Wer die Klinge nicht wechselt, verliert: Rötungen am Hals sind tatsächlich eher auf das "Davor" als auf die "Rasiermethode" zurückzuführen – Der schnellste Weg, Rasurbrand zu vermeiden.

Wer die Klinge nicht wechselt, verliert: Rötungen am Hals sind tatsächlich eher auf das "Davor" als auf die "Rasiermethode" zurückzuführen – Der schnellste Weg, Rasurbrand zu vermeiden.

“Was ist die Ursache für einen brennenden Hals und rote Pusteln?” – Die schnellste Lösung zur Beruhigung von Rasurbrand bei Männern

Morgens vor dem Spiegel: „Heute ist mein Hals wieder rot.“ Obwohl man den Bart pflegen möchte, verursacht jede Rasur Brennen, Juckreiz und kleine Pusteln. Besonders der Halsbereich ist schmerzhaft und auffällig. Das deutsche Magazin Stern hat die Gründe für diesen „Rasurbrand“ und die wichtigsten Punkte zur Vorbeugung und Behandlung zusammengefasst. stern.de


In diesem Artikel fassen wir die Inhalte von Stern zusammen und ergänzen sie mit offiziellen und fachlichen Informationen aus der Dermatologie (AOK, AAD, NHS etc.) sowie mit Stimmen aus Foren, in denen Rasurprobleme diskutiert werden (Reaktionen in sozialen Netzwerken), um praktisch zusammenzufassen, „was wirklich geändert werden muss“. aok.de



1) Warum entsteht überhaupt „Rasurbrand“?

Stern betont, dass der Akt des Rasierens selbst die „Hornschicht (die oberste Schutzschicht der Haut)“ leicht abtragen kann. Wenn der Schutz dünner wird, nehmen unsichtbare kleine Verletzungen zu, und Rötungen, Juckreiz und Ausschläge treten leichter auf. Außerdem können kleine Schnittverletzungen zu Entzündungen führen. stern.de


Ein weiteres kompliziertes Problem ist, dass „Razor Burn“ und „Razor Bumps (eingewachsene Haare)“ oft vermischt werden. Wenn es mehr in Richtung eingewachsene Haare geht, können „zu häufiges Rasieren“ oder „gegen den Strich rasieren“ als Auslöser wirken und das Problem verlängern, was eine etwas andere Vorgehensweise erfordert (siehe unten). DermNet®



2) Die Vorbeugung wird „zu 70 % vor dem Rasieren“ entschieden: Die Grundlagen von Stern in einer „prägnanten Form“

Der Präventionsteil von Stern lässt sich im Wesentlichen zusammenfassen als „nicht hetzen, weich machen, gleiten lassen, nicht drücken“. stern.de


(A) Vor dem Rasieren: Erwärmen, weich machen und Reibung reduzieren

  • Ein warmes, feuchtes Handtuch auflegen (Stern schlägt 2 Minuten vor). Die Haare werden weicher und das Ziehen wird reduziert. stern.de

  • Die Idee, mit einem Pre-Shave (Öl oder Creme) eine „dünne Schicht“ zu bilden, wird ebenfalls von Stern vorgeschlagen. stern.de

  • Wenn möglich, am Ende des Bades oder der Dusche rasieren: Die Haare sind mit Feuchtigkeit gefüllt und leichter zu schneiden, was die Belastung der Haut verringert. Amerikanische Akademie für Dermatologie


(B) Während des Rasierens: „Mit dem Strich“ vor „gegen den Strich“, Druck minimieren

  • Stern empfiehlt, **in Wuchsrichtung der Haare (mit dem Strich)** zu rasieren. Wenn die Klinge scharf ist, ist das Ergebnis ähnlich wie bei einer Rasur gegen den Strich, aber die Haut wird weniger gereizt. stern.de

  • Nicht drücken: Je tiefer man rasieren möchte, desto mehr Druck neigt man auszuüben, was jedoch Reizungen und Verletzungen verursacht. stern.de

  • Auch der NHS empfiehlt, „in Wuchsrichtung der Haare zu rasieren“, „nicht mehrmals über die gleiche Stelle zu gehen“ und „die Klinge nach jedem Zug zu spülen“, um „Reibung und Schmutz zu minimieren“. nhs.uk


(C) Klingenpflege: Eine stumpfe Klinge hat „hohe Angriffskraft“

  • Stern empfiehlt, die Klinge regelmäßig zu wechseln und weist darauf hin, dass Bakterien (Schmutz) auf alten Klingen Entzündungen auslösen können. stern.de

  • Auch die AOK legt Wert auf Hygiene (Klingen, Handtücher) und empfiehlt die Verwendung sauberer Utensilien. aok.de


(D) Nach dem Rasieren: Mit Wasser abspülen, nicht reiben, Alkohol vermeiden

  • Stern empfiehlt, zuerst mit „Wasser“ abzuspülen, beim Abtrocknen „nicht reiben, sondern tupfen (mit einem Handtuch)“ und dann ein Aftershave ohne Alkohol (Lotion/Balsam) zu verwenden. stern.de

  • Für Menschen mit empfindlicher Haut wird darauf hingewiesen, dass Alkohol und Duftstoffe leicht Reizungen verursachen können, wie auch in Erklärungen von AOK und Hautpflegemarken wiederholt wird. aok.de


3) Der „kürzeste Weg“, wenn es bereits passiert ist: Zuerst „nicht rasieren“, dann „kühlen“

Sterns Ansatz zur Behandlung ist ziemlich klar: Die erste Priorität ist, **die Haut zu schonen (nicht rasieren)**. stern.de
Als nächstes kühlen, um das Entzündungsgefühl zu reduzieren, und beim Abtrocknen die Reibung minimieren. Stern schlägt vor, Eis oder Kühlpads zu verwenden, dann sanft die Feuchtigkeit abzutupfen und ein alkoholfreies Balsam aufzutragen. stern.de


Auch die AOK empfiehlt „kühlen/ruhen“ als Grundlage und gibt Hinweise, wann ein Arztbesuch ratsam ist, falls es länger anhält. aok.de


Für diejenigen, die mit Hausmitteln auskommen möchten (aber Vorsicht):
Stern erwähnt Hausmittel wie Honig, Quarkpackungen und Kamillenöl. stern.de
Allerdings kann bei gereizter Haut alles, was aufgetragen wird, Reizungen verursachen, daher sollte man es auf einem kleinen Bereich für kurze Zeit ausprobieren und sofort aufhören, wenn es nicht passt (insbesondere bei Empfindlichkeit gegenüber Duftstoffen und ätherischen Ölen).


Zum Thema Babypuder: Talkum sollte vermieden werden
Stern erwähnt, dass Zink (Zinkoxid) entzündungshemmend wirken kann, während talkumhaltige Produkte vermieden werden sollten. stern.de
In der Tat ist die Bewertung von Talkum umstritten, und die IARC (Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO) hat Talkum als „wahrscheinlich krebserregend (Gruppe 2A)“ eingestuft. Auch die FDA führt weiterhin Tests durch, um das Risiko von Asbestverunreinigungen in kosmetischem Talkum zu überwachen. Krebsvereinigung


Daher ist es als praktische Lösung ratsam, Puder mit der Aufschrift „talkumfrei“ oder milde feuchtigkeitsspendende/barrierebildende Produkte (ohne Duftstoffe) zu verwenden.



4) Besondere Regeln für den Intimbereich: „Minimierung der Reizung“ hat Vorrang

Stern empfiehlt, für den VIO-Bereich, wo Schmerzen besonders stark auftreten können, Produkte ohne Parabene, allergene Duftstoffe und Farbstoffe zu verwenden und Hausmittel wie Honig oder Quark zu vermeiden, stattdessen Kamille oder Aloe Vera zu verwenden. Außerdem ist es wichtig, bis zur Heilung „lockere Kleidung“ zu tragen, um Reibung zu reduzieren. stern.de


**Zum Thema eingewachsene Haare (Haare, die unter die Haut wachsen)** erwähnt Stern, dass man mit einer desinfizierten Pinzette vorsichtig sein sollte, bei Schwierigkeiten eine äußerliche Salbe (zum Herausziehen) in Betracht ziehen und bei Entzündungen einen Dermatologen aufsuchen sollte. stern.de

(Auch der NHS empfiehlt zur Vorbeugung von eingewachsenen