„Was Sie wissen sollten, bevor Sie filtern“: Fallstricke von Haushaltsfiltern — Vorsicht für Babys, Schwangere und ältere Menschen

„Was Sie wissen sollten, bevor Sie filtern“: Fallstricke von Haushaltsfiltern — Vorsicht für Babys, Schwangere und ältere Menschen

Die Frage „Sollte Leitungswasser wirklich gefiltert werden?“, die von der Regionalzeitung France-Antilles in Guadeloupe aufgeworfen wurde, hat auch in den sozialen Medien für Diskussionen gesorgt. Die Verwaltung (ARS) erklärt, dass die Qualität des Leitungswassers streng überwacht wird und in Gebieten mit hohem Kontaminationsrisiko die Prüfungsfrequenz erhöht wird. In den letzten Jahren sind jedoch neue Bedenken wie PFAS (sogenannte „ewige Chemikalien“) aufgekommen. Immer mehr Menschen verwenden Karaffen oder Wasserhahnfilter für den Hausgebrauch aufgrund von Geschmack oder Chlorgeruch. Die ANSES (Französische Agentur für Lebensmittel-, Umwelt- und Arbeitssicherheit) weist jedoch auf Vorsichtsmaßnahmen hin, wie „mögliche Zunahme von Mikroorganismen bei unsachgemäßer Verwendung“ und „mögliche Freisetzung von Ionen“. Insbesondere wird ausdrücklich empfohlen, gefiltertes Wasser nicht für die Zubereitung von Säuglingsnahrung zu verwenden. Das Fazit lautet: „Es gibt keine einheitliche richtige Antwort.“ Es ist am klügsten, die Wasserqualitätsinformationen der Region zu überprüfen, Geräte auszuwählen, die dem Zweck entsprechen (Geschmacks- und Geruchsreduzierung oder Bekämpfung spezifischer Verunreinigungen), und die Wartung strikt einzuhalten.