Der kürzeste Weg zur Reduzierung von Krebs könnte darin bestehen, „kein weiteres Glas zu trinken“ – Welche Auswirkungen hat der Alkoholkonsum auf die Gesundheit?

Der kürzeste Weg zur Reduzierung von Krebs könnte darin bestehen, „kein weiteres Glas zu trinken“ – Welche Auswirkungen hat der Alkoholkonsum auf die Gesundheit?

Alkohol wird von der IARC als krebserregend (Gruppe 1) eingestuft, und es besteht ein kausaler Zusammenhang mit sieben Krebsarten: Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Dickdarm, Leber und weibliche Brust. Im Jahr 2020 waren etwa 741.000 neue Krebsfälle mit Alkoholkonsum verbunden, und selbst geringe Mengen erhöhen das Risiko. Auf politischer Ebene gibt es Modellstudien, die zeigen, dass eine Verdopplung der Alkoholsteuer etwa 6 % der damit verbundenen Krebsfälle und Todesfälle vermeiden könnte. In den sozialen Medien gibt es sowohl Aufklärungsarbeit von medizinischen Fachleuten und Betroffenen, die die Mitteilungen der IARC und WHO unterstützen, als auch vorsichtige Stimmen, die vor "Panikmache" warnen. Die Schlussfolgerung ist einfach: "Je weniger, desto geringer das Risiko." Sowohl individuelle Verhaltensänderungen (Ersetzen durch alkoholfreie Alternativen, Bestandsmanagement, Vorsorgeuntersuchungen) als auch gesellschaftliche Maßnahmen wie Warnhinweise und Preispolitik sind wirksam.