In die Brautanks fließt keine Musik, sondern Lärm: Weißes Rauschen verkürzt die Bierfermentation um einen Tag: Die Fermentation wird nicht durch Druck, sondern durch "Teilchenbewegung" beschleunigt.

In die Brautanks fließt keine Musik, sondern Lärm: Weißes Rauschen verkürzt die Bierfermentation um einen Tag: Die Fermentation wird nicht durch Druck, sondern durch "Teilchenbewegung" beschleunigt.

Ein Forschungsteam der Universität Otago in Neuseeland berichtete, dass die Zugabe von weißem Rauschen im Bereich von 800 bis 2000 Hz zu fermentierendem Bier mittels eines linearen Aktuators (LAT) die Hefe länger in der Flüssigkeit hält und deren Vermehrung fördert, wodurch die Fermentation um 21 bis 31 Stunden verkürzt wird. Der Einfluss auf die Zusammensetzung der für den Geschmack entscheidenden flüchtigen Verbindungen (VOC) sei gering, und der Geschmack ändere sich nicht wesentlich. Der Fernsehsender 1News erwähnte auch eine „Verkürzung um bis zu 20 %“ und Tests im Maßstab von 50 Litern. In der Vergangenheit gab es jedoch Studien, die zeigten, dass die direkte Anwendung von Schallwellen mit Unterwasserlautsprechern wenig Wirkung hatte, was darauf hindeutet, dass die aktuelle Methode, die sich auf „Partikelbewegung“ konzentriert, den Unterschied ausgemacht haben könnte. In den sozialen Medien fielen Kommentare auf wie „Nicht Musik, sondern weißes Rauschen ist der Schlüssel“ und „Was ist mit dem Lärm und den Kosten bei der Implementierung?“. Für die praktische Anwendung sind Überlegungen zu Hygiene, Sicherheit und CIP-Konformität unerlässlich, aber es wird erwartet, dass die Methode die Reifungszeit verkürzt und die Tankumschlagsrate verbessert.