Warum jetzt der "Horror-Boom"? – Das Geheimnis der "immersiven" Angsterlebnisse, die sogar Museen und Planetarien erobern

Warum jetzt der "Horror-Boom"? – Das Geheimnis der "immersiven" Angsterlebnisse, die sogar Museen und Planetarien erobern

Im Jahr 2025 hat das japanische Horror-Erlebnis die Grenzen des Films überschritten und sich auf Museen, Planetarien, Themenparks und sogar VR-Räume ausgeweitet. Das anspruchsvolle Horrorwerk „Melodie des Rückblicks“, das in den Planetarien gestartet ist, inszeniert eine „ausweglose“ Angst, bei der Bilder und Töne die gesamte Kuppel einnehmen. Die hohe Helligkeit und der breite Farbraum der LED-Kuppel steigern das Eintauchen auf ein neues Niveau. Überwacht wird das Projekt von Hirofumi Gomi, einem führenden Experten für Geisterhäuser. Interaktive Ausstellungen wie die „1999 Ausstellung“ im Roppongi Museum und das neue Geisterhaus in Asakusa Hanayashiki sind nur einige der vielen neuen Erlebnisse, die zum Mitmachen einladen. Im Hintergrund stehen (1) der technologische Fortschritt in hochauflösenden Bildern und 3D-Sound, (2) die japanische Tradition von „Hyakumonogatari“ und Sommer-Geistergeschichten, (3) die Investitionseffizienz und die stabile Nachfrage nach Horrorfilmen, (4) die Verbreitung in sozialen Medien und UGC, und (5) das psychologische Bedürfnis nach „Abkühlung“ in heißen Sommern. Für die Einrichtungen ergeben sich Einnahmevorteile durch verlängerte Öffnungszeiten und erweiterte Verkaufsangebote, während gleichzeitig auf Sicherheitsaspekte wie Altersbeschränkungen und Vorsicht bei Lichtreizen und Übelkeit geachtet werden muss. Horror entwickelt sich von einem „Seherlebnis“ zu einem „Mitmach-Erlebnis“ – die Fusion aus japanischen Ritualen und modernster Technologie formt ein neues Konsumverhalten.