China und Nordkorea verstärken strategische Zusammenarbeit: Die Kunst der ausgewogenen Diplomatie - Pekings Strategie, Nordkorea nicht zu sehr zu drängen

China und Nordkorea verstärken strategische Zusammenarbeit: Die Kunst der ausgewogenen Diplomatie - Pekings Strategie, Nordkorea nicht zu sehr zu drängen

Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat in einem Schreiben an den Generalsekretär Kim Jong-un seine Bereitschaft zur Stärkung der strategischen Zusammenarbeit bei internationalen und regionalen Fragen bekundet. Die Nachricht wurde von KCNA verbreitet und verweist auch auf das Treffen der beiden Staatsoberhäupter im September in Peking, bei dem sie eine "Blaupause für die Entwicklung der Beziehungen" entwarfen. Der Zeitpunkt fällt mit den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Arbeiterpartei in Pjöngjang zusammen, bei denen der indonesische Außenminister Nordkorea besuchte und ein Memorandum of Understanding unterzeichnete, was auf eine Wiederaufnahme der internationalen Verbindungen Nordkoreas hindeutet. Diese Entwicklung ist keine rechtlich bindende Vereinbarung, sondern eine Bestätigung der Beziehungsstärkung durch diplomatische Botschaften, wobei China eine "nicht zu weitgehende Annäherung" beibehält und seine Fähigkeit zur Koordination demonstriert. In sozialen Netzwerken propagieren pro-russische Accounts die Stärkung der Freundschaft, während auf Plattformen wie Reddit eine kühle Einschätzung geteilt wird, dass Nordkorea für China eine Pufferzone darstellt. Es wird die Besorgnis geäußert, dass die parallele Stärkung der Beziehungen zwischen den USA, Südkorea und Japan sowie China, Nordkorea und Russland zu einer langfristigen Spannungszunahme führen könnte.