„Devisenreserven von 700 Millionen Dollar“: Argentinien steht aufgrund des Verbrauchs seiner Dollarreserven an einem wirtschaftlichen Scheideweg – auf der Suche nach neuer finanzieller Unterstützung

„Devisenreserven von 700 Millionen Dollar“: Argentinien steht aufgrund des Verbrauchs seiner Dollarreserven an einem wirtschaftlichen Scheideweg – auf der Suche nach neuer finanzieller Unterstützung

Die argentinische Regierung hat kontinuierlich Dollar verkauft, um den Peso zu verteidigen, und Händler schätzen die sofort verfügbaren Devisen des Finanzministeriums auf etwa 700 Millionen Dollar. Die Zentralbank verfügt zwar über Devisen, doch aufgrund der Wechselkursbandbeschränkungen des IWF sind diese schwer nutzbar. Der parallele Wechselkurs liegt bei über 1500 Pesos pro Dollar, und die Terminkontrakte deuten auf eine Abwertung von bis zu 60 % innerhalb von 12 Monaten hin. Vor den Zwischenwahlen am 26. Oktober und der Rückzahlung von 500 Millionen Dollar im November liegt der Fokus auf Unterstützungsmaßnahmen wie einem 20-Milliarden-Dollar-Swap mit den USA, doch die Verzögerung bei der Konkretisierung verstärkt die Marktunsicherheit. In den sozialen Medien sind pessimistische und sarkastische Stimmen wie "Die verbleibenden Mittel sind für die Schuldentilgung" und "1500 Pesos werden sich etablieren" auffällig, während auch ruhige Datenteilungen zu beobachten sind. Der Markt ist in einen Wettlauf gegen die Zeit eingetreten.