„Ich möchte nicht zur Schule gehen“ ist ein SOS-Signal. Die „Worte“, die Eltern zuerst sagen sollten, und ein Begleitführer, den Sie ab heute anwenden können.

„Ich möchte nicht zur Schule gehen“ ist ein SOS-Signal. Die „Worte“, die Eltern zuerst sagen sollten, und ein Begleitführer, den Sie ab heute anwenden können.

Wenn ein Kind sagt: "Ich möchte nicht zur Schule gehen", ist das auch für die Eltern ein beunruhigender Moment. Doch das ist kein "Faulenzen", sondern ein ernstzunehmender SOS-Ruf: "So wie es jetzt ist, halte ich es nicht aus." Was zunächst nötig ist, ist nicht die Suche nach einer Lösung, sondern der Aufbau einer Grundlage aus Sicherheit und Vertrauen. Die ersten Worte, die man sagen sollte, sind: "Danke, dass du es mir gesagt hast", "Dieses Gefühl ist ein wichtiges Signal", "Es ist in Ordnung, jetzt eine Pause zu machen, lass uns gemeinsam darüber nachdenken." Im Anschluss sollte man ruhig den Gesundheitszustand überprüfen, einschließlich Schlaf, Ernährung und eventueller Schmerzen, sowie die Sicherheit (ob Mobbing oder Gewalt vorliegt), und die Schule informieren: "Heute bleibt mein Kind zu Hause." Vorwürfe und Vergleiche sollten vermieden werden, und es sollte ein Raum geschaffen werden, in dem das Kind in seinem eigenen Tempo sprechen kann. Es gibt öffentliche Beratungsstellen wie die "24-Stunden-Kinder-SOS-Hotline (0120-0-78310)" und andere Anlaufstellen, und es gibt Systeme, bei denen auch Lernen außerhalb der Schule als "Anwesenheit" anerkannt wird, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. In diesem Artikel haben wir praktische Maßnahmen zusammengefasst, die ab heute angewendet werden können, einschließlich der Hintergründe, die durch Daten beleuchtet werden, der richtigen und falschen Worte, eines Begleitplans für die ersten 48 Stunden und die erste Woche, der Zusammenarbeit mit Schule und Fachleuten, der Erstellung von Regeln zu Hause und der Gestaltung eines Bildungsweges, der nicht zu sehr auf eine Rückkehr zur Schule fixiert ist.