Japanische Instant-Yakisoba mit "Zubereitungsanleitung per QR-Code" – Hintergründe der Kontroversen und die Absichten des Herstellers verstehen

Japanische Instant-Yakisoba mit "Zubereitungsanleitung per QR-Code" – Hintergründe der Kontroversen und die Absichten des Herstellers verstehen

Eine beliebte japanische Instant-Yakisoba-Marke hat eine Diskussion ausgelöst, indem sie auf dem inneren Deckel keine herkömmlichen Kochanweisungen mehr druckt, sondern stattdessen nur einen QR-Code mit der Aufschrift „##HTML_TAG_Hier klicken, um die Anleitung zu sehen##HTML_TAG_#“ angebracht hat. Ausgelöst durch einen Beitrag auf X (ehemals Twitter) verbreitete sich die Nachricht schnell. Die Reaktionen reichten von Unzufriedenheit, wie „Man könnte die Anleitung doch auf den inneren Deckel drucken“, bis hin zu Verteidigungen wie „Kostenreduktion durch vereinheitlichte Deckel für alle Produkte“ und „Da die Anleitung auch auf der Außenfolie steht, gibt es kein Problem“. Betroffen ist die Firma Maruka Foods aus der Präfektur Gunma, bekannt für „Peyoung“. Der Hersteller erklärt, dass die Hauptgründe Kostenreduktion und die Vereinheitlichung der Anzeige seien, und dass die Anleitung auch auf der Außenfolie angegeben ist. Wenn man den QR-Code scannt, gelangt man zu einer Produktübersichtsseite, auf der unter dem entsprechenden Produkt „Wassermenge, Wartezeit, Schritte“ mit Fotos angezeigt werden. Laut Anzeigebestimmungen müssen Instantnudeln eine „Kochanleitung“ enthalten, aber es liegt im Ermessen, auf welcher Fläche diese angebracht wird. Eine Außenfolienangabe plus QR-Code-Ergänzung erfüllt die Anforderungen. In diesem Artikel werden das System der Instantnudelkennzeichnung in Japan, Benutzererfahrung (UX) und Mehrsprachigkeit sowie Themen, die für Ausländer von Interesse sein könnten, wie Katastrophen- und Funkumgebung, geordnet und ein praktischer Kompromiss für Hersteller und Verbraucher vorgeschlagen.