Kurkuma × Diabetes: Ist das goldene Gewürz ein Verbündeter für „-2,5 kg Körpergewicht“? Die neueste Meta-Analyse zeigt die realistische Wirkung

Kurkuma × Diabetes: Ist das goldene Gewürz ein Verbündeter für „-2,5 kg Körpergewicht“? Die neueste Meta-Analyse zeigt die realistische Wirkung

Im August 2025 veröffentlichte die Zeitschrift Nutrition & Diabetes, die zur Nature-Gruppe gehört, eine Metaanalyse zur Supplementierung von Curcumin (aus Kurkuma gewonnen). Diese zeigte, dass es bei Erwachsenen mit Prädiabetes und Typ-2-Diabetes möglicherweise zu einer leichten, aber signifikanten Verbesserung von Körpergewicht, Taillenumfang, Körperfettanteil und Hüftumfang kommen kann. Eine fortgesetzte Einnahme über 22 Wochen oder eine Dosierung von über 1.500 mg/Tag könnte die Wirkung leicht verstärken, während es bei BMI und WHR keine signifikanten Unterschiede gab. Die externe Validität ist jedoch begrenzt, da die Teilnehmer oft aus demselben Land stammen und ältere Frauen überrepräsentiert sind. Medien und soziale Netzwerke sind gespalten zwischen „Erwartungen an natürliche Mittel“ und „Bedenken zur Sicherheit von Nahrungsergänzungsmitteln“. Bei hochdosierten und hochabsorbierenden Präparaten wurden seltene Leberschäden und Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien festgestellt, weshalb eine vorherige Konsultation mit medizinischem Fachpersonal empfohlen wird. Im Alltag ist Curcumin als ergänzendes Mittel zu Ernährung, Bewegung, Schlaf und verschreibungspflichtigen Medikamenten zu sehen. Eine kluge Wahl besteht darin, es in der Küche zu verwenden und auf Dosierung, Dauer und Sicherheit zu achten.