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Impfungen im „Gefühl“ mit KI ─ Verändert KI die Grippevorhersage? Die Zukunft von MITs VaxSeer, die die WHO übertrifft

Impfungen im „Gefühl“ mit KI ─ Verändert KI die Grippevorhersage? Die Zukunft von MITs VaxSeer, die die WHO übertrifft

2025年08月30日 08:29

1. Hintergrund: Das jährliche "einige Schritte voraus"-Spiel

Die Stämme des saisonalen Grippeimpfstoffs werden mehr als ein halbes Jahr im Voraus ausgewählt. Basierend auf genetischen Sequenzen und antigenen Daten, die aus Proben weltweit gewonnen werden, schätzt ein Expertengremium, das auf dem GISRS-Netzwerk der WHO basiert, welche Stämme in der nächsten Saison dominieren werden. Wenn die Vorhersage zutrifft, steigt die Wirksamkeit erheblich, aber wenn nicht, führt es zu dem Gefühl, dass "der Impfstoff nicht wirkt". Das Problem ist, dass das Influenzavirus ständig in kleinen Schritten evolviert und sich die Kräfteverhältnisse durch die Wechselwirkung mit dem menschlichen Immunsystem und der Umwelt schnell ändern können.


2. Was ist VaxSeer: Zwei Vorhersagemotoren + ein Score

VaxSeer vom MIT erweitert diese "Vorausschau" durch maschinelles Lernen. Der Kern besteht aus zwei Hauptkomponenten. Erstens lernt ein großes Protein-Sprachmodell, wie Mutationen nicht einzeln, sondern in "Kombinationen" zur Verbreitung (Dominanz) beitragen. Zweitens wird geschätzt, wie stark ein Impfstoffkandidat in der Lage ist, zukünftige dominante Stämme zu neutralisieren, basierend auf HI-Testdaten (Hämagglutinationshemmung). Diese werden mit der Dynamik der Verbreitung, die auf gewöhnlichen Differentialgleichungen basiert, kombiniert, um schließlich die "Abdeckungspunktzahl" zu berechnen, die die "Eignung" des Impfstoffs für die in der nächsten Saison erwarteten Virenpopulationen quantifiziert.


3. Wie "treffsicher" war es: Rückblick auf 10 Jahre

Das Forschungsteam verglich die von der WHO tatsächlich ausgewählten Stämme mit den von VaxSeer vorgeschlagenen Stämmen über die letzten 10 Jahre. Das Ergebnis: Bei A/H3N2 übertraf oder entsprach VaxSeer in 9 von 10 Saisons, bei A/H1N1 in 6 von 10 Saisons. Besonders bemerkenswert ist der Fall der Saison 2016, in der VaxSeer den Kandidatenstamm ein Jahr früher vorschlug, was mit der späteren Auswahl durch die WHO übereinstimmte. Darüber hinaus stimmt die Abdeckungspunktzahl von VaxSeer gut mit den von CDC, dem kanadischen SPSN und dem europäischen I-MOVE veröffentlichten Schätzungen der praktischen Wirksamkeit überein. Natürlich handelt es sich hierbei um eine "rückblickende Validierung", die nicht direkt die kausale Wirkung (wahre Wirksamkeit) zeigt, wenn der Impfstoff tatsächlich in diesem Jahr verabreicht würde. Dennoch ist eine solche unterstützende Vorausschau für die Praxis wertvoll, insbesondere in Jahren, in denen die Belastung des Gesundheitssystems bei Fehlschlägen stark ansteigt.


4. Der Kern des Mechanismus: Der Schnittpunkt von Evolution und Sprache

Das Einzigartige an VaxSeer ist, dass es die Wirkung von Mutationen in Sequenzen nicht einzeln, sondern als "Wechselwirkungen (Epistasis)" betrachtet. Die Evolution von Viren in der realen Welt kann nicht durch die Addition einzelner Mutationen erklärt werden. Eine Mutation kann erst in Kombination mit einer anderen Dominanz hervorrufen. Sprachmodelle lernen diese Wahrscheinlichkeitsstruktur von "Kombinationen" aus einer großen Menge vergangener Sequenzen. Durch die Überlagerung eines mathematischen Modells, das den Wettbewerb zwischen Stämmen darstellt, kann die relative Überlegenheit eines Stammes als "nächster Hauptakteur" abgeschätzt werden. Im Hinblick auf die Antigenität wird die "Distanz" zwischen Kandidatenstämmen und erwarteten dominanten Stämmen geschätzt, indem experimentelle HI-Testwerte als Lehrer verwendet werden, um zu beurteilen, wie stark der Impfstoff eine neutralisierende Antwort hervorrufen kann.


5. Reaktionen in den sozialen Medien: Erwartungen, Vorsicht und die Realität der Anwendung

Unmittelbar nach der Veröffentlichung reagierten die Forscher-Community und Gesundheitsaccounts in den sozialen Medien. Der offizielle X von MIT CSAIL stellte vor, dass "Daten aus Jahrzehnten genutzt werden, um schützendere Kandidaten zu identifizieren", und erhielt viele positive Antworten. Der Erstautor Wenxian Shi kündigte die Veröffentlichung des Papiers an und erhielt Glückwünsche aus der akademischen Welt. Auf der anderen Seite warfen Accounts, die sich mit medizinischer KI befassen, die Frage auf, ob die KI die Entscheidungen von WHO-Experten übertreffen kann, und wiesen auf die Tatsache hin, dass die Bewertungsmaßstäbe "Stellvertreter (surrogate)" sind und es an prospektiver klinischer Validierung mangelt. Insgesamt wird die Technologie nicht als "Ersatz", sondern als "Unterstützung" und "dritte Meinung" gesehen, die die Transparenz der Entscheidungsfindung erhöhen kann. Von klinischer und öffentlicher Gesundheitsperspektive gibt es Forderungen nach einem Design, das realistische Einschränkungen wie "Herstellungs-Vorlaufzeit", "Mutationen durch Eikultur", "Lieferketten" und "regionale Datenunterschiede" berücksichtigt.


6. Auswirkungen auf die Praxis: Wie man es effektiv nutzt

Kurzfristig könnte der VaxSeer-Score als "zweite Meinung" vor den Auswahlentscheidungen der WHO und nationaler Behörden herangezogen werden, um frühzeitig das Risiko eines Fehlers zu erkennen. Wenn Anzeichen für einen Fehler sichtbar werden, können flexible Lieferpläne, Anpassungen des Anteils alternativer Herstellungsverfahren (Zell- und rekombinante Methoden) und verstärkte Botschaften an Hochrisikogruppen vorzeitig in Betracht gezogen werden. Mittelfristig ist es entscheidend, andere Faktoren als die Antigenität ─ bestehende Immunität, Dosierung, Adjuvantien, Mobilität regionaler Cluster ─ zu integrieren und das Modell zu einem multifaktoriellen Modell für "effektiven Schutz" zu erweitern.


7. Grenzen und Herausforderungen: KI ist nicht allmächtig

Erstens ist die Bewertung hauptsächlich rückblickend. Die wahre Herausforderung besteht darin, wie sehr die Einbindung in prospektive politische Entscheidungen tatsächlich zur Reduzierung von Erkrankungen, Krankenhausaufenthalten und Todesfällen beiträgt. Zweitens könnten Verzerrungen in den Lerndaten ─ regionale, altersbedingte und probenspezifische Ungleichgewichte ─ die Generalisierbarkeit der Vorhersagen beeinträchtigen. Drittens könnten Einschränkungen im Herstellungsprozess (Anpassungsmutationen bei Eikultur, Verzögerungen bei der Skalierung) die Eignung beeinträchtigen, bevor der ausgewählte Stamm zum Endprodukt wird. Viertens ist die Entscheidungsfindung nicht nur wissenschaftlich, sondern auch ein Bereich, in dem Transparenz, Rechenschaftspflicht und gesellschaftliche Akzeptanz gefragt sind. Es ist unerlässlich, die Annahmen, Unsicherheiten und Empfindlichkeiten des Modells offenzulegen und es konsistent mit Expertenurteilen zu positionieren.


8. Warum es trotzdem Fortschritte gibt

Influenza ist ein "unendlicher Feind". Deshalb macht es Sinn, die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers auch nur um 1% zu reduzieren, indem man Daten und Modelle nutzt. VaxSeer verbindet die Wissenschaft der Evolution mit der Ausdruckskraft von Sprachmodellen und bringt den Auswahlprozess, der bisher auf menschlicher Intuition und verstreuten Indikatoren beruhte, einen Schritt näher zu einem quantitativen und reproduzierbaren Prozess. Die komplementäre Kombination des erfahrenen Expertennetzwerks der WHO mit der Vorhersagefähigkeit der KI könnte die nächste Saison ein wenig erleichtern.


Referenzartikel

MITs VaxSeer nutzt KI, um Grippestämme vorherzusagen und übertrifft die WHO-Auswahl in den meisten überprüften Saisons
Quelle: https://iafrica.com/mits-vaxseer-uses-ai-to-predict-flu-strains-beating-who-picks-in-most-seasons-reviewed/

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