„Das Geheimnis des Schlaflosseins bei Vollmond“ – Ein Neurologe entschlüsselt die Wissenschaft von „Mond und Schlaf“: Der Mechanismus kleiner Schlafveränderungen, die vor dem Vollmond auftreten.

„Das Geheimnis des Schlaflosseins bei Vollmond“ – Ein Neurologe entschlüsselt die Wissenschaft von „Mond und Schlaf“: Der Mechanismus kleiner Schlafveränderungen, die vor dem Vollmond auftreten.

Der Vollmond könnte einen kleinen Einfluss auf den Schlaf haben. Besonders in den Tagen vor dem Vollmond verzögert sich die Schlafenszeit, die Gesamtschlafdauer verkürzt sich um 15 bis 30 Minuten und der Tiefschlaf nimmt leicht ab. Der Hauptgrund ist nicht die "Anziehungskraft des Mondes", sondern das nächtliche Licht, das in Umgebungen mit wenig künstlicher Beleuchtung stärker wirkt. Es gibt Studien, die Geschlechterunterschiede aufzeigen, aber diese sind uneinheitlich. Die groß angelegte Evidenz für die Theorie, dass Menschen durch den Mond "aufgewühlt" werden, wie in psychiatrischen Notfällen, ist schwach; vielmehr vermittelt Schlafmangel eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit. In den sozialen Medien stehen sich diejenigen gegenüber, die das Gefühl haben, "wirklich nicht schlafen zu können", und die Skeptiker, die glauben, dass "das Licht des Smartphones der eigentliche Übeltäter ist". Die Gegenmaßnahmen sind Lichtreduktion, weniger Bildschirmzeit und eine feste Aufwachzeit.