Der offizielle AI-Matching-Dienst "TOKYO縁結び" von Tokio feiert sein einjähriges Bestehen – Etwa 300 Paare sind in ernsthaften Beziehungen oder haben geheiratet. Einblicke in das System, die Interpretation der Zahlen und ein Vergleich mit öffentlichen Matching-Diensten weltweit.

Der offizielle AI-Matching-Dienst "TOKYO縁結び" von Tokio feiert sein einjähriges Bestehen – Etwa 300 Paare sind in ernsthaften Beziehungen oder haben geheiratet. Einblicke in das System, die Interpretation der Zahlen und ein Vergleich mit öffentlichen Matching-Diensten weltweit.

Die von Tokio offiziell anerkannte KI-Partnervermittlung "TOKYO縁結び", die am 20. September 2024 gestartet wurde, hat ihr einjähriges Bestehen erreicht. Zum Stand vom 9. September 2025 wurden etwa 25.000 Anmeldungen verzeichnet, mit 216 ernsthaften Beziehungen und 80 Eheschließungen (insgesamt etwa 300 Paare). Für die Registrierung sind ein Ledigkeitsnachweis, eine Identitätsprüfung sowie ein Einkommensnachweis und ein Online-Interview erforderlich, wobei Sicherheit und Zuverlässigkeit im Vordergrund stehen. Die Registrierungsgebühr beträgt 11.000 Yen (gültig für zwei Jahre) und richtet sich an Personen ab 18 Jahren, die in Tokio wohnen, arbeiten oder studieren. Die KI stellt auf Basis einer Werteanalyse hochkompatible Kandidaten vor und bietet Unterstützung bei Treffen sowie durch Berater an. Weltweit gibt es bereits Präzedenzfälle für staatliches Engagement, wie die SDN (staatliche Partnervermittlung) in Singapur oder von Gemeinden organisierte Veranstaltungen in Südkorea. Die Initiative Tokios ist ein Experiment, das den "ersten Schritt zur Partnersuche" durch die Stärken von öffentlichem und privatem Sektor fördern soll und steht im Einklang mit dem nationalen Trend, bei dem etwa jeder vierte verheiratete Unter-40-Jährige über eine App seinen Partner findet. Es bietet einen umfassenden Überblick über die Bedeutung der Zahlen, die praktische Nutzung, die Grenzen zwischen Privatsphäre und staatlichem Engagement sowie internationale Vergleiche.