsprobleme entstehen?“ oder „Gibt es Druck, eine Rolle zu spielen?“. Dies beinhaltet auch Vorurteile, aber es zeigt auch, dass SNS den Wert von **„Dialog ist gerade im sexuellen Kontext notwendig“** stark betont. Reddit


④ Reaktionen auf Instagram: „Interessant/Gruselig/Teilenswert“ vermischen sich

In Instagram-Posts, die die Hauptpunkte der Studie (Tränen, Lachen, Kopfschmerzen, Kribbeln usw.) vorstellen, sammeln sich leicht Reaktionen wie „Das habe ich auch“ oder „Das wusste ich nicht“. Die Verbreitungskraft ist hoch, aber der Kontext neigt dazu, kürzer zu sein, was das Schicksal von SNS ist. Instagram