Die neue Welle der Sharing Economy: Beschäftigung, Steuereinnahmen, regionale Verteilung und Regulierungsdebatten

Die neue Welle der Sharing Economy: Beschäftigung, Steuereinnahmen, regionale Verteilung und Regulierungsdebatten

In Brasilien hat sich die "Sharing Economy", die sich auf kurzfristige Vermietungen (wie Airbnb) konzentriert, bereits auf eine Größe ausgeweitet, die mit traditionellen Industrien vergleichbar ist. Laut einer Untersuchung der FGV (Fundação Getulio Vargas) wird diese Aktivität im Jahr 2024 etwa 99,8 Milliarden Reais in die Wirtschaft zirkulieren lassen, 628.000 Arbeitsplätze unterstützen, 55,8 Milliarden Reais zum BIP beitragen und direkte Steuereinnahmen in Höhe von 8 Milliarden Reais generieren【InfoMoney】. Darüber hinaus wird ein Multiplikatoreffekt gezeigt, bei dem 10 Reais, die für Unterkunft ausgegeben werden, den Konsum in anderen Bereichen um 52 Reais steigern, wobei sich die Auswirkungen auf Gastronomie, Verkehr, Einzelhandel, Freizeit und mehr außerhalb der Unterkunft erheblich ausweiten【InfoMoney】【Airbnb offizielles Release】【Hotelier News】. Regional gesehen führt der Südosten mit etwa 54,9 Milliarden Reais, gefolgt vom Süden und Nordosten, was zu einer Verteilung des Tourismus und einer Erhöhung der Haushaltseinkommen führt, während in städtischen Gebieten die politische Debatte über die Regulierung intensiviert wird. In Rio wird die Diskussion über das **Gesetz zur Regulierung der kurzfristigen Vermietung (PL372/2025)** im Stadtrat zusammen mit den städtischen Daten der FGV (99 Milliarden Reais allein in der Stadt, 5,6 Milliarden Reais BIP-Zuwachs, 61.600 Arbeitsplätze) als Diskussionsgrundlage verwendet【Veja Rio/Kolumne】【Airbnb offiziell: Rio】【Stadtrat/öffentliche Anhörung】. In den sozialen Netzwerken verbreiten sich Stimmen, die den "praktischen Nutzen für die regionale Wirtschaft" loben, während die Besorgnis über die "Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt und die Hotelindustrie" weiterhin stark ist. Die durch Zahlen belegte Nützlichkeit und die Schwierigkeit der Regelgestaltung – diese beiden Aspekte sind der "aktuelle Stand der Sharing Economy".