Reicht KI allein nicht aus? Was im Schulalltag wirkte, war die „kleine menschliche Unterstützung“: Warum die helfende Hand eines Menschen die Lerneffekte von KI um ein Vielfaches steigern kann.

Reicht KI allein nicht aus? Was im Schulalltag wirkte, war die „kleine menschliche Unterstützung“: Warum die helfende Hand eines Menschen die Lerneffekte von KI um ein Vielfaches steigern kann.

Ein Forschungsteam der Carnegie Mellon University, der Universität Hongkong und der Stanford University hat ein „hybrides Unterrichtsmodell“ untersucht, das den Einsatz von AI-Tutoren mit menschlicher Fernunterstützung kombiniert. Die Studie verfolgte Schüler der 7. Klasse in den USA über ein Schuljahr (2023–2024). Im Vergleich zur Gruppe des Vorjahres, die nur AI nutzte, zeigte die Gruppe mit menschlicher Unterstützung am Ende des Jahres einen Wachstumsunterschied von 0,36 Schuljahren. Obwohl es beim Gesamtergebnis der standardisierten Tests keinen signifikanten Unterschied gab, wurde eine Wechselwirkung festgestellt, die zeigte, dass der synergetische Effekt von Mensch und AI stärker wird, je mehr „time on task“ mit AI verbracht wird. Die menschlichen Tutoren konzentrierten sich über Zoom auf Motivation und die frühzeitige Erkennung von Schwierigkeiten, während die AI konsistente Hinweise zur individuellen Optimierung gab. Diese Arbeitsteilung wurde als funktionierend interpretiert. In den sozialen Medien gibt es sowohl positive Reaktionen, die betonen, dass menschliche Unterstützung zur „Equity“ (Unterstützung der Schwächeren) beiträgt, als auch Bedenken hinsichtlich der „Grenzen des Vergleichsdesigns“ und der „Neudefinition der Rolle von Lehrern“. Zukünftige Herausforderungen umfassen die Kosten-Nutzen-Analyse, Trainingsmethoden und die Verfeinerung ethischer Aspekte.