„Warum ist ‚diese Person‘ anfällig?“ – Neue Forschung untersucht die verborgenen psychologischen und genetischen Rätsel hinter dem Cannabiskonsum

„Warum ist ‚diese Person‘ anfällig?“ – Neue Forschung untersucht die verborgenen psychologischen und genetischen Rätsel hinter dem Cannabiskonsum

Eine groß angelegte GWAS-Studie, die am 13. Oktober (Eastern Time) in Molecular Psychiatry von UC San Diego und 23andMe veröffentlicht wurde, identifizierte genetische Regionen, die mit dem Konsum und der Häufigkeit des Konsums von Marihuana (Cannabis) in Verbindung stehen, basierend auf genetischen Daten und Umfragen von 131.895 Personen. Insbesondere wurden CADM2 und GRM3 mit dem lebenslangen Konsum (ever-use) in Verbindung gebracht, und in zusätzlichen Analysen wurden 40 neue Gene (davon 4 für die Nutzungshäufigkeit) berichtet. Von diesen Genen waren 29 zuvor nicht mit cannabisbezogenen Merkmalen in Verbindung gebracht worden. Diese genetischen Prädispositionen zeigen Korrelationen mit über 100 Phänotypen, darunter Schizophrenie, bipolare Störung, Impulsivität, Exekutivfunktionen sowie kardiovaskuläre und Stoffwechselerkrankungen, ohne jedoch direkt Kausalität zu belegen. Der Cannabiskonsum nimmt zu, und in den USA wird geschätzt, dass es 64,2 Millionen Nutzer im letzten Jahr (2024) und 20,6 Millionen mit Cannabisgebrauchsstörung gibt. Experten bleiben vorsichtig und betonen, dass die klinische Anwendung noch weit entfernt ist. In sozialen Netzwerken werden Themen wie "Vorsicht vor genetischem Determinismus", "Umgang mit 23andMe-Daten" und "Risiken von Produkten mit hohem THC-Gehalt" diskutiert. Zusammenfassend ergibt sich ein klareres Bild: **„Nicht jeder wird süchtig, aber die Anfälligkeit wird durch Gene geringfügig beeinflusst.“**