Der Ausgang der japanischen Wahlen und ihre Auswirkungen auf die Politik der Bank of Japan: "7/20" erschüttert die Bank of Japan

Der Ausgang der japanischen Wahlen und ihre Auswirkungen auf die Politik der Bank of Japan: "7/20" erschüttert die Bank of Japan

Angesichts der wachsenden Wahrscheinlichkeit, dass die regierende Koalition (LDP und Komeito) bei den Oberhauswahlen am 20. Juli ihre Mehrheit verliert, wird es zunehmend unklar, ob die steuererhöhungsfreundliche Regierung von Ishiba ihren schrittweisen Zinserhöhungskurs in Abstimmung mit der Bank of Japan beibehalten kann. Sollten die Oppositionsparteien oder kleinere Parteien Sitze gewinnen, könnten populäre Themen wie „Senkung der Verbrauchssteuer“ und zusätzliche Staatsausgaben auf die politische Agenda kommen, was das Risiko birgt, dass die langfristigen Zinsen durch die Erwartung einer erhöhten Staatsverschuldung steigen. In den sozialen Medien sind die Hashtags „#消費税減税“ und „#利上げ反対“ täglich im Trend, und Stimmen wie „Für den Durchschnittsbürger ist der Schutz des Haushalts wichtiger als die Zinsen“ verbreiten sich. Auf den Märkten flammt die Erwartung eines Verkaufs von Yen-Anleihen und einer Yen-Abwertung wieder auf, und die Ansicht, dass der nächste Schritt der BOJ verschoben wird, überwiegt. Je nach Wahlergebnis und der politischen Lage nach der Wahl könnte die Wiederaufnahme der Zinserhöhungen auf das Jahr 2026 oder später verschoben werden, was das politische Risiko weiter erhöht und die Normalisierung der Geldpolitik erschwert.