45 Minuten von Athen entfernt: Die Geheimnisse der Insel Ägina, auf der die "weltbesten Pistazien" gedeihen

45 Minuten von Athen entfernt: Die Geheimnisse der Insel Ägina, auf der die "weltbesten Pistazien" gedeihen

Die griechische Insel Ägina im Saronischen Golf ist bekannt als Anbaugebiet für Pistazien, die als von weltweit höchster Qualität gelten. Laut einem Artikel wurden die Pistazien Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt und haben durch den trockenen kalkhaltigen Boden, die Meeresbrise und den bewussten Verzicht auf Bewässerung einen einzigartigen süßen Geschmack und Aroma entwickelt. Die Hauptsorte ist die seltene "Koiralati", und der EU-Schutz der Ursprungsbezeichnung (PDO) besteht seit 1996. Das Knacken der Schale ist das Signal für die Ernte, die im August ihren Höhepunkt erreicht. Auch bei der Abstimmung von TasteAtlas erhält sie hohe Bewertungen, und beim jährlichen "Fistiki Fest" im September reihen sich Stände entlang des Hafens, während Kinderveranstaltungen und Konzerte die ganze Insel beleben. Die Produktion beläuft sich auf etwa 800 Tonnen pro Jahr, und mehr als die Hälfte der Inselbewohner ist in Genossenschaften eingebunden, die die Lebensgrundlage bilden. Die Insel ist leicht erreichbar, etwa 45 Minuten mit dem Schiff vom Hafen Piräus in Athen, und bietet reichlich touristische Ressourcen wie den antiken Aphaia-Tempel. Reisende und Nutzer von sozialen Netzwerken äußern sich begeistert über den "süßen Geschmack ohne Salz" und die "perfekte Destination für einen Wochenendausflug".