Tomatenkrieg entfacht erneut — Austritt der USA aus dem Abkommen erschüttert nordamerikanische Tische

Tomatenkrieg entfacht erneut — Austritt der USA aus dem Abkommen erschüttert nordamerikanische Tische

Das US-Handelsministerium trat am 14. Juli 2025 offiziell aus dem seit 1996 bestehenden "US-Mexiko-Tomatenabkommen" aus und verhängte einen durchschnittlichen Antidumpingzoll von 17,09 % auf frische Tomaten aus Mexiko. Mexikanische Tomaten, die etwa 70 % des US-Marktes ausmachen, haben ein Volumen von 3 Milliarden Dollar. Während die Produzentenvereinigung in Florida dies als "historischen Sieg" begrüßt, warnen US-Importeure und die mexikanische Regierung vor einem Preisanstieg (6-10 %) und dem Risiko von über 50.000 Arbeitsplätzen. Auf X (ehemals Twitter) stieg der Hashtag #TomatoTariff schnell an, und die Debatte über "Salsa als Luxusartikel" und "Schutz der Landwirte oder Belastung der Verbraucher" weitete sich aus. Es gibt keine Aussichten auf eine Neuverhandlung des Abkommens, und die Spannungen in der nordamerikanischen Lieferkette und den diplomatischen Beziehungen nehmen zu.